-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Forscher benennen neu entdeckte Schlangenart nach Harrison Ford
Forscher aus Deutschland, den USA und Peru haben eine neu entdeckte Schlangenart aus den peruanischen Anden nach dem Hollywood-Schauspieler und Indiana-Jones-Darsteller Harrison Ford benannt. Harrison Fords Schlankschlange, auch Tachymenoides harrisonford genannt, ist etwa 40 Zentimeter lang, teilte die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) am Dienstag mit.
Mit der Benennung solle Fords Naturschutzarbeit gewürdigt werden. Seine Filmrolle Indiana Jones sei bekannt für eine Schlangenphobie. Als Schauspieler habe er ein ganz anderes Verhältnis zu Schlangen, erklärte die DGHT.
Die Schlange wurde im Mai 2022 von einem internationalen Forscherteam aus den USA, Deutschland und Peru in der Puna, einer Grassteppe im Andenhochland, entdeckt. Das einzige Exemplar, ein Männchen, wurde beim Sonnenbaden in einem Sumpfgebiet in 3248 Metern Höhe entdeckt. Das Tier ist hell gelbbraun mit vereinzelten schwarzen Flecken, der Bauch ist schwarz. Wahrscheinlich ernährt es sich von Eidechsen und Fröschen. Für den Menschen ist die Schlange harmlos.
Ähnlich wie ein Abenteuerfilm mutet auch die Geschichte hinter dem Fund an: Der Fundort im Otishi-Nationalpark im sogenannten "Kokaintal" gehört zu den am wenigsten erforschten Gebieten Perus. Der größte Teil des Parks ist nur mit einem Hubschrauber erreichbar.
Die Expedition musste dann unter dramatischen Umständen abgebrochen werden, weil sich Drogenhändler dem Lager näherten. Das Lager befand sich unwissentlich an einer Transportroute für Kokainpaste zum nahegelegenen illegalen Flughafen eines Drogenkartells. Die Gruppe um den Forscher Edgar Lehr musste von der peruanischen Luftwaffe gerettet werden.
L.Miller--AMWN