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Dinner im Weißen Haus: Chefs großer US-Tech-Unternehmen überhäufen Trump mit Lob
Die Chefs führender US-Tech-Unternehmen wie Apple, Alphabet und OpenAI haben Präsident Donald Trump bei einem Abendessen im Weißen Haus mit Lob überhäuft. Apple-Chef Tim Cook dankte bei dem Treffen am Donnerstag Trump dafür, "den Ton angegeben" zu haben, damit die Unternehmen umfangreiche Investitionen in die US-Fertigung tätigen. Neben Trump saß Meta-Chef Mark Zuckerberg, der bemerkte, es sei eine "ganz schöne Gruppe", die Trump zusammengebracht habe.
Auffällig war die Abwesenheit des Tech-Multimilliardärs Elon Musk - der frühere Trump-Verbündete hatte als Berater für den Präsidenten gearbeitet, überwarf sich dann aber auf spektakuläre Weise mit dem Staatschef. In einem Beitrag in seinem Onlinenetzwerk X erklärte Musk, er sei eingeladen gewesen, habe aber nicht teilnehmen können und deswegen eine Vertretung für ihn geschickt.
Einige der Anwesenden waren auch schon bei Trumps Amtseinführung gewesen. Mittlerweile haben einige Silicon-Valley-Chefs, die Trumps während dessen erster Amtszeit (2017 bis 2021) nicht unterstützt hatten, eine Kehrtwende gemacht.
Zuckerberg sagte weiter, die Unternehmen der anwesenden Gäste unternähmen enorme Investitionen in US-Datenzentren und die Infrastruktur, um "die nächste Welle der Innovation" zu befeuern. Der Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, dankte Trump dafür, dass er "so ein wirtschaftsfreundlicher, innovationsfreundlicher Präsident" sei. Das sei eine "erfrischende Abwechslung".
Trump hatte kürzlich neue Zölle gegen Länder mit Gesetzen zur Regulierung von Digitalkonzernen gedroht. Die Äußerungen schienen auf europäische Länder abzuzielen, die Gesetze zur Regulierung der digitalen Welt erlassen haben.
Microsoft-Gründer Bill Gates, der neben First Lady Melania Trump saß, äußerte sich weniger überschwänglich. "Es ist großartig, dass wir alle zusammenkommen und darüber sprechen, wie die Vereinigten Staaten in diesem wichtigen Bereich eine Führungsrolle übernehmen und dies sogar auf die Ärmsten außerhalb der USA sowie auf unsere großartigen Bürger anwenden können", sagte Gates, der sich der Philantrophie verschrieben hat. Er verwies auf eine Initiative aus Trumps erster Amtszeit zur schnellen Entwicklung von Corona-Impfstoffen als Beispiel für die Fähigkeit der USA zur Innovation.
Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Januar hat Trump Entwicklungsgelder für das Ausland und Investitionen in die Art von Impfstoffen gekürzt, die während der Corona-Pandemie eingesetzt wurden.
P.Silva--AMWN