-
Nach Seeblockade-Verkündung: Huthi-Miliz meldet Angriffe auf saudiarabische Tanker
-
US-Repräsentantenhaus billigt mehr als eine Billion Dollar fürs Pentagon für 2027
-
Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung
-
Nach neuen gegenseitigen Drohungen: USA melden weitere Angriffe auf den Iran
-
US-Abgeordnete verabschieden 95 Milliarden Dollar schweren Haushaltsplan
-
USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über Aufbau von zivilem Atomprogramm
-
Neue US-Zölle: Kanada sagt Eröffnungsfeier für gemeinsame Brücke ab
-
Neuer US-Prozess wegen Social-Media-Sucht geplatzt
-
Neue US-Zölle: Kanada sagt Eröffnung von gemeinsamer Brücke ab
-
EU gibt unter Auflagen grünes Licht für Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Prozess gegen Maduro beginnt im Juni 2027
-
Huthi-Rebellen warnen Schiffe im Roten Meer per Funkspruch vor Angriffen
-
Noosha Aubel, Potsdam, verwahrloste Grünflächen und marode Straßen: Der Bürger als zahlender Michel?
-
Teenager und bald Eton-Schüler: Britischer Prinz George feiert 13. Geburtstag
-
Missbrauchsopfer werfen Vatikan "Verschleppen" eines Verfahrens gegen Ex-Jesuiten vor
-
CDU-Geheimdienstexperte Henrichmann warnt vor Kooperation mit Rosatom in Lingen
-
Kapitalbeteiligung: AMD will Milliarden in Anthropic investieren
-
Streit um Insektengift: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Umweltministerin ab
-
Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt
-
In der Türkei festgenommener Deutsche-Welle-Journalist Uludag vorerst freigelassen
-
Ryanair bietet wegen Flugsteuer weniger Flüge aus Belgien an
-
Mit Balkongitter: Von Diebstahl betroffene Apollo-Galerie im Louvre wieder geöffnet
-
Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart
-
Gedenken an rechtsextremen Anschlag an OEZ: Steinemier fordert in München Konsequenzen
-
Furcht vor Eskalation im Iran-Krieg wächst - Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke
-
Orban: Durchsuchung bei Ungarns Ex-Regierungspartei Fidesz "politisch motiviert"
-
Böse Überraschung: Einbrecher steht neben Bett von schlafendem 59-Jährigen
-
Merz und Söder schlagen Kanzleramtsminister Frei als neuen Unionsfraktionschef vor
-
Umstrittene deutsch-russische Atom-Zusammenarbeit genehmigt - unter Auflagen
-
EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab
-
Zwei Straßenbahnen stoßen in Rotterdam zusammen: 15 Verletzte
-
Nach Rücktritt von Spahn: Kanzler-Vertrauter Frei soll Unionsfraktion führen
-
Spritpreise klettern weiter - Diesel verteuert sich um fast zehn Cent je Liter
-
Proteste ausgeweitet: Indische Kakerlaken-Bewegung erhöht Druck auf Modi-Regierung
-
Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg
-
Neue Startup-Strategie der Regierung legt Fokus auf Militär-Technolgie
-
Berlin schreibt nun Vermietende bei zu hohen Angebotsmieten an
-
Selenskyj entlässt ukrainischen Armeechef Syrsky nach tagelangen Protesten
-
Vorwurf der Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer ab September vor Gericht
-
Verhandlungen mit Vermietern: 33 Galeria-Standorte auf der Kippe
-
USA gehen bei Zöllen wieder in die Offensive - neue Abgaben für Brasilien in Kraft
-
Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung
-
Mutmaßlicher Mädchenjäger des US-Sexualstraftäters Epstein nahe Paris tot aufgefunden
-
Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg
-
Deutsch-russische Atom-Zusammenarbeit genehmigt - Parteiübergreifend Kritik
-
Frühstartrente: Eltern können staatlichen Zuschuss um bis zu 6840 Euro ergänzen
-
Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Anschläge vor 15 Jahren
-
Lipowitz bereits operiert: "Er ist mega enttäuscht"
-
Medien: Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden
-
Bundesanwaltschaft klagt Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland" an
Dutzende Ostermärsche in Deutschland mit Forderung nach Frieden
In dutzenden Städten und Gemeinden in Deutschland haben Demonstrierende am Samstag auf den traditionellen Ostermärschen ihrem Wunsch nach Frieden Ausdruck gegeben. Beherrschende Themen waren in diesem Jahr die geplante Aufrüstung in Deutschland, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Lage im Nahen Osten. Die Teilnehmerzahlen blieben überschaubar: In Berlin etwa kamen nach Polizeiangaben bei schlechtem Wetter rund 1800 Menschen zum Ostermarsch zusammen.
Der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen, zeigte sich zufrieden mit der Mobilisierung. Es sei zu erwarten, dass die Beteiligung etwas höher als in den vorangegangenen Jahren liege, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. "Es gibt nun eine neue Betroffenheit, eine eigene Betroffenheit, beim Thema Frieden", sagte er. Als Beispiele nannte van Ooyen die Debatte über eine Wehrpflicht und die Aufrüstung der Bundeswehr. Dies sorge für Zulauf gerade auch von jüngeren Menschen.
Dass es Deutschlandweit rund 100 Ostermarsch-Aktionen gebe, zeige zudem, dass "die Friedensbewegung in der Lage ist, für Frieden und Abrüstung gegen die Militarisierung nach Innen und Außen Aktionen zu organisieren", sagte van Ooyen. Ein Überblick zu den Zahlen der Teilnehmenden lag den Organisatoren am Nachmittag noch nicht vor. In Stuttgart hätten 4500 Menschen teilgenommen, in Kassel 1500, sagte van Ooyen.
"Die Ostermärsche richten sich in diesem Jahr besonders an die neue Regierung und fordern von ihr, dass Deutschland friedensfähig statt kriegstüchtig wird", erklärte Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative, das die Veranstaltungen koordiniert. "Statt neue Schulden aufzunehmen und zig Milliarden Euro für Aufrüstung auszugeben, sind Abrüstungsverträge und eine kluge Diplomatie gefragt."
Auf diese Weise müsse auch ein Ende des Kriegs in der Ukraine erreicht werden, forderte Golla. Es müsse "an einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur in Europa gearbeitet werden, die der Ukraine Frieden garantiert und Russland langfristig mit einschließt".
Mit den Ostermärschen zeige die Friedensbewegung, dass sie sich "dem Zwangsdenken von Kriegspropaganda, Kriegsdrohungen und Kriegen" verweigere, erklärte das Ostermarschbüro in Frankfurt am Main. "Sie hält fest an ihrer Vision von einer Welt ohne Atomwaffen, von einem entmilitarisierten Europa der Völkerverständigung und einem Deutschland, von dessen Boden kein Krieg, sondern Frieden ausgeht."
Der Samstag war der Haupttag der traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung. Einige Veranstaltungen waren aber auch für Ostersonntag und für Montag geplant.
Die Ostermärsche der Friedensbewegung sind in Deutschland traditionell dezentral organisiert. Die Veranstaltungen in den unterschiedlichen Städten stehen dementsprechend unter verschiedenen Mottos. So steht der Ostermarsch in Bonn unter dem Motto "Ja zum Frieden - Nein zur Kriegstüchtigkeit". In Kassel heißt es "Frieden - Abrüstung - Klimaschutz - Kommt zum Ostermarsch" und in Leipzig "Gegen Aufrüstung und Sozialabbau".
Die Ostermärsche in Deutschland finden seit den 1960er Jahren statt. Den größten Zulauf verzeichneten sie in den 80er Jahren im Kalten Krieg, als hunderttausende Menschen daran teilnahmen. In den vergangenen Jahren war die Mobilisierung deutlich geringer ausgefallen, die Teilnehmerzahlen reichten in der Regel von einigen hundert bis in den niedrigen vierstelligen Bereich.
L.Durand--AMWN