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Lambrecht sagt "signifikanten Beitrag" für EU-Ausbildung ukrainischer Soldaten zu
Die EU-Staaten haben sich auf eine militärische Ausbildungsmission für die Ukraine geeinigt. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte dazu am Mittwoch am Rande eines Nato-Treffens in Brüssel, Deutschland werde "einen signifikanten Beitrag leisten". Die Bundesregierung bietet dem Vernehmen nach an, ein strategisches Hauptquartier für die Ausbildung einzurichten.
In einem ersten Schritt will die EU nach übereinstimmenden Diplomaten-Angaben rund 15.000 ukrainische Soldaten ausbilden. Neben Deutschland will auch Polen demnach ein Hauptquartier einrichten.
Die Außenminister der Europäischen Union wollen die neue Ausbildungsmission formell am Montag bei ihrem Treffen in Luxemburg beschließen, wie es in Brüssel weiter hieß. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte die Mission Ende August angekündigt, um die Aktivitäten der Mitgliedsländer besser zu bündeln.
Bisher unterstützen die EU-Staaten die Ukraine bilateral im Kampf gegen Russland. Die Bundeswehr etwa bildet in Deutschland ukrainische Soldaten in Luftverteidigung und Artillerie aus. Borrell zufolge ist auch eine Ausbildung zum Schutz gegen ABC-Waffen geplant.
D.Moore--AMWN