-
Zahl der Übernachtungen in Deutschland auch im Juli gestiegen
-
Bundesforschungeministerin erwartet trotz Novelle Rückgang an Bafög-Beziehern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Halbjahr auf höchsten Stand seit 13 Jahren
-
Kane: Keine schnelle Einigung bei Vertragsverlängerung
-
Laschet kritisiert mangelnden Beistand für Merz durch CDU-Ministerpräsidenten
-
Betrunkener Autofahrer fährt mit drei Reifen durch Mainz
-
"Süddeutsche": Gaskrise 2022 kostete den Bund 50,4 Milliarden Euro
-
Kaliforniens Gouverneur unterzeichnet neue Gesetze zum Schutz von Kindern in Onlinenetzwerken
-
Krawietz/Pütz im US-Open-Finale
-
Angriff auf Berliner Landesnetz: Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD in Umfragen weiter vor SPD
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Enges Umfragerennen von Linkspartei und CDU
-
"Partei des Hasses": Trump und Vance attackieren Demokraten bei Parteitag vor Midterms
-
NFL: Topfavorit Los Angeles Rams mit Fehlstart
-
Bierchen, Eisbad und Döner: DBB-Frauen feiern WM-Halbfinale
-
Nach Startelf-Comeback: Erlöser Musiala ist "richtig glücklich"
-
Mehrjährige Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
-
Wegen WM-Erfolgen: Lehrerin Wilke darf schwänzen
-
"Bin zu weit gegangen": Leclerc entschuldigt sich bei Hamilton
-
Traumfinale in New York: Rybakina fordert Sabalenka
-
US-Vizepräsident Vance bezeichnet Demokraten als "Partei des Hasses"
-
25 Jahre danach: USA erinnern an Anschläge vom 11. September 2001
-
Präsident der Emirate setzt Deutschland-Besuch in München fort
-
Social Media: Experten übergeben Abschlussbericht zu Medienschutz an Prien
-
Bundestag: Haushaltswoche endet mit Debatten über Etats für Arbeit und Forschung
-
Musk droht Machern von kritischem Dokumentarfilm Klagen an
-
Putin vor Gipfeltreffen der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Ukraine meldet mindestens fünf Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum
-
Leipzig erlebt herben Dämpfer bei Champions-League-Neuling Como
-
Traumreise zum Triple: Musiala erlöst die Bayern
-
Streit um US-Briefwahl: Neue Niederlage für Trump vor Gericht
-
Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje
-
Algerien bricht Beziehungen zu Emiraten ab und verhängt teilweise Luftraumsperrung
-
Selenskyj: Treffen mit Trump Ende September in New York
-
Ohne Grozer: Volleyballer gewinnen zum EM-Auftakt
-
Staatschef der Emirate in Berlin: Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart
-
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - Entwarnung bei Darnold
-
Sabotage an Stromnetz: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen 48-Jährigen
-
Ukraine meldet mindestens vier Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum
-
Medaille ganz nah: DBB-Frauen sensationell im WM-Halbfinale
-
9/11-Gedenken in New York: Petition gegen muslimischen Bürgermeister Mamdani
-
Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an
-
Vereinigte Arabische Emirate investieren 40 Milliarden Euro in Deutschland
-
Linnemann will Gesundheitssystem effizienter machen
-
Militärkreise: Huthi-Miliz übernimmt Kontrolle von jemenitischer Hafenstadt Mocha
-
Erster Jahrestag: Trump erinnert an Kirk-Attentat und greift "radikale Linke" an
-
Vuelta: Küng gewinnt Zeitfahren in Andalusien - Roglic verkürzt
-
Präsident der Emirate erstmals auf Staatsbesuch in Deutschland - Milliardeninvestitionen erwartet
-
Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD liegt weiter vor SPD
-
Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an
Russland greift abermals Ziele in der Ukraine an
Einen Tag nach groß angelegten Raketenangriffen auf ukrainische Städte hat Russland am Dienstag seine Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Die "massiven Angriffe" mit Präzisionswaffen von großer Reichweite richteten sich gegen militärische Ziele und Einrichtungen zur Stromversorgung der Ukraine, sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. Die Länder der G7-Gruppe wollten in einer Videokonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Lage beraten.
Als Vergeltung für die Bombenexplosion auf der Krim-Brücke vom Samstag hatte Russland am Montagmorgen landesweit Städte in der Ukraine bombardiert. Am Dienstagmorgen setzte Russland seine Angriffe gegen das Nachbarland fort und griff vor allem Energieanlagen im weit von der Front entfernten Westen an.
Zu den Zielen gehörte auch die Stadt Lwiw, die bereits am Montag getroffen wurde. Der Bürgermeister gab an, dass etwa ein Drittel der Stadt keinen Zugang zur Stromversorgung habe. Landesweit waren am Dienstag in der Ukraine rund 300 Ortschaften ohne Strom.
Die nahe der Front gelegene Stadt Saporischschja im Süden der Ukraine wurde nach Angaben der ukrainischen Behörden am Dienstag von zwölf Raketen getroffen. Demnach traf der Beschuss zivile Infrastruktur, ein Mensch wurde getötet. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, alle am Dienstag in der Ukraine anvisierten Ziele seien auch getroffen worden.
In Kiew ertönten am Morgen fünf Stunden ununterbrochen die Alarmsirenen. Anders als am Montag trafen die Hauptstadt am Dienstag aber zunächst keine Raketen. DTEK, der Stromversorger der Hauptstadt, kündigte infolge des Beschusses "ab Dienstag" regelmäßige Unterbrechungen der Stromversorgung an. Sie sollen abwechselnd verschiedene Stadtteile betreffen.
Die Bombardierungen waren weniger schwer als die Angriffe von Montag, die landesweit gegen die Energie-, Militär- und Kommunikationsinfrastruktur zielten, aber auch rein zivile Ziele wie eine Universität, einen Spielplatz und Parks trafen. Dabei waren nach den jüngsten Angaben mindestens 19 Menschen getötet und hundert weitere verletzt worden.
UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi warnte vor einem Anstieg der Flüchtlingszahlen. "Die Bombardierung von Zivilisten" und "nicht-militärischer Infrastruktur" bedeute, "dass der Krieg härter und schwieriger für Zivilisten wird", sagte Grandi am Montagabend in Genf. "Ich fürchte, dass die Ereignisse der vergangenen Stunden mehr Flucht nach sich ziehen."
Nachdem schon am Montag viele Staats- und Regierungschefs sowie die UN die russische Angriffsserie aufs Schärfste verurteilt hatten, bezeichneten am Dienstag auch die Präsidenten von elf osteuropäischen Staaten wie Bulgarien, Tschechien und Ungarn die Bombardements ukrainischer Städte als "Kriegsverbrechen". In einer Erklärung, die vom polnischen Präsidialamt veröffentlicht wurde, wiesen sie auch die Drohung Russlands mit einem Einsatz von Atomwaffen als "inakzeptabel" zurück.
Für den Dienstagnachmittag war eine Videokonferenz der Vertreter der sieben großen Industriestaaten unter anderem zu den Folgen der jüngsten Eskalation in der Ukraine geplant, zu der sich nach Angaben der Bundesregierung Präsident Selenskyj zuschalten sollte.
Der Kreml erklärte, er erwarte von dem Treffen eine weitere "Konfrontation" mit dem Westen. "Die Stimmung vor dem Gipfel ist klar, es ist leicht vorhersehbar", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Die Konfrontation wird weitergehen." Russland werde seine gesetzten Ziele in der Ukraine erreichen, fügte er hinzu.
Seinerseits erwartete Putin am Dienstag den Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi. Bei dem Treffen in St. Petersburg sollte es vor allem um die Sicherheit des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja gehen, das unter russischer Kontrolle steht. An der Anlage war es bereits wiederholt zu Beschuss gekommen, für den sich Russland und die Ukraine gegenseitig verantwortlich machen.
X.Karnes--AMWN