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Coca-Cola-Abfüller erhöht Abgabepreise ab September
Coca-Cola Europacific Partners passt zum 1. September erneut die Preise für sein gesamtes Sortiment an. Wie stark Verbraucher belastet werden, entscheiden die Händler.
Der Abfüller Coca-Cola Europacific Partners erhöht zum 1. September erneut seine Abgabepreise in Deutschland. Betroffen ist das gesamte Sortiment, darunter Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix. Die Anpassung soll sich nach Angaben des Unternehmens im einstelligen Prozentbereich bewegen.
Wie viel Verbraucher künftig tatsächlich mehr bezahlen, lässt sich daraus nicht allgemein ableiten. CCEP legt die Preise fest, zu denen Getränke an Handelsunternehmen wie Edeka, Rewe oder Kaufland abgegeben werden. Die Händler bestimmen ihre Endverkaufspreise selbst und entscheiden, in welchem Umfang sie die höheren Einkaufskosten weiterreichen.
Schon ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen eine Preisrunde zum 1. September angekündigt. Damals verwies der Abfüller auf anhaltend hohe Energie- und Lohnkosten. Obwohl sich einzelne Rohstoffmärkte 2025 entspannten, blieben die Energieausgaben in der Produktion sowie Tariflöhne und weitere Arbeitskosten auf hohem Niveau.
Für Käufer führte die vorige Anpassung bei einzelnen Flaschen zu Aufschlägen von etwa fünf bis 15 Cent. Ein Kasten mit zwölf Ein-Liter-Flaschen verteuerte sich je nach Händler um ungefähr 50 bis 80 Cent.
Als Gründe für die neue Erhöhung nennt CCEP erneut Investitionen in Arbeitsbedingungen und Tariflöhne, mit denen Fachkräfte gehalten werden sollen. Zudem fließe Geld in das deutsche Produktions- und Logistiknetz, um Lieferketten effizienter zu gestalten.
Das Unternehmen verweist außerdem auf laufende Ausgaben für Produktentwicklung und Marketing. Davon profitiere nach seiner Darstellung auch der Handel, weil bekannte Marken und neue Produkte den Absatz unterstützten.
F.Dubois--AMWN