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Durchsuchungen bei Schleusern in Nordrhein-Westfalen: 32-Jähriger festgenommen
Die Bundespolizei ist in Nordrhein-Westfalen mit Durchsuchungen gegen fünf mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Ein 32-jähriger Syrer wurde wegen mutmaßlichen Einschleusens von Ausländern und Urkundenfälschung festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal und die Bundespolizei in Stuttgart am Montag mitteilten. In Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt vier Wohnungen und zwei Geschäftsräume durchsucht.
Neben dem Syrer gerieten drei seiner Brüder im Alter zwischen 26 und 31 Jahren sowie ein 42-jähriger Deutschiraker ins Visier der Ermittler. Sie sollen als Unterstützer, Organisatoren und Finanzdienstleister mitgewirkt haben. Den fünf Beschuldigten wird vorgeworfen, Syrer ohne gültige Papiere nach Deutschland gebracht zu haben.
Die Transporte sollen mit Lastwagen über die türkisch-griechische Grenze nach Europa erfolgt sein. Der 32-Jährige soll den Syrern gegen Bezahlung gefälschte Ausweise besorgt haben, damit diese per Flugzeug in Deutschland einreisen konnten.
Die Durchsuchungen fanden in den nordrhein-westfälischen Städten Mettmann, Bonn, Witten und Sprockhövel statt. Dabei beschlagnahmten die Beamten Handys, Dokumente und eine halbautomatische Pistole. Rund 120 Polizisten waren im Einsatz. Der Festgenommene sollte noch am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen liefen seit Januar.
P.Santos--AMWN