-
Wirtschaftsinstitut Ifo: Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
-
Weitere Razzia bei rechtsextremer Zelle "Letzte Verteidigungswelle"
-
Zahl von Geburtskliniken seit Wiedervereinigung halbiert
-
EuGH: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
-
Preise für neue Verträge gestiegen: Iran-Krieg erreicht laut Verivox Gaskunden
-
Zahl von Mehrlingsgeburten geht weiter zurück
-
Taliban: Rund 400 Tote nach pakistanischem Angriff auf Kabul
-
EU-Migrationskommissar: Derzeit keine größere Fluchtbewegung von Iran nach Europa
-
Bundesregierung will Verdopplung der Rechenzentrumskapazität bis 2030
-
CDU-Politiker hält Bundeswehr-Einsatz in Hormus für sinnvoll - SPD hält dagegen
-
Razzia bei Verdächtigem in Hamburg: 50 Kilogramm sprengstoffgeeignete Stoffe entdeckt
-
Mindestens 23 Tote bei mutmaßlichen Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
Zwei Menschen in Bistro in hessischem Raunheim erschossen - Täter flüchtig
-
Seider und Peterka punkten: Wichtige Siege im Playoff-Rennen
-
Unklare Lage bei Draisaitl: "Nicht viele Informationen"
-
Botschaft: Iran berät mit Fifa über Verlegung von WM-Spielen nach Mexiko
-
Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"
-
Iran-Krieg: Angriffe in irakischer Hauptstadt Bagdad - Mindestens vier Tote
-
Ghana mit drei Bundesliga-Spielern gegen Deutschland
-
WM: Iran verhandelt mit FIFA über Spielverlegung nach Mexiko
-
Matthäus lobt DFB-Team: "Gesehen, dass sie es können"
-
Iran: Schah-Sohn gründet Komitee für Wahrheits- und Justizkommission
-
Chile beginnt mit Bauarbeiten an Grenzbefestigungen zu Peru und Bolivien
-
Nvidia-Chef rechnet bis einschließlich 2027 mit Umsatz von einer Billion Dollar
-
Kündigung nach Kirchenaustritt: EuGH entscheidet über kirchliches Arbeitsrecht
-
Prozess gegen mutmaßlich von Russland beauftragte Spione beginnt in Stuttgart
-
Urteil wegen Polizeigewalt gegen Gelbwesten 2018 wird verkündet
-
Merz empfängt EU-Parlamentspräsidentin Metsola zu Antrittsbesuch
-
EU-Umweltminister beraten über Abkehr vom Verbrenner-Aus
-
Bauministerin Hubertz fordert Mutterschutz für selbstständige Frauen
-
Totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "nehmen"
-
Kennedy Center in Washington: Direktorium genehmigt zweijährige Renovierungsarbeiten
-
BioNxt unterzeichnet strategische Vereinbarung zur Vermarktung in Eurasien nach Erteilung des Patents für Cladribin-ODF in Eurasien und Europa
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation
-
US-Richter stoppt Impf-Kurswechsel unter Trump
-
Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten
-
Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten
-
Nach Angriff auf jüdische Schule: Amsterdamer Polizei verbreitet Bilder von Verdächtigen
-
Hjulmand vor Arsenal: "Eine Chance, die wir nutzen sollten"
-
Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"
-
Warnstreik von Verdi: Keine Passagierflüge vom Berliner Flughafen am Mittwoch
-
Kritik an Vorstoß der Unicredit zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank
-
"Wir missbilligen das": Merz fordert EVP-Chef zu Klärung in Chat-Affäre auf
-
Torhüter Urbig zurück im Bayern-Training
-
Merz bezeichnet israelische Bodenoffensive im Libanon als "Fehler"
-
Straße von Hormus: Trump wirft Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft vor
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag an – landesweit insgesamt drei Tote
-
Merz fordert EVP-Chef Weber zur Klärung von Absprachen mit Rechtsaußen auf
-
Bayern-Stürmer Jackson für zwei Spiele gesperrt
-
Abfuhr für Trump: Bundesregierung lehnt Marine-Hilfe in Straße von Hormus ab
Krankenkasse: Jeder fünfte Jugendliche bereits Opfer von Cybermobbing
Bereits jeder fünfte Jugendliche ist einer Umfrage zufolge Opfer von Cybermobbing geworden. Rund 21 Prozent der befragten Zwölf- bis 19-Jährigen machten in sozialen Netzwerken negative Erfahrungen mit Mobbing, wie aus einer am Freitag in Hannover veröffentlichten Forsa-Erhebung für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hervorging. Weitere 35 Prozent machen sich Sorgen, dass sie in sozialen Netzwerken beleidigt, bedroht oder belästigt werden könnten.
Dabei sind soziale Medien für junge Menschen meist ein täglicher Begleiter, wie die Umfrage weiter ergab. 93 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen täglich soziale Netzwerke, 85 Prozent sogar mehrmals am Tag. Dabei spielen vor allem Spaß und Zeitvertreib eine Rolle - für jeweils 82 beziehungsweise 80 Prozent der Befragten.
Für 67 Prozent dienen digitale Medien, um sich etwa mit Freunden auszutauschen oder sich zu verabreden. Immerhin 21 Prozent der Jugendlichen sind zudem digital aktiv, um sich von Problemen abzulenken. Und 19 Prozent haben das Gefühl, andernfalls etwas zu verpassen.
Dabei haben 56 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen laut der Umfrage meist ein gutes Gefühl, wenn andere ihre Beiträge mit einem Like bewerten oder teilen. Fallen Kommentare hingegen kritisch aus, ärgert oder verletzt das rund 27 Prozent der Jugendlichen. Und bleiben Reaktionen auf eigene Beiträge aus, macht das etwa 25 Prozent der Jugendlichen traurig.
Die von der KKH in Auftrag gegebene Befragung untersuchte zudem die digitalen Vorlieben junger Menschen. Demnach zählen für 77 Prozent der Mädchen und Jungen soziale Netzwerke wie Instagram, Tiktok oder Whatsapp zu den beliebtesten Medien. Auf Rang zwei der Lieblingsmedien folgte das Musikstreaming via Spotify, Apple Musik oder Soundcloud mit 70 Prozent. Dahinter kam das Videostreaming via Netflix, Prime Video oder auch Disney+ mit 61 Prozent. Computerspiele sind bei 52 Prozent der befragten Jugendlichen besonders beliebt.
Zugleich warnte die KKH vor gesundheitlichen Folgen des digitalen Konsums. So habe die Krankenkasse anhand eigener Daten analysiert, dass Erkrankungen, die für Kinder bislang untypisch waren, in den vergangenen zehn Jahren häufiger geworden sind. Gründe könnten etwa Bewegungsmangel oder geringe persönliche Kommunikation sein, hieß es.
Demnach häuften sich laut den KKH-Versichertendaten die Sprach- und Sprechstörungen zwischen 2013 und 2023 deutlich. Der Anteil der Sechs- bis 18-Jährigen mit Sprach- und Sprechstörungen sei um rund 77 Prozent gestiegen, hieß es. Auffallend sei der Anstieg bei den 15- bis 18-Jährigen von rund 104 Prozent.
Motorische Entwicklungsstörungen stiegen in demselben Zehnjahreszeitraum bei den Sechs- bis 18-Jährigen um 37 Prozent an. Bei den 15- bis 18-Jährigen war ein Anstieg von sogar rund 77 Prozent zu verzeichnen.
Die Zahlen zeigten, "wie wichtig ein reflektierter, maßvoller Umgang mit digitalen Medien für eine gesunde Entwicklung von Kindern ist", erklärte KKH-Psychologin Franziska Klemm. Ein zu häufiges Abtauchen in digitale Welten schade der Gesundheit, betonte Klemm.
Zur Förderung der Gesundheit sprach sich die KKH deshalb für mehr Medienkompetenz aus. Es sei entscheidend, "dass Heranwachsende lernen, soziale Plattformen risikokompetent zu nutzen", erklärte Klemm weiter. Hier seien vor allem die Eltern gefragt. Sie sollten ihren Kindern "klare Regeln für die Nutzung sozialer Medien" aufzeigen und mit ihnen "aktiv" über ihre Onlineerfahrungen sprechen.
Das Institut Forsa befragte für die KKH bundesweit online rund tausend Menschen zwischen zwölf und 19 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ.
F.Dubois--AMWN