-
Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Anschläge vor 15 Jahren
-
Lipowitz bereits operiert: "Er ist mega enttäuscht"
-
Medien: Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden
-
Bundesanwaltschaft klagt Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland" an
-
Bundesregierung will Unterstützung von Terroropfern dauerhaft sicherstellen
-
Ermittlungen gegen Polizisten nach tödlichem Unfall mit Streifenwagen in Hessen
-
Gespräche laufen: Italien will Guardiola
-
Firma scheitert mit Millionenklage gegen Bund wegen geplatzten Maskendeals
-
Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an
-
Ermittler untersuchen Geschäftsräume der Deutschen Bank
-
Französischer Modelagent mit engen Verbindungen zu Epstein tot aufgefunden
-
Bundesregierung will Cybersicherheit der Verwaltung stärken
-
41-Jähriger in Dortmund soll eigenen Vater getötet haben
-
Anklage gegen vier Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland"
-
Ecker-Rosendahl würdigt Trainer Osenberg
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau eröffnet - umstrittenes Projekt
-
Befragung: Nahezu Hälfte von deutschen Studierenden nutzt täglich KI-Tools
-
KI von OpenAI macht sich bei Test selbständig und unternimmt Hackerangriff
-
Untersuchungsbericht bestätigt Hangrutsch als Ursache für Zugunglück von Riedlingen
-
Bild: Bender in Klopps Trainerteam
-
Medien: USA stellen Abkommen zum Aufbau eines zivilen Atomprogramms für Saudi-Arabien vor
-
Indischer Oppositionsführer Gandhi nach Festnahme bei Protesten wieder auf freiem Fuß
-
Kulturstaatsminister Weimer will nur eine Legislaturperiode in Amt bleiben
-
AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag
-
Spahn-Nachfolge: Fraktionsvorstand hält digitale Sitzung mit Merz und Söder ab
-
Neue Startup-Strategie der Bundesregierung mit Fokus auf Militär-Technologie
-
Moderator Thomas Gottschalk ist nach Krebserkrankung vorsichtig optimistisch
-
Zahl von Habilitationen in Deutschland 2025 leicht gestiegen
-
Möglicherweise Hautstück von ausgebüxter Würgeschlange in Hessen entdeckt
-
Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg
-
Kretschmer kritisiert Brandmauer zu AfD: "Müssen mit jedem reden"
-
Wirtschaftsministerin Reiche: Keine Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geplant
-
Mehr Autos pro Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland nimmt weiter zu
-
Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen
-
HSV holt Stürmer Daka
-
Rückkehr nach Miami? Link zu James-PK stiftet Verwirrung
-
Neue US-Zölle gegen Brasilien in Kraft - Brasília will verhandeln
-
Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle
-
78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen
-
Bürgermeister: New York kann Israels Regierungschef Netanjahu nicht festnehmen
-
"Typen fehlen": Podolski kritisiert Mentalität der DFB-Elf
-
Radsport: Dopingtests am Tour-Ruhetag
-
Studie: Investitionen in deutsche Startups im ersten Halbjahr weiter gestiegen
-
Yamals Boxershort sorgt in Deutschland für Ausnahmezustand
-
Mexikos Torwart-Ikone Ochoa beendet Fußballkarriere
-
Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze
-
Iran-Krieg: Hegseth schätzt Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar - USA greifen erneut an
-
Bayern-Jungstar Bischof: "Will nächsten Schritt machen"
-
"Schade, ihn zu verlieren": Evenepoel hadert mit Lipowitz-Aus
-
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze: BSW wird "gemeinsame Sache" mit AfD machen
Britische Rechtspopulisten gewinnen Sitz im Unterhaus und legen in Kommunen zu
Herber Schlag für den britischen Premierminister Keir Starmer: Die rechtspopulistische Oppositionspartei Reform UK hat bei einer Nachwahl im Nordwesten Englands einen bisher von Starmers Labour-Partei gehaltenen Parlamentssitz gewonnen. Reform-UK-Kandidatin Sarah Pochin setzte sich im Wahlkreis Runcorn and Helsby mit nur sechs Stimmen Vorsprung gegen ihre Labour-Konkurrentin Karen Shore durch. Auch bei den zeitgleich stattgefundenen Kommunalwahlen zeichneten sich Gewinne für Reform UK ab. Labour und die konservativen Tories erlitten Verluste.
Mit dem neu gewonnen Parlamentssitz stellt die Partei des früheren Brexit-Aktivisten Nigel Farage im britischen Unterhaus künftig sechs von 650 Abgeordneten. Der Parlamentssitz für Runcorn and Helsby wurde neu besetzt, nachdem der bisherige Mandatsinhaber von der Labour-Partei wegen Körperverletzung verurteilt worden war.
Für Reform UK ist es der erste Sieg bei einer Nachwahl in der jungen Parteigeschichte, für Labour die erste Niederlage seit dem Sieg bei der Unterhauswahl im vergangenen Sommer. Damals hatte Labour den Wahlkreis Runcorn and Helsby noch mit 53 Prozent der Stimmen noch haushoch gewonnen, während Reform UK nur 18 Prozent erreichte.
Parteichef Farage sprach nach Shores Wahlsieg in dem Wahlkreis von einem "wirklich, wirklich großen Augenblick" für Reform UK. Politikwissenschaftler John Curtice sprach in der BBC von einem klaren Anzeichen dafür, dass die rechtspopulistische Partei eine "bedeutende Herausforderung" sowohl für Labour als auch für die bis 2024 regierenden Konservativen unter ihren neuen Parteichefin Kemi Badenoch darstelle.
Auch bei den Kommunalwahlen in England zeichneten sich ersten Ergebnissen zufolge deutliche Zugewinne für Reform UK sowie für die linksgerichteten Grünen und die Liberalen ab. Labour und die konservativen Tories, die beiden traditionell tonangebenden Parteien im vom Mehrheitswahlrecht geprägten britischen Parteiensystem, erlitten dagegen Einbußen. Reform UK gewann nach den am Freitagmorgen vorliegenden Daten dutzende zusätzliche Sitze in Kommunalparlamenten.
Bei der Bürgermeisterwahl im Kreis Greater Lincolnshire setzten sich die Rechtspopulisten einer Prognose der BBC zufolge durch, in North Tyneside gewann Labour nur knapp, während Reform UK um 26 Prozentpunkte zulegte.
Sollte sich die Tendenz bestätigen, wäre das ein weiterer Schritt in der Entwicklung vom seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehenden Zwei-Parteien-System hin zu einer vielfältigeren Parteienlandschaft in Großbritannien.
Insgesamt stimmten die Wähler über 1640 Sitze in 23 Gemeinderäten ab, in sechs Städten und Gemeinschaften wurden die Bürgermeister neu gewählt. Die Wahlen galten als Stimmungstest für Starmers Labour-Partei, die bei der Parlamentswahl im vergangenen Juli eine historisch große Anzahl an Sitzen gewonnen hatte. Die nächste Unterhauswahl dürfte im Land im Jahr 2029 stattfinden.
P.Silva--AMWN