-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Trump will Zahl der Raketenstarts deutlich erhöhen: Vorschriften werden gelockert
US-Präsident Donald Trump hat die Vorschriften für die private Raumfahrtindustrie gelockert, um die Zahl der Raketenstarts in den USA "erheblich" zu erhöhen. Das entsprechende Dekret sieht unter anderem vor, dass bestimmte Umweltauflagen künftig wegfallen. Profitieren dürfte vor allem das Unternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk.
"Es ist die Politik der USA, die Vorrangstellung Amerikas im Weltraum zu stärken, indem ein wettbewerbsorientierter Markt für Raketenstarts geschaffen und die Zahl der kommerziellen Weltraumstarts bis 2030 erheblich gesteigert wird", heißt es in dem am Mittwoch (Ortszeit) von Trump unterzeichneten Dekret.
Seinen Verkehrsminister Sean Duffy, der bei der Unterzeichnung anwesend war und aktuell Interims-Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist, forderte Trump auf, "die Umweltprüfungen des Verkehrsministeriums für Starts zu eliminieren oder zu beschleunigen".
Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar hat Trump mehrere große Weltraummissionen angekündigt, darunter die Entsendung von Menschen zum Mond und zum Mars. Dabei soll den Plänen zufolge die Starship-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk zum Einsatz kommen.
Die Raumfahrt war lange ausschließlich in staatlicher Hand; seit Anfang der 2000er Jahre wurde der Bereich auch Privatunternehmen zugänglich gemacht.
Heute dominiert SpaceX den weltweiten Markt. Im vergangenen Jahr starteten die Raketen des Unternehmen mehr als 130 Mal. Allerdings hatte die riesige Starship-Rakete jüngst auch mehrere Rückschläge erlitten, darunter eine Explosion bei einem Testflug im Juni.
Umweltorganisationen haben wiederholt gewarnt, dass der Raketenflugbetrieb Meeresschildkröten und Küstenvögel gefährdet. Die Organisation Biological Diversity erklärte am Mittwoch, Trumps neues Dekret ebne den Weg für eine "massive Zerstörung geschützter Pflanzen und Tiere". Explodierende Raketen würden die Umgebung "verwüsten".
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte im Juni rechtliche Schritte gegen SpaceX wegen herabgefallener Trümmerteile angedroht. Der unternehmenseigene Weltraumbahnhof von SpaceX, Starbase in Südtexas, liegt nur rund zwei Kilometer Luftlinie von der mexikanischen Grenze entfernt.
Die US-Luftfahrtbehörde hatte bereits im Mai eine Erhöhung der jährlichen Starship-Starts genehmigt - von fünf auf 25. Dies habe keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt, erklärte die Behörde.
Y.Kobayashi--AMWN