-
Ukraine: Regierungschef rät gefährdeten Menschen in Städten vor dem Winter zum Umzug
-
In Gebüsch an Flugplatz: 17 Katzen in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt
-
Ungewissheit über US-Iran-Verhandlungen: Ölpreis steigt deutlich
-
Papst Leo XIV. warnt vor "Lügen und Täuschungen" zwischen Staaten
-
Amthor verzichtet nach Kritik auf Strandkorb im Kanzleramt
-
Wegen Beleidigung Erdogans angeklagter türkischer Komiker Göktas vor Gericht
-
Spahn verzichtet auf Sitz im Haushaltsausschuss
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson scheitert mit Regierungsbildung
-
Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein
-
US-Botschafter: Trump bot Xi Verkauf von Waffen an China an
-
Sondierungen in Mecklenburg-Vorpommern laufen - Grünen-Chefin Horn kündigt Rückzug an
-
Handball: DHB-Spielmacher Knorr folgt Uscins nach Paris
-
Taylor Swift räumt bei MTV-Awards ab und überholt Beyoncé
-
Steinmeier in Karlsruhe: "Grundgesetz gilt für alle und in allen deutschen Ländern"
-
Nordrhein-Westfalen: 39-Jähriger bei Schüssen in Teestube tödlich verletzt
-
Hitzesommer: Schwache Kartoffelernte in diesem Jahr erwartet
-
Startup-Szene in Deutschland: Gründer sammeln deutlich mehr Investitionen ein
-
Mehr Ausflugsverkehr: ADAC erwartet Staus auf Autobahnen an Wochenende
-
Drohende SPD-Blockade bei Pflegereform: Regierung sucht intensiv nach Lösung
-
"Bewusstsein geschärft": Iren senden Botschaft mit Protest
-
Gescheiterte Abwahl von Bürgermeister in Hessen: Ermittlungen wegen Fälschungsverdachts
-
SPD-Gesundheitspolitiker Pantazis fordert bis Mittwoch Änderungen an Pflegereform
-
Professoren an deutschen Universitäten nehmen weniger Drittmittel ein
-
Ifo: Arbeitsmarkt stabilisiert sich - Firmen streichen etwas weniger Jobs
-
Taylor Swift erhält drei Preise bei MTV Musikvideo Awards und ist nun Rekordhalterin
-
Stewart-Gala, Fiebich glänzt: New York holt Auftaktsieg
-
NFL: Raiders mit dem dritten Sieg
-
Klopp tauscht DFB-Kader - sechs Spieler bleiben
-
Lipowitz zieht positives WM-Fazit: "Es geht wieder aufwärts"
-
Kimmich verlässt DFB-Team schweren Herzens
-
Venezolanische Oppositionsvertreterin Macero in ihre Heimat zurückgekehrt
-
Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland
-
Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz
-
Wadephul reist zu Antrittsbesuch in die Niederlande
-
EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine
-
Camino erhält Umweltgenehmigung für bedeutende Ausweitung der Exploration im Kupferprojekt „Costa de Cobre“ in Peru
-
Vor leeren Rängen und ohne Handschlag: Irland besiegt Israel bei Nations-League-Spiel
-
CDU-Generalsekretärin Hoppermann warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linker in Berlin
-
"Griechische Tragödie für Klopp": Pressestimmen zum Länderspiel
-
Serbiens Präsident Vucic tritt zurück: Weg frei für Kandidatur als Regierungschef
-
Wenig Spaßfußball: Klopp kassiert erste Niederlage
-
Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu
-
Senatswahlen in Frankreich: Rechtspopulisten gewinnen Sitze hinzu
-
Rad-WM: US-Amerikaner McNulty düpiert die Favoriten
-
Hisbollah-Chef Kassem: Israel kann Miliz nicht "brechen"
-
Stichwahlen in Niedersachsen: Hannovers Oberbürgermeister Onay in Amt bestätigt
-
Trump erwartet Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran in nächsten Tagen
-
Serbischer Präsident Vucic erklärt seinen Rücktritt
-
Hannovers Oberbürgermeister Onay bei Stichwahl in Amt bestätigt
-
Volksabstimmung: Schweizer wollen keine striktere Linie bei Neutralität ihres Landes
Studie zu Ausbildungsplatzsuche: Probleme für migrantisch klingende Namen
Wer einen migrantisch klingenden Namen hat, hat es einer Studie zufolge bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz schwerer als vermeintlich deutsche Bewerberinnen und Bewerber. Wie Forschende der Universität Siegen mittels fiktiven Bewerbungen herausfanden, bekam ein "Lukas Becker" auf hundert Bewerbungen im Schnitt 67 Antworten, "Habiba Mahmoud" hingegen nur 36. Die Ergebnisse stellte die Uni Siegen am Dienstag vor.
Auch der russisch klingende Bewerber "Ivan Smirnov" (56 Antworten), der hebräische Name "Ariel Rubinstein" (54 Antworten) und der vermeintlich türkische Bewerber "Yusuf Kaya" (52 Antworten) schnitten schlechter ab. "Volkswirtschaftlich ist das bedauerlich, weil Betriebe Potential ungenutzt lassen", sagte die Siegener Ökonomin Dilara Wiemann dazu vor dem Hintergrund etlicher unbesetzter Ausbildungsplätze. Für die benachteiligten Bewerbenden, denen so der Zugang zum Ausbildungsmarkt verwehrt werde, sei das "eine Katastrophe".
Die Forschenden beklagten, dass selbst deutlich bessere Schulnoten, ein soziales Engagement oder ein Engagement beim Bundeswettbewerb Jugend forscht nichts daran änderten, "dass Herkunft Leistung schlägt". In begleitenden Befragungen nannten Betriebe zudem als häufigste Sorgen mögliche Sprachbarrieren, kulturelle Distanz, fehlende Aufenthaltsgenehmigungen und ein befürchteter Mehraufwand im Umgang mit Behörden und zusätzlicher Bürokratie.
Die Benachteiligung war demnach in kleinen Betrieben und im Handwerk besonders deutlich, in ländlichen Regionen fiel sie zudem deutlich stärker aus als in Großstädten.
Für ihre Studie verschickte die Forschungsgruppe zwischen 2022 und 2025 über 50.000 fiktive E-Mail-Anfragen an Betriebe, die einen Ausbildungsplatz ausgeschrieben und dies der Bundesagentur für Arbeit gemeldet hatten. Sie stammten alle von Schülerinnen und Schülern kurz vor dem Realschulabschluss. Im Anschluss befragte die Gruppe 772 teilnehmende Betriebe zu ihren Erfahrungen mit Bewerbern mit Migrationshintergrund.
D.Kaufman--AMWN