-
Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor
-
Fallschirmjäger-Skandal: Bundeswehr nennt Zahlen zu personellen Konsequenzen
-
Italien: Verbandspräsident Gravina tritt zurück
-
Vierte Hinrichtung im Iran im Zusammenhang mit jüngster Protestwelle
-
Tochter: Bekannte iranische Anwältin Sotudeh festgenommen
-
"Spiegel": Klingbeil schlägt neues Modell als Ersatz für Ehegattensplitting vor
-
Spritpreise steigen mittags erneut massiv - Rufe nach Entlastungen
-
Zahl der Asyl-Erstanträge im März erneut zurückgegangen
-
Ceferin warnt Italien vor möglichem Entzug der EM 2032
-
Trotz Dzeko-Ausfall: Muslic für Endspurt optimistisch
-
Urteil: Gastronomin mus 600.000 Euro an Coronahilfen zurückzahlen
-
Cannabis-Evaluierung: SPD wirft Dobrindt unsachliche Kritik an Studie vor
-
Citibank schickt Mitarbeiter in Paris und Frankfurt ins Homeoffice
-
Bundesregierung bereitet zentrale "Bürger-App" vor
-
SPD sieht Abschiebezentren im Ausland kritisch
-
Kovac über Schlotterbeck: "Er hat nichts falsch gemacht"
-
Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert
-
Trump spottet über Macrons Ehe - Frankreichs Präsident reagiert genervt
-
Debatten über Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen gehen weiter
-
Macron wirft Trump das "Aushöhlen" der Nato vor
-
Kraftstoff ausgegangen: Autofahrer wird auf A7 von Lkw erfasst und stirbt
-
Behandlung von Long-Covid: Bestimmte Wirkstoffe künftig Kassenleistung
-
Erste Ostermärsche beginnen an Gründonnerstag - Fokus auch auf Wehrpflicht
-
Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals
-
Bauministerium: Weniger Umweltprüfungen und Enteignung von Schrottimmobilien
-
Dieselpreis erreicht nach Start der Preisregel für Tankstellen neues Allzeithoch
-
Skilanglauf-Olympiasiegerin Carl 18 Monate gesperrt
-
Hoeneß lobt Undav: "Deniz macht häufig den Unterschied"
-
Migranten am Ärmelkanal: Zwei Tote, mehr als 100 gerettet
-
Serenade für scheidenden Ministerpräsidenten Kretschmann Ende April
-
Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere
-
Umweltverbände fordern Kurswechsel: Raus aus der fossilen Krise
-
Trump kann mit Rede zum Iran-Krieg nicht beruhigen - Teheran droht mit "vernichtenden" Angriffen
-
Razzia in Rhein-Main-Gebiet wegen verbotener Exporte nach Russland
-
Woltemade kontert Kritik: "Im Moment ein komplett anderer Nick"
-
Vor Ostseeküste liegender Wal bewegt sich nicht von der Stelle
-
Italiens WM-Aus wird zum Politikum - Druck auf Gravina wächst
-
Botschafter Prosor: Steinmeier lässt Staatsräson zu Israel vermissen
-
Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge - Lufthansa weniger von Kerosin-Preisanstieg betroffen
-
EKD-Ratsvorsitzende sieht in Osterbotschaft Hoffnung in Zeiten von Krieg
-
Flick: Vertragsgespräche mit Barcelona erst nach Saisonende
-
Zehn Jahre "Panama Papers": Superreiche verbergen weiter Gelder in Billionenhöhe
-
Mann in den USA wegen Todesdrohungen gegen Trump auf Facebook festgenommen
-
Totes Baby in Mülltonne in Niedersachsen: 24-jährige Mutter ermittelt
-
Gesundheitsausgaben in Deutschland 2024 erheblich erhöht: 6444 Euro pro Kopf
-
Curling-WM: Aus für Deutschland nach sechster Pleite
-
Trump übergießt Macron abermals mit Spott
-
Wegen Auszeit: Woods wird nicht Kapitän beim Ryder Cup 2027
-
Trump sieht US-Ziele im Iran-Krieg fast erreicht - Iran greift erneut Israel an
-
Franz Wagner gibt Comeback bei nächster Magic-Pleite
Merz pocht bei EU-Gipfel auf Lösung im Handelsstreit mit China
Im Handelsstreit mit China um Seltene Erden und Halbleiter pocht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf eine Verhandlungslösung. "Wir sind darum bemüht, eine gemeinsame Lösung zu finden und wollen keine Eskalation des Konflikts", sagte Merz am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Zugleich laufen bereits Diskussionen über Möglichkeiten für ein härteres Vorgehen der EU gegen China.
Peking hatte Anfang Oktober seine Exportkontrollen für Seltene Erden verschärft. Fortan benötigen Unternehmen eine Genehmigung der Behörden, wenn sie Maschinen und Technologien für Abbau und Verarbeitung der Materialien aus China exportieren. Für ausländische Unternehmen gelten zusätzliche Einschränkungen: Sie brauchen auch eine Genehmigung für den Export von Produkten, die Seltene Erden enthalten.
"Die chinesische Staatsführung muss auch wissen, dass wir das nicht akzeptieren, was da gerade passiert", sagte Merz in Brüssel. Nach Angaben aus Regierungskreisen setzt sich eine Reihe anderer EU-Länder dafür ein, einen Gegenschlag zu erwägen. Die EU könnte etwa den Zugang chinesischer Firmen zu öffentlichen Ausschreibungen in der EU einschränken oder Zölle erheben.
"Wir prüfen mögliche Gegenmaßnahmen, sollten sich die Bedingungen nicht verbessern", sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Er verwies dem Bericht zufolge zwar auf Anzeichen aus Peking, die EU könnte von den Exportkontrollen ausgenommen werden. Doch: "Unsere Industrie meldet uns, dass das Lizenzsystem in der Praxis nicht funktioniert."
Im Streit zwischen der EU und China geht es außerdem um den Chip-Hersteller Nexperia mit Sitz in den Niederlanden. Die niederländische Regierung hatte in einem ungewöhnlichen Vorgang die Kontrolle über das Unternehmen übernommen, das zum chinesischen Wingtech-Konzern gehört. Regierungschef Dick Schoof verteidigte das Vorgehen als "sehr vernünftigen Schritt". Gegen "Missmanagement durch einen Konzernchef muss man vorgehen", sagte er in Brüssel. "Die Maßnahme richtet sich nicht gegen China", versicherte Schoof.
Peking hatte Nexperia-Produkte aus China nach der Übernahme mit einem Exportstopp belegt. Das führt zu Lieferproblemen, unter anderem in der Autoindustrie. Deutsche Autobauer befürchten Produktionsstopps, auch der Maschinenbau warnte vor Engpässen.
"Wir arbeiten hart an einer Lösung, weil es wichtig ist, dass die Situation behoben wird", betonte Schoof. Das bedeute für die Niederlande, "dass eine gute Unternehmensführung eingesetzt wird". Seine Regierung sei bereits in Verhandlungen mit dem chinesischen Handelsministerium und im Kontakt mit der deutschen Regierung.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic will in der kommenden Woche bei einem Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao in Brüssel über "dringende Lösungen" im Streit um die Exportkontrollen drängen. Mit Blick auf Nexperia hatte sich Sefcovic Anfang der Woche "beruhigt" gezeigt und auf die Bemühungen beider Seiten um eine Lösung verwiesen.
J.Oliveira--AMWN