-
Serie antisemitischer Anschläge in Europa: Sieben Festnahmen in Belgien
-
DGB-Chefin Fahimi fordert stärkere Belastung von Vermögen und Erbschaften
-
Dicker Dämpfer vor K.o.-Krachern: DFB-Elf unterliegt Ecuador
-
Doppelpack Pépé: Elfenbeinküste beendet Curacaos Märchen
-
König Charles III. hat seit Thronbesteigung 30 Millionen Pfund Steuern gezahlt
-
Bundestag beschließt Recht auf Reparatur
-
Medien: Taylor Swift und Travis Kelce heiraten offenbar am 3. Juli in New York
-
Mindestens 188 Tote bei Erdbeben in Venezuela - Internationale Hilfe läuft an
-
Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt
-
Rüdiger und Raum starten gegen Ecuador
-
Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung
-
Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen
-
Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren
-
Bund und Länder einigen sich auf Finanzentlastung für Kommunen
-
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
-
Emails sollen künftig viele Behörden-Formulare ersetzen
-
Einigung auf Rechtsstaatspakt: Länder bekommen halbe Milliarde Euro für Justiz
-
Bericht: Bund zahlt bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei Panzerhersteller KNDS
-
Migration: Oberstes US-Gericht bestätigt Trump-Kurs in zwei Grundsatzfällen
-
Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela
-
Noosha Aubel und Dietmar Woidke: Wie Potsdam ein schwerstbehindertes Kleinkind im Stich lässt
-
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
-
Maria siegt weiter - im Halbfinale gegen Ostapenko
-
Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies
-
Bericht: FIA hebt Amtszeitbegrenzung auf
-
Großbritannien verzeichnet neuen Hitzerekord - Viele Notfalleinsätze in London
-
Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten
-
600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern
-
Ungarn: Scharfe Kritik an Magyars Plan zur Absetzung des Präsidenten
-
Bob-Ass Friedrich macht bis Olympia 2030 weiter
-
Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit
-
Infrastrukturgesetz: Lob aus Wirtschaft - Kritik von Umweltschützern
-
Erdbeben erschüttern Venezuela - Dutzende Todesopfer und schwere Schäden
-
Rubio: USA wollen keine Einigung mit dem Iran "um jeden Preis"
-
"Wer bestellt, bezahlt": Länder hoffen bei Treffen mit Merz auf Durchbruch
-
Geldwäsche für nigerianische Mafia: Zwölf Angeklagte in München verurteilt
-
Österreichische Schützen unterwegs: 34 Langwaffen in Reisebus in Bayern entdeckt
-
Konferenz in Danzig: Werben um private Investoren für den Wiederaufbau der Ukraine
-
Neues Gutachten bringt Debatte über AfD-Verbot wieder in Schwung
-
Ryanair streicht Gebühr für Familiensitzplatz - allerdings "widerwillig"
-
Trump stößt republikanische Parteikollegen mit Wutausbruch vor den Kopf
-
Berufssoldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz
-
Gericht: Familienurlaub mit Mutter auch ohne Einwilligung von Kindsvater möglich
-
DB-Chefin Palla schraubt Ziele nach unten - 80 Prozent Pünktlichkeit erst 2035
-
Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße
-
Onley verpasst Tour de France wegen Schulterverletzung
-
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
-
Rubio warnt vor Gebühren für Straße von Hormus als Präzedenfall weltweit
-
Leistungssprung bei Mikrochips: IBM stellt neue Technologie vor
"Einheit in Vielfalt": Bundesrat begeht 75-jähriges Bestehen mit Feierstunde
Mit einer Feierstunde in seinem ehemaligen Plenarsaal in Bonn hat der Bundesrat am Samstag sein 75-jähriges Bestehen begangen. Die amtierende Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erinnerte zur Eröffnung der Veranstaltung an das Bundesrat-Motto "Einheit in Vielfalt". Die Länderkammer trage ganz wesentlich zu einer stabilen Demokratie in Deutschland bei, sagte sie im Beisein ausländischer Gäste und von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte in seiner Rede die Rolle des Föderalismus in Deutschland. "Die Länder sind nicht nachgeordnete Verwaltungseinheiten des Bundes, die Länder sind selbstständige politische Räume", sagte er. Sie wirkten an zentralen Weichenstellungen der Politik mit. Der Bundesrat sei damit "ein entscheidender Faktor für die demokratische Stabilität und auch die Resilienz unseres Gemeinwesens".
"Im Bundesrat kommen Sachverstand von der Ostseeküste bis zu den Alpen zusammen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig weiter. Dies tue den zwischen Bund und Ländern vereinbarten Gesetzen gut. Seit seiner Gründung habe der Bundesrat 1046 Sitzungen abgehalten und 8853 Gesetze mitbeschlossen. Schwesig würdigte in ihrer Rede auch die Rolle der früheren Bundeshauptstadt Bonn, die "weltweit das sympathische Gesicht der Bundesrepublik und der deutschen Nachkriegsdemokratie" gewesen sei.
Die amtierende Bundesratspräsidentin ging auch auf das starke Abschneiden der vom Verfassungschutz als rechtsextremistisch eingestuften AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen ein. Es habe ein wachsender Teil der Bürgerinnen und Bürger eine Partei gewählt, bei der berechtigte Zweifel bestünden, ob sie auf dem Boden des Grundgesetzes stehe, sagte Schwesig. "Das ist nicht die Mehrheit, aber es ist ein Warnsignal."
"Nie wieder Diktatur" sei damit wieder ganz aktuell, sagte Schwesig. Deshalb seien jetzt drei Schritte wichtig: Die Politik müsse weiter vor Ort um die Bürgerinnen und Bürger werben; die Probleme des Landes müssten gemeinsam und nicht im "Dauerstreit" angegangen werden; und "Kräfte, die unsere Demokratie infrage stellen, die nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen, können keine Verantwortung bekommen".
An dem Festakt nahmen auch der französische Senatspräsident Gérard Larcher teil und der niederländische Senatspräsident Jan Anthonie Bruijn.
Der Bundesrat war am 7. September 1949 in der früheren Aula der Pädagogischen Akademie in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Bis zum Umzug nach Berlin im Jahr 2000 blieb der ursprünglich als Provisorium gedachte Saal der Tagungsort der Länderkammer. Heute ist der Sitz im Bundesratsgebäude nahe dem Potsdamer Platz im Zentrum von Berlin.
Ch.Havering--AMWN