-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Berufungsgericht: Französische Stadt Biarritz muss Viertel "La Négresse" umbenennen
Die französische Stadt Biarritz muss ein Stadtviertel umbenennen, das bislang "La Négresse" (Die Negerin) heißt. Dies sei ein "rassistischer und sexistischer" Name, urteilte ein Berufungsgericht am Donnerstag in Bordeaux. Der Ausdruck verweise - unabhängig von seiner vermuteten Herkunft - "heute abwertend auf die rassische Herkunft einer Frau", erklärte das Gericht. Die Bezeichnung könne die Menschenwürde verletzen. Sie könne von Einwohnern oder Besuchern als feindselig gegenüber Menschen afrikanischer Herkunft empfunden werden.
Das Gericht forderte die Bürgermeisterin von Biarritz auf, innerhalb von drei Monaten den Stadtrat einzuberufen, um den Namen zu ändern.
Die Entscheidung bedeutet einen Sieg für den in Bordeaux ansässigen Verein "Mémoires et Partages" (Erinnerungen und Teilhabe), der die Geschichte der Kolonialisierung und des Sklavenhandels aufarbeitet, von dem Bordeaux stark profitiert hat.
Der Name des Viertels ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt. Er soll auf ein Wirtshaus zurückgehen, das von einer schwarzen Frau geführt wurde und von den Soldaten Napoleons aufgesucht wurde. Karikaturen schwarzer Frauen wurden seitdem häufig für Ladenschilder oder Veranstaltungsplakate in dem Viertel benutzt.
Der Verein "Mémoires et Partages" hatte die konservative Bürgermeisterin von Biarritz, Maider Arosteguy, zunächst vergeblich aufgefordert, den Namen zu ändern. Ein Verwaltungsgericht wies einen entsprechenden Antrag in erster Instanz ab. Das Berufungsgericht entschied nun zugunsten einer Namensänderung.
Der baskische Historiker Egoitz Urrutikoetxea setzt sich unterdessen dafür ein, dem Viertel offiziell seinen baskischen Namen zu geben, nämlich "Harausta", auf deutsch "staubiger Ort".
F.Dubois--AMWN