-
Putin bei Treffen mit Araghtschi: Russland tut "alles" für Frieden am Golf
-
75-Jähriger wird in Baden-Württemberg von Wohnmobil überrollt und stirbt
-
Nach tragischem Autounfall: Joshua-Comeback am 25. Juli
-
China blockiert Kauf des in China gegründeten KI-Agenten Manus durch Meta
-
Tödlicher Streit vor U-Bahnhof: Lange Haftstrafen in Hamburg
-
Anglikanische Erzbischöfin Mullally von Papst Leo XIV. im Vatikan empfangen
-
Bundesverwaltungsgericht setzt Verhandlung über Verbot von Neonazisekte fort
-
Waldrama vor Insel Poel: Rettung mit Lastkahn soll am Dienstagmorgen starten
-
Schlangenbiss in Ägypten-Urlaub: Urlauber aus Bayern stirbt nach Show in Hotel
-
Blindgänger in Baden-Württemberg entschärft: Menschen und Pferde verlassen Gestüt
-
Streit um Gesundheitsreform - Union macht Druck auf Ministerin Warken
-
Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"
-
Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin
-
Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse
-
Trampelpfad über Gleise genutzt: Frau in Brandenburg von Zug erfasst und getötet
-
Patientinnen vergewaltigt: Krankenpfleger zu mehr als zwölf Jahren Haft verurteilt
-
Grüne werfen Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot Planlosigkeit vor
-
Prozess gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von syrischem Geheimdienst in Koblenz begonnen
-
Umsturzpläne: BGH bestätigt Haftstrafen für Anführer von Kaiserreichsgruppe
-
Überfall auf Rüstungsfirma in Ulm: Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen
-
Polizeihund beißt Neunjährigen in Nordrhein-Westfalen
-
Fast 700 Kilogramm Kokain in Container mit Holzpellets in Hamburg beschlagnahmt
-
Auswärtiges Amt nennt Einbestellung deutschen Botschafters in Moskau "haltlose Maßnahme"
-
Automesse in Peking: WeRide und Lenovo arbeiten bei Robotaxis zusammen
-
Prozess wegen Anschlagsplänen in Berlin - 23-jähriger Syrer legt Geständnis ab
-
Ecstasy in Champagner: Angeklagter in bayerischem Weiden freigesprochen
-
Nach Schüssen bei Korrespondenten-Dinner mit Trump: Angreifer soll formell beschuldigt werden
-
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen
-
Hund beißt Fünfjährigen in Nordrhein-Westfalen in Kopf
-
Urteil: Kontrolle an deutscher Grenze zu Luxemburg rechtswidrig
-
EU-Kommissionschefin wirbt erneut für Mini-Atomkraftwerke
-
PSG mit Vitinha und Hakimi
-
Doping-Experte Sörgel über Sawe: "Keine Zweifel angebracht"
-
FDP Hessen spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus
-
Maifeiertag: ADAC warnt vor Staus an verlängertem Wochenende
-
Wadephul setzt im Ringen um Aufhebung der Hormus-Blockade auf UN-Sicherheitsrat
-
Paketbote springt auf Flucht vor Hunden auf Porsche: Keine Haftung für Schäden
-
Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp
-
Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt
-
Umfrage: Drängler größtes Ärgernis auf deutschen Straßen
-
Wichtiger Senator gibt Blockade von Trumps Fed-Kandidaten Warsh auf
-
Eichhörnchen ist Gartentier des Jahres 2026
-
Grüne verteidigen Einladung an CDU-Politikerin Kramp-Karrenbauer
-
Waldrama vor Insel Poel: Spezialschute für Transport erreicht Ostsee
-
Unionspolitiker fordern Änderungen bei Gesundheitsreform von Warken
-
Unionspolitiker fordern Änderungeb bei Gesundheitsreform von Warken
-
Entscheidende Verhandlungen über Kernstück von internationalem Pandemie-Abkommen
-
KKH-Umfrage: Schon jedes vierte Grundschulkind fühlt sich gestresst
-
Nordrhein-Westfalen: Unbekannte stehlen mehrere hundert Fernseher aus Lastwagen
-
Zahl deutscher Rüstungsunternehmen seit Ukraine-Krieg verdoppelt
Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse
Um die Eckpunkte für den Haushalt 2027 wird in der Regierung weiter gerungen. Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte am Montag in Berlin, "dass die Beratungen der Bundesregierung andauern". Unionspolitiker wandten sich erneut gegen Überlegungen aus der SPD, wegen der aktuellen Krise eine weitere Ausnahme von der Schuldenbremse zu ermöglichen.
"Das Ziel ist, die Eckwerte zum Haushalt 2027 und die Finanzplanung bis 2030 diesen Mittwoch im Kabinett zu beschließen", bekräftigte die Ministeriumssprecherin. Sie sei diesbezüglich auch "optimistisch". Das Vorgehen sei allerdings komplex, da "verschiedene Stränge von Reformen gerade in der Bundesregierung beraten werden", sagte sie mit Blick etwa auf die Gesundheitsreform und die geplante Reform der Einkommensteuer.
Die Bundesregierung hat angekündigt, an diesem Mittwoch sollten unter anderem die Haushaltseckwerte und die Reform zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundeskabinett beschlossen werden. Der vollständige Haushaltsentwurf für 2027 soll dann im Juli vom Kabinett beraten werden. Zur Steuerreform sagte die Ministeriumssprecherin, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) werde hierfür "zeitnah" einen Entwurf vorlegen. Die verschiedenen Reformprojekte hängen mit der Etatplanung zusammen, da sie jeweils Auswirkungen auf den Haushalt haben.
Mehrere Unionspolitiker forderten Klingbeil zu größeren Sparanstrengungen auf. Der Minister müsse "noch mehr sparen und noch mehr konsolidieren", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), am Morgen im ZDF.
Der Spardruck sei umso größer, als für das laufende Jahr "leider ein sehr geringes Wachstum" zu erwarten sei, was sich auch auf die Steuereinnahmen auswirke, sagte Bilger weiter. Vor allem müsse es aber jetzt "darum gehen, alles dafür zu tun, dass die Wirtschaft mehr wachsen kann". Dies werde sich auf längere Sicht dann auch positiv auf den Haushalt auswirken.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, warf Klingbeil vor, zu wenig Sanierungsvorschläge für den Haushalt vorzulegen. Es brauche jetzt "Haushaltssparmaßnahmen und Kürzungen in den Ministerien", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Den jüngsten Vorstoß von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zur Aussetzung der Schuldenbremse lehnte von Stetten ab: "Die SPD-Verantwortlichen suchen jede Woche einen neuen Grund, um die Schulden erhöhen zu können. Das darf nicht passieren, sagte er. Auch Bilger sagte im ZDF zu dem Vorstoß: "Das halten wir nicht für eine gute Idee." Er verwies auf die ohnehin schon vorhandene Rekordverschuldung.
"Mehr Ehrgeiz beim Sparen" verlangte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auch Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg. Er verwies auf einen Fehlbetrag im Haushalt 2027 von mehr als 20 Milliarden Euro und von mehr als 60 Milliarden Euro für die folgenden Jahre. Es werde "keine neuen Schulden geben", sagte auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann RTL und ntv.
Das Bundesfinanzministerium verwies auf die geltende Rechtslage, wonach für eine zusätzliche Schuldenaufnahme der Bundestag einen sogenannten Notlagenbeschluss fassen müsse. Ein solcher Beschluss sei aber derzeit "nicht in Vorbereitung", sagte die Ministeriumssprecherin.
Skeptisch zu zusätzlichen Schulden äußerte sich auch Vizeregierungssprecher Sebastian Hille. Es gebe viele andere "Möglichkeiten und Stellschrauben", sagte er. Dass neue Schulden notwendig seien, "diese Beobachtung teile ich nicht".
Miersch hatte in einem Interview am Wochenende gesagt: "Der Staat hat die Aufgabe, einen Zusammenbruch unserer Wirtschaft zu verhindern." Es müssten "im schlimmsten Fall alle Optionen auf den Tisch", also womöglich auch neue Schulden.
Der Linken-Haushaltspolitiker Dietmar Bartsch sagte dem TV-Sender Welt, er halte die Schuldenbremse generell für falsch. Gleichwohl sei er "schlicht dagegen", jetzt "alle Probleme nur mit Geld zuzuschütten".
A.Rodriguezv--AMWN