-
Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest
-
EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest
-
Iran fordert von Berlin Klarstellung zur Nutzung von Ramstein durch USA
-
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
-
Erste Hürde für US-Handelsdeal genommen: EU-Parlament stimmt für Zollabschaffungen
-
Gedenkstätten fordern Aufnahme von KZs in Unesco-Welterbe-Liste
-
Botschafter: Iran fordert von Berlin Klarstellung zur Nutzung von Ramstein durch USA
-
Weiterer Energiepreisschock nach Angriffen auf Energieinfrastruktur in Nahost
-
Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg
-
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse für Poladjan - Kritik an Weimer
-
Italien und Dänemark warnen vor Fluchtbewegung durch Iran-Krieg wie im Jahr 2015
-
UN-Schifffahrtsorganisation fordert Evakuierungskorridor für Schiffe im Persischen Golf
-
Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche
-
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse für Katerina Poladjan
-
Vergewaltigungsvorwürfe: Anwalt von Mette-Marits Sohn fordert Freispruch
-
Deutsche Rüstungsindustrie soll enger mit zivilen Unternehmen verzahnt werden
-
Von Trump nominierter Heimatschutzminister knapp durch Ausschuss bestätigt
-
23-Jähriger entführt in Bayern Kind aus Standesamt
-
Tag der Demokratiegeschichte am 18. März wird aufgewertet
-
Pistorius schließt deutschen Hormus-Einsatz nicht aus - und nennt Bedingugen
-
Stadionsicherheit: Sportministerkonferenz erhöht Druck auf DFL
-
Atomkraft-Debatte: AfD fordert Wiedereinstieg - Heftiger Gegenwind im Bundestag
-
Nach Einspruch: Dzeko-Sperre auf ein Spiel reduziert
-
US-Sondergesandter spricht in Minsk über möglichen USA-Besuch Lukaschenkos
-
Thüringen: Arbeiter wird zwischen Lastwagen und Laderampe eingequetscht und stirbt
-
Schockanruf in Bayern: Betrüger erbeuten Schmuck für mehrere hunderttausend Euro
-
Welthandelsorganisation: Krieg in Nahost belastet Handelsströme massiv
-
Bayern: Lebenslange Haft nach Todesschüssen auf Hochzeitsfeier in Fürth
-
Schienennutzung: Regionale Verkehrsunternehmen schlagen nach EuGH-Urteil Alarm
-
Politik-Erklärer Nagelsmann? "Das ist nicht meine Rolle"
-
Gleitschirmverein scheitert mit Klage gegen Windrad in Nordrhein-Westfalen
-
Lügenkonstrukt erschaffen und Kinder misshandelt: Fast vier Jahre Haft in Bremen
-
Regierung plant Aufklärungskampagne über Gefahren von Social Media
-
Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen in der Ostukraine
-
Nagelsmann über Musiala: "Das bringt nichts"
-
Baumgart lobt Kompany: "Wie trainiert man das?"
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Kein Zeitplan für Ende des Iran-Kriegs
-
EZB lässt Leitzinsen trotz Energiepreisschocks vorerst unverändert
-
Iran-Krieg: Tausende Luxuswagen auf Weg nach Dubai auf kenianischer Insel gestrandet
-
Iran-Krieg: Energieanlagen in Golfregion zunehmend Ziel von Angriffen - Ölpreis steigt massiv
-
Schneider fordert mehr Windkraft und Solar - und Änderungen an Heizungs-Kompromiss
-
Nagelsmann nominiert Urbig und Karl - Musiala fehlt
-
Bayern: Lange Haft nach versuchter Tötung von dreijähriger Tochter mit Mäusegift
-
EU-Gipfel: Merz fordert "klares Signal" für europäische Hilfe nach dem Iran-Krieg
-
Iranische Abgeordnete wollen Gebühren für Fahrt durch Straße von Hormus erheben
-
Huawei-Ausschluss von Mobilfunknetz: EuGH-Gutachten stärkt Politik den Rücken
-
Kovac: Keine Zeit für Experimente beim BVB
-
Regierungschef Schweitzer drängt Bundesregierung zu rascheren Reformen
-
Ohne Anhörung in Psychiatrie eingewiesen: Richterin in Niedersachsen freigesprochen
-
Autofahrer und Pferd sterben bei Unfall in Hessen
Dämpfer für Trump: Oberstes US-Gericht stoppt Entlassung von Fed-Vorständin Cook
Juristischer Rückschlag für US-Präsident Donald Trump: Der Oberste Gerichtshof in Washington hat die von Trump angeordnete Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook vorerst gestoppt. Der Supreme Court erklärte am Mittwoch, Cook könne bis mindestens Januar weiter im Amt bleiben. Hintergrund sind Trumps Versuche, die Federal Reserve (Fed) durch den Austausch der Leitungsebene auf seine Linie zu bringen, um eine massive Leitzinssenkung zu erreichen.
Das Oberste US-Gericht erklärte, es habe die von Trump angeordnete Entlassung Cooks bis zu einer mündlichen Verhandlung über den Fall im Januar "zurückgestellt". Das Weiße Haus betonte daraufhin, der Präsident wolle den Rauswurf in jedem Fall durchfechten: "Wir freuen uns auf den endgültigen Sieg, nachdem wir unsere mündlichen Argumente vor dem Obersten Gerichtshof im Januar vorgetragen haben", hieß es in einer Erklärung. Der Supreme Court ist mehrheitlich konservativ besetzt und hatte Trump bei einer Reihe umstrittener Entscheidungen zuletzt Recht gegeben.
Der Präsident hatte Cooks Entlassung im August verkündet und diese mit angeblichen Falschangaben bei Immobilienkrediten begründet. Belege dafür lieferte der Rechtspopulist allerdings nicht. Die 61-jährige Zentralbänkerin wehrte sich juristisch und erhielt bereits vor einem Berufungsgericht Recht.
Trump fordert seit Monaten von der Fed eine massive Leitzinssenkung. Damit will er etwa Immobilienkredite billiger machen und Investitionen in den USA ankurbeln. Um dies zu erreichen, will er den siebenköpfigen Gouverneursrat der Notenbank mit Gefolgsleuten besetzen. Mit Cook sitzen darin bisher vier Vorstände, die von Präsidenten der Demokratischen Partei ernannt wurden, drei weitere wurden von Trump ernannt.
Cook ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Ex-Präsident Barack Obama und wurde von Trumps Vorgänger Joe Biden in den Fed-Vorstand berufen. Dort ist sie seit Mai 2022 die erste schwarze Frau auf einem solchen Posten.
Bei ihrer letzten Sitzung Mitte September senkte die Fed den Leitzins erstmals seit Trumps Amtsantritt im Januar vorsichtig um 0,25 Prozentpunkte ab, er liegt nun in einer Spanne zwischen 4,0 und 4,25 Prozent. Allerdings gab die Zentralbank damit nach Aussage von Fed-Chef Jerome Powell nicht dem Drängen Trumps nach, sondern reagierte auf die verschlechterte Lage auf dem US-Arbeitsmarkt.
Nur ein einziger Fed-Verantwortlicher forderte bei der Sitzung eine deutlichere Leitzinssenkung um 0,5 Prozentpunkte. Dabei handelt es sich um Trumps bisherigen Wirtschaftsberater Stephen Miran. Der Präsident hatte Miran kurzfristig als Vorstand bei der Fed installiert, nachdem eine andere Gouverneurin ausgeschieden war.
Trump stellt mit seinen wiederholten Rufen nach einem Zinsschnitt die Unabhängigkeit der Notenbank von der Politik infrage, die als oberstes Prinzip der Arbeit der Fed gilt. Der Präsident hatte Fed-Chef Powell wiederholt als "Schwachkopf" und "Verlierer" beschimpft und sogar mit einer Entlassung gedroht, weil dieser seinen Forderungen nicht nachkam.
Trump könnte Powell nur bei einem schwerwiegenden Fehlverhalten feuern. Die Amtszeit des parteiübergreifend geachteten Fed-Chefs endet regulär im Mai des kommenden Jahres. Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass Trump dann einen treuen Gefolgsmann auf den Posten setzt.
O.Karlsson--AMWN