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Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
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Medien: Ranghöchster Stratege der US-Armee überraschend entlassen
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"Angst"-Eingeständnis von Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
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Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen
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Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine
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Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen
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BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern
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Niedersachsen: AfD scheitert mit Beschwerde gegen Hochstufung durch Verfassungsschutz
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Kanada und EU wollen Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben
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Mehr als viereinhalb Jahre Haft für IS-Mitglied in Thüringen
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"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
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Tödliches Zugunglück in Spanien: Fassungslosigkeit und viele Fragen
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Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
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Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
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Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Bahnhof
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Nach "Spiegel"-Bericht: Linken-Spitze zeigt sich solidarisch mit Eralp
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Unbekannte verursachen halbe Million Euro Schaden durch Betrug bei Goldankauf
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Observation von deutschem Maddie-Verdächtigem erneut nicht verlängert
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Nach Hausexplosion in Regensburg Leiche in Trümmern gefunden
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Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslänglich im Fall Fabian aus Güstrow
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Von der Leyen will Beziehung zu Kanada auf "höchstmögliche Ebene" heben
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In Hollywood erfolgreiche deutsche Schauspielerin Elke Sommer ist tot
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China: Zentralkomitee der KP verschärft Regeln zur internen Disziplin
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Kritik an Linnemanns Äußerungen zu Pflege-Kürzung - Arbeitgeber loben "Klartext"
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Anschlag bei Paris: Täter bekennt sich zu rassistischem Motiv
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"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
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Steinmeier-Nachfolge: Frei rechnet mit Entscheidungen "in den nächsten Tagen"
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Fassungslosikeit und viele Fragen nach tödlichem Zugunglück in Spanien
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Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
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Mann bei Fällarbeiten auf bayerischem Truppenübungsplatz von Ast erschlagen
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Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst
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Israelische Regierung dringt auf Vorgehen gegen israelisch-arabische Parteien
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US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
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Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef
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Geplante "GenZ"-Proteste: Anhaltende Kritik an Initiative und Sorge vor Gewalt
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Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
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Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
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Vogel verstopft Abgasleitung von Heizung: 81-Jährige stirbt in Karlsruhe
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Berlin: Krach distanziert sich indirekt von Linken-Spitzenkandidatin Eralp
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Europarat prangert Zustände in französischen Abschiebezentren an
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Linke stellt Parlamentspräsidentin in Berlin - AfD fällt mit Vorschlag durch
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Klassiker: Matthäus sieht Bayern als "großen Favoriten"
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Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
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Zugriff auf Konto gewährt: Frau muss für Internetbetrug ihres Ex-Freunds haften
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Israels Sicherheitsminister Ben Gvir fordert Festnahme der Chefs israelisch-arabischer Parteien
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Bericht: Dänemark schickte nach Trump-Drohung Elitetruppen nach Grönland
Aus Furcht vor einer möglichen US-Invasion hat Dänemark laut einem Medienbericht im Januar ein Armeeregiment und Elitetruppen nach Grönland entsandt. Ein auf den 13. Januar datierter militärischer Einsatzbefehl habe Anweisungen zur Verteidigung der Arktisinsel enthalten, berichtete der dänische Sender DR am Donnerstag. Dies sei eine Reaktion auf den US-Militäreinsatz in Venezuela Anfang Januar gewesen, bei dem der damalige Präsident Nicolás Maduro von US-Soldaten gefangen genommen worden war.
Streit über FCAS-Kampfjet: Macron und Merz planen "Annäherungsmission"
Die Zukunft des geplanten deutsch-französischen FCAS-Kampfjets hängt weiter in der Schwebe: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einigten sich nach Macrons Worten auf eine Schlichtungsinitiative für die zerstrittenen Unternehmen Dassault und Airbus. "Wir haben gemeinsam beschlossen, in den kommenden Wochen eine Annäherungsmission zwischen Airbus und Dassault zu starten, die ruhig und respektvoll verlaufen muss", sagte Macron am Donnerstag in Brüssel.
Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie deutlich gestiegen
Die Zahl der Pleiten von Restaurants, Gaststätten oder Imbissbuden ist einer Erhebung zufolge deutlich gestiegen. Allein 2025 hätten rund 2900 Betriebe Insolvenz anmelden müssen - "mehr als doppelt so viele wie 2022 mit 1394 Fällen", teilte die Auskunftei Creditreform Wirtschaftsforschung am Donnerstag in Neuss mit. Im Zeitraum von 2020 bis 2025 summierte sich die Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie demnach bundesweit auf 11.252.
Studie: Rassismus und Diskriminierung bleiben in Deutschland weit verbreitet
Rassismus und Diskriminierung sind in Deutschland weit verbreitet. Das ist das zentrale Ergebnis des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (Nadira), der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Erfasst wurden dabei neben Umfrageergebnissen auch Berichte über direkte oder indirekte - also gehörte oder beobachtete - Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen. Registriert wurde ein leichter Rückgang, der aber das Lagebild nicht grundsätzlich ändere.
Bundestag bereitet Beschluss von Spritpreispaket im Eilverfahren vor
Der Bundestag bereitet den Beschluss des Spritpreispakets der Bundesregierung im Eilverfahren vor. Am Donnerstag debattierten die Abgeordneten über die Gesetzesentwürfe von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), anschließend sollen sich die Ausschüsse damit befassen, um die Maßnahmen in der kommenden Woche zu besiegeln. Zugleich geht die Debatte über darüber hinaus gehende Schritte angesichts der weiter steigenden Ölpreise weiter.
Regionale Verkehrsunternehmen warnen nach EuGH-Urteil vor hohen Mehrkosten
Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) befürchten regionale Verkehrsunternehmen hohe Mehrkosten. Der EuGH kippte am Donnerstag in Luxemburg die deutsche Preisbremse für die Nutzung von Bahnschienen im Nahverkehr. Das bedeutet, dass regionale Verkehrsunternehmen mehr dafür zahlen müssen als bisher. (Az. C-770/24)
EU-Gipfel beginnt: Ukraine-Darlehen, Iran-Krieg und Energiepreise auf der Agenda
Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges und einem Streit über ein Ukraine-Darlehen hat in Brüssel am Donnerstag das EU-Gipfeltreffen begonnen. Es gehe darum, Europa in einer "sich immer schwieriger zeigenden Welt" zu behaupten, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor Beginn des Treffens. Das gehe "nur mit einer starken Wirtschaft", betonte Merz.
Krankenhausgesellschaft schlägt Alarm: Drittel der Kliniken insolvenzgefährdet
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Deutsche Landkreistag haben vor einem weiteren Klinik-Sterben gewarnt und eine Verlängerung der Finanzhilfen gefordert. Über ein Drittel der Häuser in Deutschland "ist von Insolvenz bedroht", sagte der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Er schlug unter anderem eine höhere Zuzahlung der Patientinnen und Patienten pro Tag vor - diese sei seit Einführung 2004 nicht erhöht worden.
"Spitzenspiel" bei RB: Ilzer erwartet offenen Schlagabtausch
Trainer Christian Ilzer vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim will die wichtige Begegnung im Kampf um den Einzug in die Champions League am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig mit "viel Überzeugung und mit breiter Brust" angehen: "Es ist ein Spitzenspiel. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch. Wir möchten RB vor Probleme stellen."
Iran-Krieg: Macron nennt Angriffe auf Energieanlagen "rücksichtslose Eskalation"
Nach den jüngsten Angriffen auf Energie-Infrastruktur im Iran und in Katar hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron direkte Gespräche zwischen dem Iran und den USA gefordert. "Es handelt sich um eine rücksichtslose Eskalation", sagte Macron am Donnerstag kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Er bekräftigte seine Forderung nach einem Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg.
US-Handelsdeal nimmt erste Hürde im EU-Parlament
Eine Handelsvereinbarung zwischen der EU und den USA aus dem vergangenen Jahr hat nach mehreren Monaten die erste Hürde im Europaparlament genommen. Die Abgeordneten im Handelsausschuss des Parlaments stimmten am Donnerstag dafür, die europäischen Zölle auf US-Industrieprodukte abzuschaffen. Die Abgeordneten stellten dafür aber eine Reihe von Bedingungen, über die sie in den kommenden Monaten mit den 27 EU-Ländern verhandeln müssen.
Nahverkehr auf der Schiene: EuGH kippt deutsche Trassenpreisbremse
Die deutsche Preisbremse für die Nutzung von Bahnschienen im Nahverkehr ist mit dem europäischen Recht nicht vereinbar. Der Betreiber hat dabei zu wenig Spielraum, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag urteilte. Regionale Verkehrsunternehmen befürchten nun hohe Mehrkosten. (Az. C-770/24)
37-Jähriger soll über 70 Mal zugestochen haben: Mordanklage in Frankfurt am Main
Weil er den Lebensgefährten seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau mit mehr als 70 Messerstichen getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen 37-Jährigen erhoben. Dem Mann werden Mord und versuchter Mord vorgeworfen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Er soll Anfang Juli auch versucht haben, die 31 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung zu töten. Sie konnte sich schwer verletzt retten. Ihr Freund starb an mehr als 70 Stich- und Schnittwunden.
Klingbeil lässt Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne prüfen
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lässt die Einführung einer Übergewinnsteuer auf Krisenprofite von Mineralölkonzernen prüfen. Ziel einer Einführung wäre es, mit den Erlösen "rasche Entlastungen zu finanzieren", hieß es am Donnerstag aus dem Bundesfinanzministerium. Dazu könnte eine Erhöhung der Pendlerpauschale gehören. Profitieren sollten diejenigen, "die am stärksten von hohen Kraftstoffpreisen betroffen sind".
Mit Hilfe von KI: Verstorbener Val Kilmer soll wieder auf die Leinwand kommen
Der im vergangenen Jahr verstorbene US-Filmstar Val Kilmer könnte bald wieder im Kino zu sehen sein - mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Der Schauspieler habe es ihm erlaubt, ihn mit KI-Tools virtuell wieder zum Leben zu erwecken, sagte der Regisseur und Produzent Coerte Voorhees laut Medienberichten vom Mittwoch (Ortszeit).
Prien zum Frauentag: Gleichberechtigung ist Verfassungsauftrag
In der Bundestagsdebatte zum internationalen Frauentag hat Bundesfrauenministerin Karin Prien(CDU) gemeinsame Anstrengungen verlangt, um die Gleichberechtigung der Geschlechter im Land durchzusetzen. "Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in Deutschland Verfassungsauftrag", sagte sie am Donnerstag im Parlament. Jedoch gebe es in Deutschland etliche Bereiche, "wo es Nachholbedarfe gibt".
Französische Justiz lehnt Sperre des Onlinehändlers Shein ab
Die französische Justiz hat eine von der Regierung beantragte Sperre des asiatischen Onlinehändlers Shein in Frankreich abgelehnt. Das Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag das Urteil der ersten Instanz. Der Schaden, der die Klage gerechtfertigt habe, bestehe nicht mehr, betonten die Richter. Die französische Regierung hatte eine zunächst dreimonatige Sperre von Shein gefordert, nachdem bekannt geworden war, dass auf der Plattform kinderpornographische Sexpuppen, Waffen und andere illegale Waren erworben werden konnten.
Mutmaßlicher IS-Anhänger in Leipzig festgenommen
In Leipzig ist ein Iraker festgenommen worden, der sich vor zehn Jahren in seiner Heimat der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben soll. Rakan A. soll zwischen dem Sommer 2016 und März 2017 bei verschiedenen IS-Kampfeinheiten eingesetzt worden sein, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mitteilte. Damals war er noch Jugendlicher oder Heranwachsender.
Glückliche Finnen: Neuntes Mal in Folge an Spitze des Welt-Glücksberichts
Die Finnen sind trotz Dunkelheit und Kälte weiterhin das glücklichste Volk der Welt: Zum neunten Mal in Folge führt Finnland den jährlich veröffentlichten Welt-Glücksbericht an. Auch andere nordische Länder liegen bei der allgemeinen Zufriedenheit ganz vorn - auf Platz zwei und drei folgen Island und Dänemark. Deutschland liegt auf Platz 17.
Klagen von Stadtwerken gegen Tauschgeschäft von RWE und Eon scheitern vor EuGH
Die Klagen von neun deutschen Stadtwerken gegen die Übernahme der RWE-Ökostromtochter Innogy durch Eon sind vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gescheitert. Der EuGH bestätigte am Donnerstag in Luxemburg die von der EU-Kommission 2019 erteilte Genehmigung. Die beiden Energieriesen hatten im März 2018 ein großes Tauschgeschäft angekündigt. (Az. C-171/24 P u.a.)
Verteidigungsministerium: Drohnenangriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien
Eine saudiarabische Raffinerie ist nach Regierungsangaben von einer Drohne getroffen worden. Die Schadensbewertung nach dem Angriff auf die Samref-Raffinerie im Industriegebiet von Janbu am Roten Meer laufe, erklärte das saudiarabische Verteidigungsministerium am Donnerstag. Zuvor war nach Angaben des Ministerium eine auf den Hafen der Stadt abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen worden.
Sportfördergesetz: DOSB erkennt "wichtigen Schritt"
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wertet den überarbeiteten Referentenentwurf zum Sportfördergesetz als "wichtigen Schritt" im Sinne seiner Interessen. Auch wenn eine detaillierte Sichtung der eingebrachten Änderungen noch ausstehe, zeige "ein erster Blick auf den überarbeiteten Referentenentwurf, dass die Optimierungsvorschläge des Sports in Teilen aufgenommen wurden", teilte ein DOSB-Sprecher auf SID-Anfrage mit und wertete das am Mittwoch bekannt gewordene 69-seitige Papier als "Ergebnis konstruktiver Gespräche in den vergangenen Wochen".
Medien: FBI ermittelt seit längerem gegen zurückgetretenen US-Antiterror-Chef Kent
Die US-Bundespolizei FBI hat laut Medienberichten bereits vor längerem Ermittlungen gegen den am Dienstag zurückgetretenen Antiterror-Chef Joe Kent eingeleitet. Die Zeitung "New York Times" und der Sender CBS beriefen sich bei ihren Berichten von Mittwoch (Ortszeit) auf mit der Angelegenheit befasste Kreise. Das Nachrichtenportal Semafor berichtete, die Ermittlungen liefen "bereits seit Monaten". Das FBI äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Hofreiter: Blockade Orbans bei Ukraine-Finanzhilfen muss überwunden werden
Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter dringt darauf, auf europäischer Ebene die Blockaden von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban in der Ukraine-Politik zu überwinden. Die anderen EU-Staaten hätten ihn "viel zu lange gewähren lassen", sagte Hofreiter in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv am Donnerstag. Orban sei "ein Gegner der Europäischen Union" und "de facto ein Verbündeter Putins".
Gericht: Kündigung von Justizbeamtin wegen Beziehung mit Häftling in Hessen rechtens
Hat eine Justizvollzugsbeamtin eine Beziehung mit einem Häftling, darf sie laut einer Gerichtsentscheidung aus Hessen fristlos gekündigt werden. Sie habe das Vertrauen ihres Dienstherrn nachhaltig und endgültig zerstört, teilte das Verwaltungsgericht Darmstadt am Donnerstag mit. Es lehnte einen Eilantrag der Frau ab, weil sie mehrere beamtenrechtliche Dienstpflichten verletzt hatte. (Az.: 1 L 2791/25.DA)
Kein Skifliegen: Hoffmann beendet Saison vorzeitig
Für Skispringer Felix Hoffmann war sein Beinahe-Sturz in Oslo der letzte Flug des Winters. Der Neunte des Gesamtweltcups verzichtet auf die abschließenden Weltcup-Skifliegen in Vikersund und Planica. "Felix Hoffmann beendet die Saison und wird an Stelle des Skifliegens ein Trainingsprogramm absolvieren, um seine Form zu stabilisieren", sagte der scheidende Bundestrainer Stefan Horngacher. Für den 28-Jährigen rückt Ben Bayer ins Team.
Pipeline-Streit: Orban lehnt Ukraine-Darlehen weiter ab
Im Streit um russische Öllieferungen beharrt Ungarns Regierungschef Viktor Orban vorerst weiter auf seiner Blockade eines EU-Darlehens für die Ukraine. Ungarn werde der Ukraine helfen, "wenn wir unser Öl bekommen", sagte Orban vor einem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. "Bis dahin können wir keinen pro-ukrainischen Vorschlag unterstützen", betonte Orban.
Parkgebühren an Nordseestränden zulässig: Gericht sieht keine Kommerzialisierung
In der niedersächsischen Gemeinde Wangerland an der Nordsee ist ein Anwohner mit einer Klage gegen neu eingeführte Entgelte für strandnahe Parkplätze gescheitert. Es handle sich nicht um eine neue großflächige Kommerzialisierung des Strandzugangs, befand das Verwaltungsgericht Oldenburg in seiner am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung. Die Parkentgelte waren eingeführt worden, nachdem der Gemeinde das Verlangen eines Strandeintritts gerichtlich untersagt worden war.
USA fallen bei Index für Freiheit laut Bericht auf historischen Tiefstand
Der Index für Freiheit in den Vereinigten Staaten ist laut der US-Organisation Freedom House im vergangenen Jahr unter Präsident Donald Trump auf den niedrigsten Stand seit mehr als 50 Jahren gesunken. Auf einer Skala von bis 100 fiel der Wert um drei Punkte auf 81 ab, wie die Organisation am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Dies war der schlechteste Wert seit Beginn der Erhebung für das Jahr 1972.
Zwangsräumung führt zu illegaler Cannabisplantage in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern haben Ermittler eine illegale Cannabisplantage entdeckt. Ein Zeuge hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil er bei einer Zwangsräumung in der Gemeinde Gresse bei Boizenburg Müllsäcke mit abgeernteten Cannabispflanzen gefunden hatte, wie die Behörden am Donnerstag in Rostock mitteilten. Die Spur führte die Ermittler zu einem wenige Kilometer entfernten Grundstück in Greven.
Trump droht Iran mit Sprengung von Gasfeld - Riad schließt militärische Reaktion nicht aus
Nach iranischen Vergeltungsschlägen in der Golfregion für einen israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars hat US-Präsident Donald Trump eine scharfe Drohung an Teheran gerichtet. Sollte der Iran die "unkluge" Entscheidung treffen, den katarischen Gaskomplex Ras Laffan erneut anzugreifen, werde die US-Armee "das gesamte South-Pars-Gasfeld in die Luft sprengen, in einem Ausmaß an Stärke und Macht, das der Iran noch nie zuvor gesehen oder erlebt hat", erklärte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Katarische Behörden meldeten neue Angriffe auf den wichtigsten Gaskomplex des Landes. Riad schloss derweil eine "militärische" Reaktion auf iranische Angriffe nicht aus.
Trump droht Iran mit Sprengung von Ölfeld - Riad schließt militärische Reaktion nicht aus
Nach iranischen Vergeltungsschlägen in der Golfregion für einen israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars hat US-Präsident Donald Trump eine scharfe Drohung an Teheran gerichtet. Sollte der Iran die "unkluge" Entscheidung treffen, den katarischen Gaskomplex Ras Laffan erneut anzugreifen, werde die US-Armee "das gesamte South-Pars-Gasfeld in die Luft sprengen, in einem Ausmaß an Stärke und Macht, das der Iran noch nie zuvor gesehen oder erlebt hat", erklärte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Katarische Behörden meldeten neue Angriffe auf den wichtigsten Gaskomplex des Landes. Riad schloss derweil eine "militärische" Reaktion auf iranische Angriffe nicht aus.