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EU-Kommission vergibt mehr als 40.000 Zugtickets an junge Erwachsene
Die EU-Kommission hat Zugtickets für Reisen durch Europa an 40.912 junge Erwachsene vergeben. Die Gewinnerinnen und Gewinner können mit den Tickets von Juli dieses Jahres bis September des kommenden Jahres durch die EU reisen, wie die Kommission am Montag mitteilte. Die Tickets gehen an Achtzehnjährige, die zwischen Juli 2007 und Juni 2008 geboren wurden.
Iran-Krieg: Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen
Der Iran-Krieg belastet zusehends das Neugeschäft der deutschen Industrie: Die Aufträge für das Verarbeitende Gewerbe fielen im April um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch die Aussichten auf die kommenden Monate sind wegen des Konflikts trübe.
Krebstherapie zum Injizieren: Sanofi erhält Zulassung
Chemotherapie gegen Krebs könnte für manche Patienten künftig auch zuhause möglich sein: Das Krebsmedikament Sarclisa des französischen Pharmakonzerns Sanofi wurde in der EU als Injektor zugelassen. "Sarclisa ist das erste Krebsmedikament in der EU, das über einen tragbaren Injektor und durch manuelle, subkutane Injektion verabreicht wird", teilte Sanofi am Montag mit. Dies ermögliche eine flexible Anwendung, etwa im häuslichen Umfeld des Patienten.
Millionenkosten durch Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen
Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen haben in Deutschland im vergangenen Jahr zu massiven Kosten geführt. Der Flugverkehrsbranche entstand durch betriebliche Störungen infolge von Drohnensichtungen ein Schaden von schätzungsweise 60 Millionen Euro, erklärte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag. Demnach kam es zu 116 Störfällen an insgesamt 25 Flughäfen.
Großflächiger Stromausfall in baden-württembergischem Reutlingen
Im baden-württembergischen Reutlingen hat es am Montag als Folge eines Brands einen großflächigen Stromausfall gegeben. Auch die benachbarten Gemeinden Wannweil und Kirchentellinsfurt waren davon betroffen, wie die Stadt mitteilte. Es waren auch Stunden nach dem Brand weiter 7600 Haushalte ohne Strom. Betroffen waren die Umspannwerke Mark West und Mitte.
Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen - vor allem in der Autobranche
Nach einem kräftigen Anstieg im März sind die Aufträge für das Verarbeitende Gewerbe im April zurückgegangen. Das Minus betrug 3,8 Prozent im Vergleich zum März, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Vor allem in der Autobranche und im Maschinenbau gingen die Aufträge stark zurück. Experten erklären das vor allem mit dem Iran-Krieg, der Ende Februar begonnen hatte. Die kommenden Monate seien "herausfordernd".
Ölpreis steigt um mehr als fünf Prozent - Börsen im Minus
Die jüngsten Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Iran haben den Ölpreis kräftig nach oben getrieben. Der Preis für die Nordseesorte Brent zur Lieferung im August stieg am Montag um mehr als fünf Prozent auf 97,83 Dollar pro Barrel (159 Liter). Die US-Sorte Texas Intermediate war um 4,8 Prozent teurer, der Preis lag am Morgen bei 94,85 Dollar pro Barrel.
Miersch dämpft Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse bereits bis Anfang Juli gedämpft. "Das wird sehr, sehr stark jetzt drauf ankommen, wie die Arbeitgeber und die Gewerkschaften auch Bereitschaft zeigen am Mittwoch", verwies Miersch am Sonntagabend in der ARD auf das geplante Spitzentreffen der Koalition mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden. Dabei sollen diese sich zu den Reformvorhaben der Regierung bei Steuern, Arbeit, Rente, Pflege und Gesundheit äußern.
Bas: Steuerreform muss mindestens Entlastung von 500 Euro im Jahr bringen
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) dringt auf eine spürbare Entlastung der Bürgerinnen und Bürger durch die von der Regierung geplante Steuerreform. "Nach meiner Erwartung müsste sie schon mindestens um die 500 Euro im Jahr sein", sagte Bas am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Caren Miosga". Ansonsten sei die Reform unglaubwürdig.
Urlaub in Südeuropa deutlich günstiger als in Deutschland
Wer Urlaub in Südeuropa macht, muss sehr viel weniger fürs Essen im Restaurant oder fürs Übernachten im Hotel bezahlen als in Deutschland. Am niedrigsten war das Preisniveau im April 2026 in Nordmazedonien und in Bulgarien, Restaurant- und Hoteldienstleistungen kosteten dort nur etwa halb so viel wie in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch in Montenegro, Portugal und Spanien war es für Reisende aus Deutschland besonders günstig.
DGB stemmt sich gegen Abschaffung des Acht-Stunden-Tages
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) stemmt sich gegen die von der Bundesregierung geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes. "Die Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes hat keinerlei positive Wirkung auf Wachstum", sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Montag. Dies hätte nur zur Folge, dass künftig Schichten von bis zu 13 Stunden erlaubt wären. "Das motiviert auch langfristig niemanden, eine Arbeit aufzunehmen, seine Wochenarbeitszeit auszuweiten oder länger im Job zu bleiben".
Verhandlungen in Bonn sollen Weichen für UN-Klimakonferenz in Antalya stellen
Am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn beginnen an diesem Montag zweiwöchige Verhandlungen auf Fachebene über die Senkung der Treibhausgasemissionen und die internationale Klimafinanzierung. Die Gespräche dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November in Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird.
SCANDIC COIN und COINBASE Listung als Brücke zu realen Vermögenswerten
SNC SCANDIC COIN erlebt eine außergewöhnliche Hausse, während die Kryptomärkte offenbar vor einer der volatilsten Wochen des Jahres stehen und der Bitcoin‑Preis nach geopolitischen Spannungen und einer breiten Risikoaversion auf knapp über 50 000 US‑Dollar abstürzte. Trotz einer vergangen schwarzen Woche stieg SNC SCANDIC COIN als RWA-Token der Scandic‑Finance Konzerngruppe, welcher reale Dienstleistungen mit digitalen Vermögenswerten verbindet, nach Beobachtung von SAN FRANCISCO FRONTIERS (https://www.SanFranciscoFrontiers.com/de/Wirtschaft/684465-scandic-coin-und-coinbase-listung-als-brucke-zu-realen-vermogenswerten.html) in der ersten Handelswoche um mehr als 600% (sechshundert Prozent).RWA‑Brücke als Industrie‑Chance Der SCANDIC COIN verfolgt hierbei in sinnvoller Weise einen anderen Ansatz als viele spekulative Kryptowährungen. Laut dem Schweizer Medienhaus NEUE ZÜRCHER NACHRICHTEN fungiert der SNC SCANDIC COIN als reguliertes Zahlungsmittel, Zugangs‑ und Loyalitätsinstrument in den vielfältigen Geschäftsfeldern der Scandic‑Finance Konzerngruppe. Sie verbindet Dienste wie Privatjet‑Charter, Autovermietung, Immobilien, Yachten, Medien, Rohstoffhandel, algorithmisches Trading, Sportmarketing und KI‑Lösungen zu einem einzigen Ökosystem. Die Vision lautet, eine Brücke zwischen der realen RWA‑Welt und der Kryptowelt zu schlagen – viele Analysten sehen darin die derzeit größte und vor allem einzige Chance für die Kryptoindustrie.Verfügbarkeit und Staking Seit dem Token‑Generation‑Event am 26. Mai 2026 können Interessierte den Coin nicht nur auf den Börsen: BingX, BitMart, L‑Bank und Biconomy erwerben, sondern auch direkt über die offizielle Webseite. Dort steht ein integriertes Staking‑Tool bereit: Anleger können ihre SNC‑Coins hinterlegen und erhalten dafür Prämien. Laut Whitepaper ist die Gesamtmenge auf eine Milliarde Token begrenzt, wodurch transparente Tokenomics gewährleistet werden.
Bericht: Bundesregierung kann Auswirkungen von neuem Heizungsgesetz nicht beziffern
Der Bundesregierung liegen laut einem Medienbericht keine belastbaren Angaben dazu vor, welche Auswirkungen das von ihr geplante Gebäudemodernisierungsgesetz auf CO2-Emissionen und den Klimaschutz insgesamt hätte. "Eine robuste Abschätzung der Klimawirkung des Gesetzes kann erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens erfolgen", zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe nach einem Bericht vom Sonntag aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Grünen.
Merz zu Sozialreformen: "Wir schaffen das" - Bovenschulte warnt vor Reform-Übermaß
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass seiner Regierung die Umsetzung erfolgreicher Sozialreformen gelingen werde. "Wir schaffen das, wir können das schaffen, wenn wir wieder selbst aneinander glauben", sagte Merz am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU-Mecklenburg-Vorpommern in Linstow. Vor einem Übermaß an Reformen in zu kurzer Zeit warnte unterdessen der derzeitige Präsident des Bundesrats, Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD).
JU-Vorsitzender für geringere Rentenerhöhung zugunsten von Bafög und Elterngeld
Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Rente weniger stark als geplant zu erhöhen, um finanziellen Spielraum für die Bafög-Erhöhung zu bekommen und das Elterngeld nicht kürzen zu müssen. "Die Erhöhung der Rente, des Bafög und des Elterngeldes sind allesamt im Koalitionsvertrag vereinbart", sagte Winkel der "Bild am Sonntag".
Vermisster Dreijähriger in Getränkefass gefunden
Ein in Baden-Württemberg vermisster Dreijähriger ist nach längerer Suche im Saftfass eines Getränkemarktes gefunden worden. Wie die Polizei in Metzingen am Samstag mitteilte, erstattete ein Vater am Freitagnachmittag Anzeige bei der Polizei, weil sein Sohn von zuhause weggelaufen war. Bei der daraufhin begonnenen Suchaktion wurde auch eine Hundeführerstaffel eingesetzt.
Kurz vor Börsengang: SpaceX schließt Mega-Deal mit Google
Kurz vor seinem Börsengang hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Mega-Deal geschlossen: Der Internetkonzern Google will für den Zugriff auf einen riesigen KI-Chip-Cluster monatlich 920 Millionen Dollar (knapp 800 Millionen Euro) an SpaceX zahlen. Diese am Freitag getroffene Vereinbarung über Rechenleistungen für Künstliche Intelligenz geht aus den Unterlagen für den Börsengang des Konzerns von Tech-Milliardär Elon Musk hervor.
Putin räumt wirtschaftliche Probleme in Russland ein und und lehnt Treffen mit Selenskyj ab
Russlands Präsident Wladimir Putin hat beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg wirtschaftliche Probleme in Russland eingeräumt, zugleich aber westliche Äußerungen dazu zurückgewiesen. "Ja, die wirtschaftliche Dynamik ist derzeit verhalten", sagte Putin am Freitag. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass Russland weiter gestärkt werde. Für ein Ende des Ukraine-Krieges beharrte Putin auf dem Erreichen von Russlands Zielen. Einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj erteilte er eine Absage.
Presse: Flugsicherung registriert Verdopplung der Drohnenvorfälle
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg von Luftraumgefährdungen durch Drohnen registriert. Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen von Januar bis April dieses Jahres seien 108 Behinderungen durch unbemannte Luftfahrzeugsysteme gemeldet worden, berichtete die "Welt" laut Mitteilung vom Freitag. Im vergangenen Jahr wurden demnach im selben Zeitraum lediglich 47 Vorfälle bei der DFS aktenkundig.
USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet
In den USA haben Unternehmen im Mai mehr Arbeitsplätze geschaffen als von Experten erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 172.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,3 Prozent. Insgesamt waren 7,3 Millionen Menschen ohne Beschäftigung.
Bonner Autobahnbrücke: Lageeinschätzung binnen der kommenden 14 Tage
Nach der Vollsperrung der maroden Bonner Autobahnbrücke ist unklar, ob die Brücke noch "ertüchtigt" werden kann - oder ob sie "dauerhaft gesperrt bleiben muss". Um mehr dazu sagen zu können, brauche es "jetzt mindestens 14 Tage", sagte der Technische Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes, Dirk Brandenburger, am Freitag bei einem Ortstermin. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sicherte schnellstmögliche Abhilfe zu: Anspruch sei, "hier eine Befahrbarkeit so schnell als möglich sicherzustellen".
Bahn-Gewerkschaft: Verkehrsminister muss Wettbewerb im Schienenfernverkehr steuern
Ab 2028 wollen Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB) in den Fernverkehr hierzulande einsteigen - der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, warnt davor, dass sie sich "die Rosinen herauspicken" und nur attraktive Schienenverbindungen wie zwischen Berlin und München anbieten werden. Wenn die Politik weiterhin Fernverkehrsanbindungen auch kleinerer Städte wie Norddeich oder Cottbus wolle, dann müsse sie dafür die Rahmenbedingungen schaffen: Er erwarte von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), "dass er die Steuerung übernimmt".
Aquakultur: Muschelproduktion steigt stark um 42,1 Prozent
In Aquakulturbetrieben in Deutschland sind 2025 wesentlich mehr Muscheln erzeugt worden. Die Muschelproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 42,1 Prozent oder 6700 Tonnen auf insgesamt rund 22.600 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Solche Schwankungen von Jahr zu Jahr seien bei der Muschelernte aber nicht ungewöhnlich, sie könnten "aufgrund natürlicher Bedingungen" vorkommen.
Anthropic plädiert für Pause bei KI-Entwicklung
Der auf Künstliche Intelligenz spezialisierte US-Konzern Anthropic plädiert für eine weltweite Pause bei der Entwicklung immer leistungsstärkerer KI-Systeme. Eine weltweite Verlangsamung der Spitzenforschung im KI-Bereich wäre "wahrscheinlich sinnvoll", erklärte der in San Francisco beheimatete Konzern am Donnerstag (Ortszeit). Es müssten aber alle KI-Größen in der Welt mitmachen: Sollte ein einzelnes Unternehmen allein pausieren, würden die Konkurrenten einfach an ihm vorbeiziehen.
Brückenvollsperrung in Bonn: Bundesverkehrsminister Schnieder am Freitag vor Ort
Nach der kurzfristigen Vollsperrung der Bonner Autobahnbrücke macht sich Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Freitag (14.00 Uhr) ein Bild von der Lage. Er will "so schnell wie möglich" klären, welche Belastung die Brücke noch aushält und wie das weitere Vorgehen sein kann, um zur "best- und schnellstmöglichen Lösung" zu kommen, hatte er am Donnerstag erklärt.
"Schöne, saubere Kohle": Trump kündigt 700 Millionen Dollar für fossile Energie an
"Schöne, saubere Kohle": Unter diesem Motto hat US-Präsident Donald Trump Investitionen von 700 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro) für die Kohleindustrie angekündigt. Damit sollen Kraftwerke in den USA modernisiert, Bergwerke ausgebaut und ein für Exporte bestimmter Containerhafen nördlich von San Francisco errichtet werden.
Lufthansa-Boeing fällt am Flughafen Frankfurt auf die Nase - Keine Fluggäste an Bord
Eine Boeing-Dreamliner der Lufthansa ist am Donnerstag am Flughafen Frankfurt auf die Nase gefallen. Auf einer Parkposition sei "unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs" eingeklappt, teilte die Lufthansa mit. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich Crew- und Bodenmitarbeitende an Bord, von ihnen wurden mehrere verletzt; sie würden derzeit medizinisch versorgt. Fluggäste waren noch nicht eingestiegen.
Warken legt Pflegereform vor - Kritik an Belastung von Betroffenen und Angehörigen
Einsparungen bei Heimkosten, eine höhere Belastung von Gutverdienern und strengere Maßstäbe bei der Pflegebedürftigkeit - mit einem drastischen Sparpaket will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) laut ihrem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Gesetzentwurf die Finanzprobleme in der Pflegeversicherung in den Griff bekommen. Bei Sozialverbänden und Gewerkschaften stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik. Sie prangern insbesondere eine einseitige Belastung von Pflegebedürftigen und Angehörigen an.
Vollsperrung der Bonner Autobahnbrücke Bonn: Schnieder kündigt rasche Prüfung an
Nach der Vollsperrung der Autobahnbrücke über den Rhein in Bonn hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) eine rasche Prüfung angekündigt. Er werde einen Lenkungskreis einberufen und alle Beteiligten an einen Tisch holen, "damit wir ohne Zeitverzug zur best- und schnellstmöglichen Lösung kommen", erklärte Schnieder am Donnerstag. Die Bonner Nordbrücke sei eine "Lebensader für die gesamte Region".
Kreml: Europa braucht wegen Iran-Krieg russisches Öl und Gas zum "Überleben"
Europa braucht nach Darstellung des Kremls angesichts gestiegener Energiepreise infolge des Iran-Kriegs russisches Gas und Erdöl für sein "Überleben". Die Welt stehe am Rande einer "sehr schweren Energiekrise", sagte der Wirtschaftsbeauftragte des Kremls, Kirill Dmitrijew, am Donnerstag in St. Petersburg. Europa solle daher "Varianten der Partnerschaft mit Russland finden". Russisches Öl und Gas seien für Europa "unverzichtbar", sagte Dmitrijew.
OECD: Subventionen "unterminieren" fairen Wettbewerb im Stahlsektor
Der Stahlsektor bleibt in der Krise: Weltweit steigen die Überkapazitäten, weil die Nachfrage wegen des Iran-Kriegs sinkt und vor allem China den Markt mit stark subventioniertem Stahl flutet. Diese Subventionen "unterminieren" zunehmend den fairen Wettbewerb, wie die Organisation für Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in ihrem jährlichen Stahlausblick kritisierte. Die steigenden Energiekosten sorgten für weitere Belastungen.