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Drei Brände halten Berliner Feuerwehr mit mehr als 120 Kräften in Atem
Die Berliner Feuerwehr war in einer Nacht bei drei größeren Bränden in Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Mitte im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 120 Einsatzkräfte beteiligt.
Mehr als 120 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren in einer Nacht bei drei Bränden im Stadtgebiet gefordert. Die Einsätze führten nach Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Mitte. Menschen mussten aus verrauchten Bereichen gebracht werden, ein Geschäft wurde vollständig zerstört und an einem Gebäude der Charité musste die Feuerwehr Teile des Daches öffnen.
Am Mariannenplatz in Kreuzberg wurde die Feuerwehr kurz nach 21.30 Uhr alarmiert. In einem fünfgeschossigen Altbau brannte es im Keller, während Rauch in den Treppenraum zog. Bewohner mehrerer Etagen machten sich an den Fenstern bemerkbar, weil der reguläre Fluchtweg beeinträchtigt war. Einsatzkräfte betreuten Betroffene über eine Drehleiter und brachten vier Menschen mit Brandfluchthauben ins Freie. Acht Personen wurden medizinisch untersucht. Eine Person erlitt leichte Verletzungen und konnte ambulant behandelt werden. Rund 50 Feuerwehrleute waren dort eingesetzt.
Nur wenig später, gegen 21.58 Uhr, brannte ein Geschäft im Erdgeschoss eines fünfstöckigen Wohn- und Geschäftshauses an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Eingang, während Rauch an der Fassade nach oben zog. Die Einsatzkräfte löschten den Brand und überprüften die darüberliegenden Wohnungen über eine Drehleiter. Das Geschäft wurde vollständig zerstört. Verletzte gab es nach den vorliegenden Angaben nicht. Rund 20 Feuerwehrkräfte waren an diesem Einsatz beteiligt.
Ein dritter größerer Einsatz begann um 03.08 Uhr in der Schumannstraße in Mitte, nachdem die Brandmeldeanlage der Charité ausgelöst hatte. Zunächst brannten mehrere Mülltonnen vor einem zweigeschossigen Gebäude. Rauch war durch offene Fenster in das Gebäude gelangt. Nachdem die Tonnen gelöscht waren, wurde Rauch im Dachbereich festgestellt. Daraufhin erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe und öffnete das Dach von zwei Drehleitern aus an mehreren Stellen.
Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. Der betroffene Gebäudetrakt diente nicht der Patientenversorgung, sodass nach den vorliegenden Angaben niemand verletzt wurde. Mehr als 50 Einsatzkräfte arbeiteten an der Charité.
Ch.Havering--AMWN