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Verschwundene Rebecca aus Berlin: Erneut Durchsuchungen in Brandenburg
Den zweiten Tag in Folge haben Polizisten am Dienstag im Osten Brandenburgs nach Hinweisen auf die verschwundene Rebecca aus Berlin gesucht. Seit dem Vormittag wurde auf einem Grundstück in Herzberg, einem Ortsteil der Gemeinde Rietz-Neuendorf im Landkreis Oder-Spree, nach Beweismitteln gesucht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Berlin mitteilten. In dem Haus sollen die Großeltern des Schwagers von Rebecca den Ermittlern zufolge bis 2005 gelebt haben.
Streit in Supermarkt in Lemgo: Mann ersticht Jugendlichen an Kasse
Mit einem Messer ist ein 16-Jähriger bei einem Streit in einem Supermarkt in Lemgo in Nordrhein-Westfalen getötet worden. Ein 33 Jahre alter Tatverdächtiger wurde unmittelbar nach der Tat am Montagabend auf dem Parkplatz des Supermarktes festgenommen, wie die Polizei in Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Detmold gemeinsam erklärten. Am Dienstag erließ ein Richter gegen den Mann einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes, die Ermittlungen liefen.
Verbrenner-Aus: Frankreich und Spanien gegen Ausnahme für Hybrid-Pkw
In der Debatte um das sogenannte Verbrenner-Aus der EU haben sich Frankreich und Spanien gegen eine Ausnahme für Hybrid-Fahrzeuge ausgesprochen. Es wäre "nicht akzeptabel, Hybrid-Fahrzeuge, die hauptsächlich im Verbrennermodus genutzt werden, nach 2035 zu fördern", heißt es in einem Positionspapier, das die beiden Länder am Dienstag beim Treffen der EU-Umweltminister in Luxemburg vorlegten. Sie stellten sich damit gegen Forderungen aus Deutschland.
"Stadtbild"-Debatte: Kritik an Merz weitet sich aus - Sozialflügel für Stilwechsel
Die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wegen seiner Äußerungen zu Migranten im "Stadtbild" weitet sich aus. Der Generalsekretär des Koalitionspartners SPD, Tim Klüssendorf, nannte die Aussagen "schwer erträglich". Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, kritisierte den Stil des Kanzlers. Von der CSU bekam Merz hingegen Beifall. Der Kanzler selbst wollte sich am Dienstag nicht mehr zu dem Thema äußern.
Maradonas Erben schließen Vermarktungsvertrag mit schwedischer Firma
Die Erben von Fußball-Ikone Diego Maradona haben einen Vertrag zur künftigen Vermarktung des Namens des argentinischen Ausnahmefußballers unterzeichnet. Wie das Unternehmen Electa Global des schwedisch-iranischen Geschäftsmannes Ash Pournouri am Dienstag mitteilte, umfasst die langfristige Vereinbarung unter anderem Produktdesign, Herstellung und Marketing "in enger Abstimmung mit der Familie".
Nach Übernahme durch MFE: Vorstand von ProSiebenSat.1 wird ausgetauscht
Beim Sender ProSiebenSat.1 wird nach Übernahme der Kontrolle durch die italienische Holding MFE der komplette Vorstand ausgetauscht. Der Aufsichtsrat des Senders teilte am Dienstag mit, Senderchef Bert Habets trete von seinem Posten ab, Finanzvorstand Martin Mildner sowie der für das tägliche Geschäft zuständige Markus Breitenecker würden das Unternehmen verlassen. Neuer Chef des Senders wird Marco Giordani, bislang Finanzvorstand der MediaForEurope (MFE) der Berlusconi-Familie.
Bremerhaven: Polizei vereitelt Täuschungsversuch mit Kunstpenis und falschem Urin
Einen Täuschungsversuch mit Kunstpenis und falschem Urin hat ein mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer in Bremerhaven unternommen. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall in der Nacht zum Dienstag bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 27. Beamten fiel der 28-Jährige zunächst auf, weil er zu schnell fuhr.
Schweizer Exporte wegen US-Zöllen deutlich gesunken
Die Schweizer Exporte sind im dritten Quartal infolge der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump deutlich gesunken. Die gesamten Ausfuhren fielen mit einem Warenwert von 66,5 Milliarden Franken (72,1 Milliarden Euro) 3,9 Prozent niedriger aus als im Vorquartal, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Die Ausfuhren in die USA sanken demnach um 8,2 Prozent und auch das Geschäft mit China war stark rückläufig.
US-Vizepräsident Vance zu Gesprächen in Israel eingetroffen
Im Bemühen um die Absicherung der geltenden Waffenruhe im Gazastreifen ist US-Vizepräsident JD Vance in Israel eingetroffen. "Willkommen in Israel, Vize-Präsident Vance", schrieb das israelische Außenministerium am Dienstag in Onlinediensten. Zusammen könnten beide Länder "eine bessere Zukunft absichern, inklusive der Freilassung der verbliebenen 15 Geiseln", fügte das Ministerium hinzu. Dazu veröffentlichte es ein Bild von Vance und seiner Frau Usha Vance beim Verlassen des Flugzeugs in Tel Aviv.
Schleuserbande setzt auf Scheinehen: Ermittler rücken zu Großrazzia aus
Bayerische Ermittler sind mit einer Razzia gegen eine mutmaßlich auf Scheinehen setzende Schleuserbande und deren Kunden vorgegangen. Vor etwa zwei Wochen seien 13 Wohnungen in Nürnberg, Bamberg, Berlin und Essen durchsucht worden, teilte die Polizei in Nürnberg am Dienstag mit. Es gehe um betrügerisch geschlossene Ehen zwischen nigerianischen und ungarischen Staatsbürgern. Ungarn ist EU-Mitglied, Ehepartner von EU-Bürgern haben ein Aufenthaltsrecht.
Mann mit mehr als 70 Messerstichen getötet: Angeklagter muss in Psychiatrie
Nach einer von Wahn getriebenen Tötung eines Manns mit mehr als 70 Messerstichen muss ein 50-Jähriger aus Baden-Württemberg dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Konstanz ordnete mit Urteil vom Dienstag die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Beschuldigte handelte demnach im Zustand der Schuldunfähigkeit.
Steinmeier von Van der Bellen bei Staatsbesuch in Österreich empfangen
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Österreich von seinem Amtskollegen Alexander Van der Bellen mit militärischen Ehren empfangen worden. Die Zeremonie am Dienstag in Wien wurde von Regen begleitet. Auch Steinmeiers Frau Elke Büdenbender sowie Van der Bellens Ehefrau Doris Schmidauer waren zugegen.
Elf Tore in zehn Spielen: Serie A mit Negativrekord
Zehn Spiele, elf Treffer - die italienischen Erstligaprofis haben am vergangenen Wochenende in der Serie A für einen historischen Negativrekord gesorgt. Seit die Liga zur Saison 2004/05 auf 20 Teams aufgestockt wurde, fielen nie weniger Treffer als nun am 7. Spieltag der laufenden Spielzeit. Die bisherige Negativmarke lag bei 13 Treffern. So wenige Tore waren an insgesamt vier Spieltagen seit 2004 gefallen, zuletzt am 2. Spieltag der Saison 2022/23.
Französischer Ex-Präsident Sarkozy tritt Haftstrafe an
Der frühere französische Staatschef Nicolas Sarkozy hat seine Haftstrafe angetreten. Der 70-Jährige traf am Dienstagvormittag im Auto in der Pariser Justizvollzugsanstalt Santé ein. Der konservative Ex-Präsident war wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung im September zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Frankreich ist damit das erste EU-Land, in dem ein ehemaliger Präsident im Gefängnis sitzt.
"Spiegel": Gas-Plan von Energieministerin Reiche droht an EU-Genehmigung zu scheitern
Der von Bundesenergieministerin Katherina Reiche (CDU) anvisierte massive Zubau von Gaskraftwerken in Deutschland droht einem Medienbericht zufolge an der EU-Wettbewerbsaufsicht zu scheitern. Reiches Ministerium verhandle in Brüssel nur noch über neue Kapazitäten von 12 bis 12,5 Gigawatt statt der geplanten mindestens 20 Gigawatt, berichtete der "Spiegel" am Dienstag. Die Genehmigung von zwölf GW neuer Gaskraftkapazität hatte auch Reiches Amtsvorgänger Robert Habeck (Grüne) angepeilt und mit der EU-Kommission weitgehend ausverhandelt.
Keine Zusatz-Tests für Senioren: EU-Parlament beschließt Führerscheinreform
Das Europaparlament hat zwei Gesetze für eine Reform der europäischen Führerscheinregeln beschlossen. Die Abgeordneten winkten am Dienstag in Straßburg die Änderungen durch, mit denen Fahrverbote wegen übermäßigen Rasens oder Alkohols am Steuer künftig EU-weit gelten sollen. Verpflichtende Gesundheitstests für ältere Autofahrerinnen und Autofahrer sind hingegen endgültig vom Tisch. Darauf hatten sich Abgeordnete und Vertreter der 27 EU-Länder bereits vor mehreren Monaten geeinigt.
Studie: Technologie- und KI-Boom könnte zu weiteren Insolvenzen führen
Die weltweit steigende Zahl an Firmenpleiten könnte einer Studie zufolge durch den Boom im Technologiebereich und bei Künstlicher Intelligenz (KI) weiter zunehmen. Ein Grund dafür sei, dass Neugründungen mit Blick auf das Insolvenzrisiko "besonders riskant" seien, teilte der Kreditversicherer Allianz Trade am Dienstag mit. Zudem könne ein Ende des KI-Booms einen "Schock ähnlich der Dotcom-Blase auslösen".
Presse: Bis 2029 voraussichtlich etwa 100 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen
Bund, Länder und Kommunen können gegenüber der Mai-Steuerschätzung mit Mehreinnahmen von etwa 100 Milliarden Euro für die Jahre 2025 bis 2029 rechnen. Wahrscheinlich sei es sogar mehr, berichtete das "Handelsblatt" aus Schätzer- und Regierungskreisen. Möglich seien dank einer etwas besser laufenden Konjunktur auch um die 120 Milliarden Euro Mehreinnahmen. Die endgültigen Zahlen werden nach Ende der am Dienstag beginnenden Steuerschätzung am Donnerstag vorgestellt.
EuroLeague: Ab 1. Dezember wieder Spiele in Israel
Seit Oktober 2023 haben wegen des Gaza-Konflikts keine EuroLeague-Spiele in Israel stattgefunden, das soll sich bald ändern. Die Basketball-Königsklasse plant eine Rückkehr ab dem 1. Dezember, will bis dahin aber "die Entwicklungen weiterhin aufmerksam beobachten, in engem Kontakt mit lokalen und ausländischen Behörden, Gastmannschaften und allen relevanten Organisationen". Auch EuroCup-Spiele sollen dann wieder auf israelischem Boden stattfinden.
Ukraine und EU-Verbündete unterstützen Verhandlungen mit Frontlinie als "Ausgangspunkt"
Die Ukraine und mehrere EU-Staats- und Regierungschefs haben die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Verhandlungen mit Russland auf Grundlage des derzeitigen Frontverlaufs unterstützt. Die aktuelle Frontlinie in der Ukraine solle der "Ausgangspunkt" für Verhandlungen sein, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung vom Dienstag, die auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Präsident Woldoymyr Selenskyj unterzeichneten. Sie unterstützten "nachdrücklich" Trumps Position, dass die Kämpfe "sofort beendet" werden sollten.
Bayern verlängern mit Kompany bis 2029
Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat den Vertrag mit seinem Trainer Vincent Kompany etwas überraschend vorzeitig bis 2029 verlängert. Der bisherige Kontrakt des Belgiers, der sein Amt vor der Saison 2024/25 angetreten hatte, war bis 2027 datiert. Gleich in seiner ersten Spielzeit wurde der 39-Jährige mit den Bayern deutscher Meister, in diese Saison startete er mit elf Siegen in elf Pflichtspielen.
Schadstoffe und indiskrete Apps: Nur sieben von 19 Sextoys unbedenklich nutzbar
Viele Sexspielzeuge sind laut Stiftung Warentest nicht unbedenklich nutzbar: Problematisch seien Schadstoffe und indiskrete Apps, die sensible Nutzerdaten sammeln, erklärte die Stiftung am Dienstag. Von 19 Sextoys zwischen zwölf und 209 Euro im Test empfahl Stiftung Warentest daher nur sieben.
Weiter keine Spur von Louvre-Dieben - Festnahme in anderem Museums-Raubfall
Zwei Tage nach dem spektakulären Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre sind die Täter weiter auf der Flucht. Unterdessen verkündete die französische Polizei einen Erfolg bei den Ermittlungen in einem anderen Museumsraub: Eine 24 Jahre alte Chinesin sei unter dem Verdacht festgenommen worden, im September etwa sechs Kilogramm Gold aus dem Pariser Naturkundemuseum gestohlen und teilweise eingeschmolzen zu haben.
Behörden: Keine Hinweise auf Strommarktmissbrauch während Dunkelflauten
Das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben die teils massiven Schwankungen bei den Strompreisen an den Strombörsen zum Ende des vergangenen Jahres untersucht und keine Hinweise auf missbräuchliche Verhaltensweisen der Unternehmen gefunden. Die hohen Preise während der sogenannten Dunkelflauten im November und Dezember seien nicht das Ergebnis kartellrechtswidrigen Verhaltens gewesen, erklärten beide Behörden. Sie mahnten den raschen Zubau von steuerbaren Kapazitäten wie Gaskraftwerken und weitere Maßnahmen an.
Bewährungsstrafe für Vermögensberater wegen hochspekulativer Investitionen
Weil er Anleger mit hochspekulativen Geschäften um hohe Geldsummen gebracht hat, ist ein Mann aus Saerbeck in Nordrhein-Westfalen zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Münster sprach den 53-Jährigen des Betrugs in 18 Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte.
Import von Nudeln auf neuem Höchststand - Größte Menge kommt aus Italien
Bei Spaghetti oder Tortellini vertrauen deutsche Verbraucher oft auf Originalware aus dem Land der Pasta: Deutschland hat im vergangenen Jahr so viele Nudeln importiert wie nie, und die meisten kamen aus Italien. Die Pasta-Einfuhr stieg um rund neun Prozent im Vorjahresvergleich auf fast 470.000 Tonnen und einen Wert von fast 647 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. 86 Prozent der Teigwaren stammten aus Italien.
EU-Klimakommissar erwartet "äußerst schwierige" Umstände für UN-Klimakonferenz
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra erwartet bei der UN-Klimakonferenz im November schwierige Verhandlungen. Die Konferenz im brasilianischen Belém finde unter "äußerst schwierigen geopolitischen Umständen" statt, sagte Hoekstra am Rande eines Treffens der EU-Umweltminister am Dienstag in Luxemburg. Bei der Sitzung wollen die EU-Umweltminister eine Verhandlungsstrategie für die UN-Konferenz vereinbaren.
UNO: Zerstörung der Wälder weltweit verlangsamt - aber immer noch zu hoch
Weltweit hat sich die Zerstörung der Wälder zwar verlangsamt, sie geht nach Angaben der UNO mit fast elf Millionen Hektar jährlich aber immer noch zu schnell voran. "Die Waldökosysteme weltweit stehen mit einem aktuell zu hohen Entwaldungsrhythmus von 10,9 Millionen Hektar pro Jahr immer noch vor Schwierigkeiten", heißt es im am Dienstag veröffentlichten Fünf-Jahres-Bericht der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Derzeit werden demnach mehr als zwölf Quadratkilometer Wald stündlich durch Rodung und Brände vernichtet.
EU-Politiker und Selenskyj: Frontlinie sollte Ausgangspunkt für Ukraine-Verhandlungen sein
Mehrere EU-Staats- und Regierungschefs sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben sich dafür ausgesprochen, die derzeitige Frontlinie im Ukraine-Krieg als "Ausgangspunkt" für Verhandlungen mit Russland zu betrachten. Sie unterstützten "nachdrücklich" die Position von US-Präsident Donald Trump, "dass die Kämpfe sofort beendet werden sollen und die aktuelle Kontaktlinie der Ausgangspunkt für Verhandlungen sein sollte", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung vom Dienstag, die auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterzeichnete.
Gericht in der Slowakei: Fico-Attentäter zu 21 Jahren Haft verurteilt
Anderthalb Jahre nach dem Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico hat ein Gericht den Täter zu 21 Jahren Haft verurteilt. Der 72-jährige angeklagte Dichter Juraj Cintula wurde am Dienstag von dem Gericht der Stadt Banska Bystrica wegen eines Terroranschlags zu einer Freiheitsstrafe von 21 Jahren verurteilt. Er war für schuldig befunden worden, Fico im Mai 2024 angeschossen und schwer verletzt zu haben.
Shutdown in USA bedroht Gehälter in Deutschland - Verdi: Bund muss zahlen
Wegen der Haushaltssperre in den USA droht nach Gewerkschaftsangaben tausenden Beschäftigten der US-Streitkräfte in Deutschland ein Stopp der Gehaltszahlungen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi warnte am Dienstag vor drohenden Gehaltsausfällen für rund 12.000 Zivilbeschäftigte in Deutschland - und forderte den Bund auf, die Zahlungen zu übernehmen. "Gehaltsausfälle wegen Haushaltsstreitigkeiten sind nach deutschem Recht unzulässig - das gilt auch für den Shutdown in den USA", erklärte Verdi-Vizevorsitzende Christine Behle.
Französischer Ex-Präsident Sarkozy inhaftiert - Freilassung beantragt
Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Haftstrafe angetreten. Der 70-Jährige traf am Dienstagvormittag im Auto in der Pariser Justizvollzugsanstalt Santé ein, wie zahlreiche Kameras festhielten. Der konservative Ex-Präsident war wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung im September zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.