-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Kein Glanz ohne Neymar: Brasilien stolpert zum Start
-
Neuer steht beim WM-Auftakt im Tor
-
Später Gegentreffer: Schweiz patzt gegen Katar
-
Mögliche Verbindung zu Kushner-Projekt in Albanien: 20 Haftbefehle beantragt
-
Vertragsverlängerung: Rangnick bleibt Österreich treu
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu Termin für Unterzeichnung von Abkommen
-
Trump: Friedensvereinbarung mit dem Iran soll am Sonntag unterzeichnet werden
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name von Kennedy Center entfernt
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt
-
Iran-Krieg: Einigung auf Abkommen rückt offenbar näher
-
Fußball-WM: Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen
-
Russell holt Pole Position vor Hamilton - Antonelli Dritter
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten: Tausende demonstrieren in Belfast gegen Rassismus
-
Revanche gegen Magdeburg: Berlin stürmt ins CL-Finale
-
Vor WM-Start: Abschlusstraining mit Neuer
-
Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Luftangriffe auf den Libanon
-
Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Südrussland
-
Verweigerte Einreise für Partey: Ghanas Regierung protestiert
-
Iranisches Staatsfernsehen: Ali Chamenei soll am 9. Juli beigesetzt werden
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Ittrich: Regeländerungen bringen "gar nichts"
-
SPD in Mecklenburg-Vorpommern wählt Schwesig erneut zu Spitzenkandidatin
-
FDP in Schleswig-Holstein kürt Landeschef Vogt zu Spitzenkandidat
-
SPD-Fraktionschef Ott ist Spitzenkandidat für Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
-
Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Forscher: Musk verbreitete Beiträge britischer Rechtsextremer millionenfach weiter
-
Handball: Frauen-EM 2030 nach Frankreich und Belgien vergeben
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Trotz Zuversicht bei Verhandlungen: US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Trump: Anführer von venezolanischer Drogenbande Tren de Aragua bei US-Angriff getötet
-
American Dreams: Das passierte in der deutschen Nacht
-
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
-
33 Punkte im Finalspiel: "Andi Obst ist Andi Obst"
-
Undav strotzt vor Selbstvertrauen
-
USA wie entfesselt: Auch Tom Cruise jubelt mit
-
US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
Zurückhaltung bei der FIFA? Neuendorf weist Kritik zurück
-
Mit Schlager und Lunchpaketen: DFB-Team sponsert Fanbusse
-
EU startet am Montag Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit Ukraine und Moldau
-
"Die Mannschaft brennt": Völler glaubt an guten Auftakt
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Rheinmetall-Chef warnt vor Scheitern des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS
-
Teheran: Vereinbarung mit den USA könnte "in den kommenden Tagen" unterzeichnet werden
UN-Bericht: Industrieländer halten Hilfszusagen für Klimaanpassung nicht ein
Katastrophen wie Wirbelstürme und Dürren nehmen infolge der Erderwärmung weiter zu - und dennoch stellen die reichen Industriestaaten ärmeren Ländern weiterhin nicht genügend Geld für die Anpassung an den Klimawandel bereit. Die Anpassungsfinanzierung halte mit dem Tempo der Klimakrise "nicht Schritt", erklärte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung eines Berichts des UN-Umweltprogramms (UNEP), wonach die Industriestaaten in puncto Klimaanpassung weiterhin ihren eigenen Hilfszusagen hinterherhinken.
Dadurch würden "die Verletzlichsten der Welt dem steigenden Meeresspiegel, tödlichen Stürmen und sengender Hitze ausgesetzt", kritisierte Guterres. Er rief die reichen Staaten auf, Investitionen in die Anpassung an den Klimawandel nicht als Kosten, sondern als "Rettungsleine" zu betrachten.
Die Industrieländer hatten 2021 zugesagt, die staatlichen Hilfen für die Klimaanpassung in ärmeren Weltregionen bis 2025 auf rund 40 Milliarden Dollar (34 Milliarden Euro) zu verdoppeln. Trotz der Zusage ging der Umfang der Hilfen laut dem UNEP-Bericht jedoch von 28 Milliarden Dollar im Jahr 2022 auf 26 Milliarden Dollar 2023 zurück. Für 2024 und 2025 liegen die Daten noch nicht vor.
Und selbst wenn die Zusage eingehalten würde, lägen die Hilfen laut UNEP weit unter dem wirklichen Bedarf. Tatsächlich bräuchten die Entwicklungsländer für die Anpassung an die fortschreitende Erderwärmung bis 2035 mehr als 310 Milliarden Dollar jährlich - und damit das Zwölffache der Summe von 2023.
Mit dem Geld sollen etwa Hochwasser-Schutzanlagen finanziert werden oder der Anbau von für trockene Regionen geeigneten Nutzpflanzen. Dies ist umso wichtiger, als es infolge der Erderwärmung immer mehr und immer heftigere Extremwetterereignisse wie derzeit Hurrikan "Melissa" in der Karibik gibt.
UNEP-Chefin Inger Andersen hält es angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Lage für "unwahrscheinlich", dass sich der Trend bei den Anpassungshilfen bald umkehrt. Die Folge seien ein "beträchtlicher wirtschaftlicher Schaden" und dass noch viel mehr Menschen unter den Folgen des menschengemachten Klimawandels "unnötig leiden" müssten.
Andersen hob hervor, höhere Investitionen in die Klimaanpassung seien ein Gebot der Vernunft. "Auch angesichts angespannter Haushalte und miteinander konkurrierender Prioritäten ist die Realität einfach: Wenn wir nicht jetzt in Anpassung investieren, werden wir von Jahr zu Jahr explodierende Kosten erleben", warnte die UNEP-Chefin.
Ihre Organisation wies in dem Bericht auch auf das Potenzial für Klimaanpassungshilfen aus der Privatwirtschaft hin. Demnach könnten die derzeit rund fünf Milliarden Dollar an privaten Klimaanpassungsinvestitionen verzehnfacht werden, wenn dies politisch gefördert und mit staatlichen Geldern unterstützt werde.
Die Klimafinanzierung wird eines der Themen bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30) sein. COP30-Präsident André Corrêa do Lago erklärte am Mittwoch, das Thema Anpassung sei "immer irgendwie in den Hintergrund verbannt worden". Bei der am 10. November beginnenden diesjährigen Weltklimakonferenz werde es aber eine zentrale Rolle spielen.
M.A.Colin--AMWN