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Erste Sitzung von Trumps "Friedensrat" begonnen: Hilfszusagen für Gaza erwartet
In Washington hat die erste Sitzung des sogenannten Friedensrats unter Vorsitz von US-Präsident Donald Trump begonnen. Das Wort Frieden sei einfach auszusprechen, Frieden sei aber schwer zu erreichen, sagte Trump am Donnerstag in seiner Eröffnungsansprache. Dabei behauptete er erneut, er habe acht Kriege beendet. Dazu zählt Trump unter anderem den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.
Im Mittelpunkt des ersten Treffens steht dem Weißen Haus zufolge der Gazastreifen. Bei dem Treffen werden Hilfszusagen im Umfang von fünf Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro) für das Palästinensergebiet erwartet, wie Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social gesagt hatte. Der US-Präsident rechnet zudem mit "Tausenden von Einsatzkräften" für die geplante Internationale Stabilisierungstruppe für den Gazastreifen.
An der ersten Sitzung des "Friedensrats" nahmen Trump-Verbündete wie der ungarische Regierungschef Viktor Orban teil. Deutschland ist auf hoher Beamtenebene vertreten, wie aus Kreisen des Auswärtigen Amtes verlautete. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Mitgliedschaft im "Friedensrat" geltend gemacht. Trump versteht das Gremium als Konkurrenz zur UNO.
S.F.Warren--AMWN