-
Regionale Verkehrsunternehmen warnen nach EuGH-Urteil vor hohen Mehrkosten
-
EU-Gipfel beginnt: Ukraine-Darlehen, Iran-Krieg und Energiepreise auf der Agenda
-
Krankenhausgesellschaft schlägt Alarm: Drittel der Kliniken insolvenzgefährdet
-
"Spitzenspiel" bei RB: Ilzer erwartet offenen Schlagabtausch
-
Iran-Krieg: Macron nennt Angriffe auf Energieanlagen "rücksichtslose Eskalation"
-
US-Handelsdeal nimmt erste Hürde im EU-Parlament
-
Nahverkehr auf der Schiene: EuGH kippt deutsche Trassenpreisbremse
-
37-Jähriger soll über 70 Mal zugestochen haben: Mordanklage in Frankfurt am Main
-
Klingbeil lässt Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne prüfen
-
Mit Hilfe von KI: Verstorbener Val Kilmer soll wieder auf die Leinwand kommen
-
Prien zum Frauentag: Gleichberechtigung ist Verfassungsauftrag
-
Französische Justiz lehnt Sperre des Onlinehändlers Shein ab
-
Mutmaßlicher IS-Anhänger in Leipzig festgenommen
-
Glückliche Finnen: Neuntes Mal in Folge an Spitze des Welt-Glücksberichts
-
Klagen von Stadtwerken gegen Tauschgeschäft von RWE und Eon scheitern vor EuGH
-
Sportfördergesetz: DOSB erkennt "wichtigen Schritt"
-
Medien: FBI ermittelt seit längerem gegen zurückgetretenen US-Antiterror-Chef Kent
-
Hofreiter: Blockade Orbans bei Ukraine-Finanzhilfen muss überwunden werden
-
Gericht: Kündigung von Justizbeamtin wegen Beziehung mit Häftling in Hessen rechtens
-
Kein Skifliegen: Hoffmann beendet Saison vorzeitig
-
Pipeline-Streit: Orban lehnt Ukraine-Darlehen weiter ab
-
Parkgebühren an Nordseestränden zulässig: Gericht sieht keine Kommerzialisierung
-
USA fallen bei Index für Freiheit laut Bericht auf historischen Tiefstand
-
Zwangsräumung führt zu illegaler Cannabisplantage in Mecklenburg-Vorpommern
-
Trump droht Iran mit Sprengung von Ölfeld - Riad schließt militärische Reaktion nicht aus
-
Streiks im Nahverkehr in mehreren Bundesländern begonnen
-
Krankenhaus-Gesellschaft: "Ein Drittel der Häuser ist von Insolvenz bedroht"
-
Iran-Krieg: Städtebund fordert Vorsorgemaßnahmen für steigende Flüchtlingszahlen
-
900. Karrieretor: Nächster Meilenstein für Lionel Messi
-
Union-Arbeitnehmerflügel fordern höhere Kilometerpauschale wegen höherer Spritpreise
-
Riad: Behalten uns Recht auf "militärische" Reaktion auf iranische Angriffe vor
-
Bayern heiß auf Real: "Haben vor niemandem Angst"
-
Union und SPD werfen Mineralölwirtschaft Erpressung vor
-
Japans Regierungschefin will mit Trump "offen" über Iran-Krieg sprechen
-
Reiche und Pistorius beraten mit Verteidigungsindustrie über Produktionsausbau
-
Staats- und Regierungschefs der EU beraten über Iran-Krieg und Wettbewerbsfähigkeit
-
Bundestag berät erstmals über Spritpreis-Gesetz
-
Trump: Bei erneutem Angriff auf Gaskomplex in Katar werden USA iranisches Gasfeld zerstören
-
Iran-Krieg: Macron schlägt Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur vor
-
DB-Cargo Chef erwartet schwarze Null bis Jahresende
-
Costa Rica schließt seine Botschaft in Kuba
-
U.S. Polo Assn. präsentiert die globale Frühjahrs-/Sommerkollektion 2026, die von der Küstenstadt Charleston in South Carolina inspiriert ist
-
Datavault AI unterzeichnet endgültige Vereinbarung zur Übernahme von NYIAX und verbindet damit KI-gestützte Datenmonetarisierung mit einer Marktinfrastruktur auf institutionellem Niveau
-
Trump nimmt Leichen von bei Absturz von Tankflugzeug im Irak getöteten Soldaten im Empfang
-
Nagelsmann verzichtet auf Musiala
-
Dobrindt kann sich Einsatz für sichere Schifffahrt am Ende des Iran-Kriegs vorstellen
-
Wirtz und Liverpool schalten Galatasaray aus
-
Kane trifft traumhaft: Starke Bayern fordern Real
-
Italiens Regierung beschließt per Dekret deutliche Senkung der Spritpreise
-
Designierter US-Heimatschutzminister will ICE von der "Frontlinie" wegbringen
IWF: Weltwirtschaft wächst 2025 stärker als erwartet - Plus in Deutschland bescheiden
Die Weltwirtschaft erweist sich trotz Handelsstreitigkeiten und Unsicherheiten durch Krisen und Kriege als erstaunlich robust - zumindest vorerst. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schraubte mit einem Wachstum um 3,2 Prozent in diesem und 3,1 Prozent im kommenden Jahr seine Erwartungen leicht nach oben. Für Deutschland rechnet der IWF 2025 mit 0,2 Prozent Wachstum - 2026 allerdings nur mit 0,9 Prozent. Das ist deutlich pessimistischer als die Prognose der Bundesregierung.
In seiner vorangegangenen Prognose vom Juli hatte der IWF noch mit nur 3,0 Prozent Wachstum für die Weltwirtschaft in diesem Jahr gerechnet. Für das kommende Jahr blieb die Prognose gleich.
"Das globale Wachstum bleibt stabil, aber fragil", erklärte IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas am Dienstag vor Journalisten in Washington. Es brauche Zeit, bis sich die Folgen der Zölle auf die Wirtschaft voll zeigten, erläuterte er: "Der Handelsschock war in gewissem Maße geringer als erwartet" - vor allem, weil es zahlreiche Handelsvereinbarungen zwischen den USA und wichtigen Partnern sowie Ausnahmeregelungen gab, aber auch, weil die Partner auf Vergeltungsmaßnahmen verzichteten.
Die Folgen der Zölle seien aber dennoch spürbar, fuhr Gourinchas fort. So hätten sich Handelsströme neu ausgerichtet, China etwa handle mehr mit Asien und Europa als mit den USA.
Für die USA, die größte Volkswirtschaft der Welt, rechnet der IWF in diesem Jahr mit einem Wachstum von 2,0 Prozent und im kommenden Jahr mit 2,1 Prozent. Damit setzte er seine Prognosen vom Juli jeweils um 0,1 Punkte herauf. Die Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) stützten das US-Wachstum, der schwächelnde Arbeitsmarkt und ein sich verlangsamender Konsum dagegen bremsten es.
Gourinchas sagte, es bleibe abzuwarten, ob der Anstieg der Investitionen in KI nicht nur eine "Modeerscheinung" seien. Es könnte eine "Blase" entstehen, die sich letztlich negativ auf die globale Finanzstabilität auswirken könnte. Er rechne mit einer Korrektur, "wenn die Versprechungen nicht eintreffen".
Chinas Wirtschaft dürfte laut IWF um 4,8 Prozent in diesem und um 4,2 Prozent im kommenden Jahr zulegen. Gründe seien die andauernden "ernsten Probleme" der chinesischen Wirtschaft. Er forderte Peking zu "entschlossenen Maßnahmen" auf, vor allem um den Binnenmarkt zu stärken.
Die Wirtschaft in der Eurozone bleibt laut IWF-Prognose schwach, vor allem wegen der Probleme der großen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien. Der Währungsfonds rechnet hier mit 1,2 Prozent Wachstum in diesem Jahr und 1,1 Prozent im kommenden Jahr.
Die IWF-Prognose für Deutschland verbesserte sich für dieses Jahr leicht um 0,1 Punkte, für das kommende Jahr blieb sie unverändert. Die Bundesregierung rechnet ebenfalls mit einem Wachstum von 0,2 Prozent in diesem Jahr, 2026 sollen es laut der vergangene Woche vorgestellten Prognose aber 1,3 Prozent werden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte zur Begründung für den Optimismus auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen wie das Investitionssofortprogramm verwiesen.
O.Karlsson--AMWN