-
Magdeburg: Anklage wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung mit Diesel
-
Politische Unsicherheit löst Goldrausch aus: Nachfrage erreicht 2025 Rekordhoch
-
Türkei will im Falle eines US-Angriffs auf den Iran Grenzschutz ausbauen
-
Sabalenka zu gut - Switolina verpasst wieder das Finale
-
Grönland-Streit: Dänemark begrüßt "sehr konstruktives" Treffen mit US-Vertretern
-
Fünf Teams im Achtelfinale: Premier League dominiert
-
Organisation PAN: Äpfel meist mit mehreren Pestiziden belastet
-
Mehr Fluggäste an deutschen Flughäfen - Anstieg 2025 vor allem bei Auslandsflügen
-
Zwei Verdächtige nach wilder Verfolungsjagd in Bayern in Untersuchungshaft
-
Bundesgerichtshof: Makler darf Mieter mit ausländischem Namen nicht diskriminieren
-
"Strategische Partnerschaft": Vietnam und EU bauen Zusammenarbeit aus
-
Merz geht auf Distanz zu Trump: Kritik an Zolldrohungen und Nato-Äußerungen
-
Toter 14-Jähriger an See in Dormagen - Mordkommission ermittelt
-
BGH: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche
-
Von Trump angeordnete Nationalgarde-Einsätze haben 2025 fast 500 Millionen Dollar gekostet
-
Fußball: China sperrt Ex-Nationaltrainer lebenslang
-
Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft: Geburtendefizit größer als Zuwanderung
-
Deutsche Bank meldet Rekordgewinn
-
Kallas erwartet Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation
-
Starmer und Xi drängen auf engere Beziehungen zwischen London und Peking
-
Becker: Längere Pause für Zverev "ein Nachteil"
-
Magic beenden Niederlagenserie
-
Zverev-Halbfinale gegen Alcaraz ab 4.30 Uhr deutscher Zeit
-
Kovac geduldig mit Guirassy: "Werden ihm helfen"
-
Trotz Trump: Goretzka erwartet "großartige" WM
-
Bayern vor möglichem deutschen Duell: "Sind vorbereitet!"
-
"Fast ein bisschen kitschig": Knorr besiegt die Selbstzweifel
-
Ex-Außenminister Joschka Fischer plädiert für atomare Aufrüstung Europas
-
Grüne: Kritis-Dachgesetz der Regierung bleibt weit hinter Erwartungen zurück
-
Stiftung Warentest beklagt sinkende Qualität bei Olivenöl
-
USA: Haftstrafe für Mann wegen geplanten Anschlags auf US-iranische Journalistin
-
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Zschäpe sagt erneut als Zeugin aus
-
BGH verhandelt noch einmal über Zitate aus Buch über Helmut Kohl
-
BGH urteilt über Haftung von Makler für Diskriminierung bei Wohnungssuche
-
EU-Außenminister beraten in Brüssel über weitere Sanktionen gegen Teheran und Moskau
-
Bundesarbeitsgericht verhandelt zu Kopftuchstreit im Flugsicherheitsdienst
-
Merz gibt im Bundestag Regierungserklärung zur Außenpolitik ab
-
Litauische Regierungschefin Ruginiene zu Antrittsbesuch bei Merz in Berlin
-
Venezuelas Übergangspräsidentin: Oppositionelle "sollen in Washington bleiben"
-
Bundesnetzagentur: Gasversorgung trotz historisch niedriger Füllstände gesichert
-
Gewerkschaften drohen mit Streiks gegen geplante Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes
-
KI-Investitionen zahlen sich aus: Tech-Konzerne mit starken Gewinnsteigerungen
-
Skeptische Käufer: Tesla-Gewinn bricht im vierten Quartal ein
-
Linken-Parteispitze will bei Parteitag im Juni erneut kandidieren
-
Neil Young schenkt Menschen in Grönland freien Zugang zu seiner Musik
-
Bericht: SpaceX plant Börsengang vor Musks Geburtstag im Juni
-
Havertz und Wirtz treffen - Real muss in die Play-offs
-
BVB muss in die Play-offs
-
Slowakischer Regierungschef soll Sorge um Trumps geistige Gesundheit geäußert haben
-
Mit Slapstick und Spielfreude: Tillman schießt Bayer weiter
Israels demografische Stärke
Viele industrialisierte Länder erleben einen dramatischen Rückgang der Geburtenzahlen und warnen vor einem demografischen Kollaps. Israel gilt in dieser Entwicklung als bemerkenswerte Ausnahme. Statistiken des israelischen Statistikamtes und internationaler Organisationen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes im Jahr 2015 mit 2,0 Prozent jährlicher Wachstumsrate mehr als dreimal schneller wuchs als der Durchschnitt der Industrieländer. Mit durchschnittlich rund drei Kindern pro Frau verfügt Israel weiterhin über die höchste Fruchtbarkeitsrate der industrialisierten Welt. Berichte aus dem Jahr 2024 bestätigen, dass die Gesamtfruchtbarkeitsrate Israels bei rund 2,9 Kindern pro Frau liegt – als einziges Land der Industrieländer über der zur Bestandserhaltung nötigen Schwelle.
Starkes Bevölkerungswachstum
Zahlen aus dem Jahr 2024 belegen, dass die jährlichen jüdischen Geburten in Israel zwischen 1995 und 2023 um 69 Prozent gestiegen sind (von 80 400 auf 135 639), während die arabischen Geburten im gleichen Zeitraum lediglich um 17 Prozent zunahmen. Die jüdischen Geburten stellten 2023 76 Prozent aller Geburten dar, verglichen mit 69 Prozent im Jahr 1995. Auf Basis der verfügbaren Daten lag 2024 die jüdische Fruchtbarkeitsrate bei etwa 3,0 Kindern pro Frau, während die arabische Rate auf rund 2,75 gesunken ist. Noch in den 1960er‑Jahren lag die arabische Rate sechs Kinder über der jüdischen; bis 2015 hatten sich beide Gruppen auf etwa 3,13 Kinder angenähert.
Die Gründe für die sinkende arabische Fruchtbarkeit werden mit der zunehmenden Urbanisierung, der höheren Bildung und dem steigenden gesellschaftlichen Status arabischer Frauen, späteren Eheschließungen sowie der verstärkten Nutzung von Verhütungsmitteln erklärt.
Die Tendenz zum demografischen „Zusammenbruch“, die viele entwickelte Staaten erleben, kehrt sich in Israel um: Die Zahl der Todesfälle im jüdischen Teil der Bevölkerung ist im Vergleich zu den Geburten deutlich gesunken. 2023 entsprachen die Todesfälle lediglich 32 Prozent der jüdischen Geburten, während sie 1995 noch 40 Prozent ausmachten. Bei der arabischen Bevölkerung stieg der Anteil der Todesfälle an den Geburten von 8 Prozent im Jahr 1995 auf 14,3 Prozent 2023, was eine alternde demografische Struktur signalisiert.
Pronatalistische Kultur und gesellschaftliche Faktoren
Die demografische Stabilität Israels beruht nicht nur auf Zahlen, sondern auch auf kulturellen und gesellschaftlichen Einstellungen. Wissenschaftliche Analysen beschreiben Israel als „pronatalistische“ Gesellschaft mit hohen Heiratsraten, niedrigen Scheidungsraten und einer starken familiären Orientierung. Der Wunsch nach Kindern wird sozial breit unterstützt, staatlich geförderte reproduktionsmedizinische Behandlungen wie In‑vitro‑Fertilisation (IVF) sind Teil der Krankenversicherung und ermöglichen fast allen israelischen Paaren den Zugang zu dieser Technologie. Ein aktueller Bericht hebt hervor, dass reproduktive Technologien wie IVF und genetische Diagnostik inzwischen über fünf Prozent der Geburten im Land ermöglichen und die Prävalenz genetischer Erkrankungen senken. Israel hat sich damit zu einem Vorreiter des „Techno‑Natalismus“ entwickelt, bei dem moderne Biomedizin mit pronatalistischen Werten verknüpft wird.
Neben der staatlichen Unterstützung für Fruchtbarkeitsbehandlungen tragen finanzielle Familienleistungen zur Familiengründung bei. Universelle monatliche Kindergeldzahlungen und Steuervergünstigungen entlasten Eltern, und es gibt großzügige Elternzeiten sowie subventionierte Kinderbetreuung. Diese Maßnahmen sind Teil eines breiten sozialen Konsenses, der Kinder als gesellschaftlichen Wert betrachtet und ihre Erziehung fördert.
Vielfältige Bevölkerungsgruppen
Innerhalb der jüdischen Gesellschaft bestehen deutliche Unterschiede. Die ultraorthodoxe (Haredi) Gemeinschaft hat weiterhin sehr hohe Fruchtbarkeitsraten von durchschnittlich etwa 6,5 Kindern pro Frau. Gleichzeitig zeigt sich bei säkularen und modern-orthodoxen Jüdinnen, dass höhere Bildung, Urbanisierung und steigende Einkommen nicht – wie in vielen anderen Ländern – zu weniger Kindern führen, sondern die Geburtenzahl stabil bleibt oder sogar steigt. Muslimische Frauen in Israel bekommen heute mit durchschnittlich etwa 2,75 Kindern nahezu genauso viele Kinder wie jüdische Frauen; ihre Fruchtbarkeitsrate ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken.
Migration als zusätzlicher Faktor
Neben der natürlichen Fruchtbarkeit trägt die Zuwanderung zur demografischen Dynamik bei. Israel verfolgt eine Politik der sogenannten Aliyah, die Menschen jüdischer Herkunft weltweit zur Einwanderung ermutigt. Berichte für 2024 gehen von einer möglichen Zuwanderungswelle von bis zu 500 000 Personen aus dem postsowjetischen Raum, Westeuropa und Amerika aus. Gleichzeitig ist die Auswanderung israelischer Juden seit den 1990er‑Jahren rückläufig; die Zahl der im Ausland lebenden Israelis wächst nur noch um rund 7 000 Personen pro Jahr. Diese Entwicklungen stärken die Bevölkerung des Landes, ohne auf eine ausgedehnte Arbeitsmigration angewiesen zu sein.
Warum Israel den demografischen Kollaps vermeidet
Israel entzieht sich dem demografischen Abwärtstrend durch ein Zusammenspiel aus kulturellen Normen, staatlichen Förderungen und sozialen Netzwerken. Die hohen Geburtenraten beruhen auf einer Gesellschaft, in der Kinderreichtum als positiv angesehen wird und große Familien hohes Ansehen genießen. Die Sicherheitslage und die Erinnerung an historische Traumata werden oft als weitere Motivation für eine starke Bevölkerungsbasis genannt.
Die Wirtschaft profitiert von der demografischen Dynamik: Eine junge und wachsende Bevölkerung sorgt für ein Angebot an Arbeitskräften, unterstützt das Militär und fördert Innovation. Anders als viele andere Industrieländer ist Israel aufgrund seiner demografischen Stärke nicht auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen.
Eine bemerkenswerte Entwicklung ist der Rückgang der Abtreibungen: Zwischen 1990 und 2024 sank die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 34 Prozent, was ebenfalls zur hohen Geburtenzahl beiträgt. Das gesamtgesellschaftliche Engagement für Familien, flankiert durch moderne Medizin, finanzielle Unterstützung und Zuwanderung, macht Israel zum einzigen industrialisierten Land, das einem demografischen Zusammenbruch nicht nur entgeht, sondern einen stabilen Bevölkerungsanstieg aufweist.
Mit Hitler verhandelte niemand, warum wird mit Putin verhandelt?
Italien: Streit zwischen Hoteliers und Kurzzeitvermietern
UKRAINA, Україна, Украина, Ucraina, ウクライナ, Ουκρανία, 우크라이나, Ucrânia, 乌克兰, Ukrayna
Ukraine: War terror of the russian army!
Können kleine Unternehmen umweltfreundlich zu sein?
Wie sicher ist unsere maritime Infrastruktur?
We thank the Heroes of Ukraine!
Belgien: Alter bei Europawahl auf 16 Jahre gesenkt
Spanien: Jagd nach Wasserdiebe in Doñana
European Media Industry Outlook - Kann Brüssel Cannes?
Unterstützung für die Ukraine: Selenskyjs diplomatische Reise isoliert russischen Kriegsverbrecher Putin