-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Barmer: Zahnfüllungen halten immer länger
Zahnfüllungen bleiben in Deutschland immer länger im Mund. Das geht aus einer Untersuchung der Krankenkasse Barmer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Demnach hielt die Hälfte der großen Füllungen von Seitenzähnen aus dem Jahr 2010 bei ihren Versicherten mindestens sechseinhalb Jahre - bei Füllungen von 2015 waren es bereits mindestens 7,2 Jahre.
"Die Haltbarkeit von Zahnfüllungen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu", erklärte der Barmer-Vorstandsvorsitzende Christoph Straub. Das deute darauf hin, dass sich die Mundgesundheit weiter verbessere.
Die Krankenkasse stellte erhebliche regionale Unterschiede fest. So waren den Angaben zufolge in Baden-Württemberg nach zehn Jahren rund 42 Prozent der großen Seitenzahnfüllungen noch im Mund - in Sachsen-Anhalt nur 18 Prozent. Im Bundesschnitt seien es 34 Prozent gewesen.
Die regionalen Unterschiede führte die Barmer auf verschiedene Therapieansätzen in Praxen sowie soziale und finanzielle Faktoren zurück. Es bestehe auch ein Zusammenhang zwischen kürzerer Haltbarkeit und sozialen Herausforderungen in einer Region.
Eine Versorgung, ohne zuzahlen zu müssen, habe für sozial benachteiligte Gruppen nach wie vor erhebliche Bedeutung, erklärte Studienautor Michael Walter von der Technischen Universität Dresden.
Amalgam als Zahnfüllung ist seit diesem Jahr verboten. Straub verwies darauf, dass dieser Stoff besonders haltbar sei. Diese Haltbarkeit solle auch bei den Alternativen möglichst erhalten bleiben. Er sprach sich für weitere wissenschaftliche Studien dazu aus und forderte eine Kennzeichnungspflicht für zuzahlungsfreie Füllungen.
Die Barmer nutzte für ihren sogenannten Zahnreport anonymisierte Abrechnungsdaten von insgesamt 13,6 Millionen Versicherten aus den Jahren 2010 bis 2023. Der häufigste Grund für eine Zahnfüllung ist Karies.
S.F.Warren--AMWN