-
Russischer Drohnenangriff auf Kiew am helllichten Tag – Verletzte in weiteren Regionen
-
Steigende Öl- und Gaskosten: Reiche lehnt Preisdeckel ab
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechtspopulisten erobern in erster Runde 24 Rathäuser
-
Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom
-
Unicredit legt Angebot für weitere Anteile an der Commerzbank vor
-
Anklage gegen früheren Chefarzt wegen Missbrauchs von jugendlichen Patientinnen
-
Russischer Drohnenangriff am helllichten Tag: Mehrere Explosionen in Kiew zu hören
-
Kommunalwahlen in Paris: Fünf Kandidaten in der zweiten Runde
-
Asiens Fußballverband hofft weiter auf Irans WM-Teilnahme
-
Trendergebnis: CDU liegt bei Kommunalwahl in Hessen vor SPD und AfD
-
Flughafen von Dubai nimmt Betrieb nach Drohnenvorfall und Brand teilweise wieder auf
-
Israel hat "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon begonnen
-
NHL: Draisaitl trifft und verletzt sich
-
Justizministerium: Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
-
Nervenstarker Sinner gewinnt erstmals Indian Wells
-
Trump fordert Nato-Beteiligung in Straße von Hormus
-
Hautkrebsfrüherkennung: Mehrheit nutzt Screening nicht
-
Oscars: "One Battle After Another" triumphiert über "Blood & Sinners"
-
Frankreich: Prozess gegen Dschihadisten wegen Völkermords an Jesiden
-
Berufungsprozess gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beginnt
-
Steinmeier besucht Panama zum Auftakt von Mittelamerika-Reise
-
SPD und CDU in Brandenburg unterzeichnen Koalitionsvertrag
-
EU-Energieminister beraten vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise
-
EU-Außenminister beraten in Brüssel über Kriege in Ukraine und Nahost
-
Niederländischer Regierungschef Jetten zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Flugbetrieb am Flughafen von Dubai nach Drohnenvorfall vorübergehend eingestellt
-
Trump: Abkommen mit Kuba wird "sehr bald" zustandekommen
-
Trump: Iran nicht "bereit" für Abkommen zur Beendigung des Krieges
-
Behörden: Drohnenvorfall löst Feuer nahe internationalem Flughafen von Dubai aus
-
Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato
-
Museumsbeleuchtung mieten - hochwertige Lichtlösungen von LED Explorer
-
Trump und Starmer beraten über Blockade der Straße von Hormus
-
Fünf Verletzte durch Raketenangriff auf Flughafen von Bagdad
-
Rechtspopulisten behaupten sich bei Kommunalwahlen in Frankreich
-
Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an
-
Kasachstan beschließt per Referendum neue Verfassung
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe in Le Havre vorn
-
Spiele beendet: Paralympisches Feuer in Norditalien erloschen
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Sozialist Grégoire in Paris weit vorn
-
Undav entscheidet: VfB holt Big Points gegen Leipzig
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechtspopulisten siegen offenbar in mehreren Städten
-
Israel will noch "tausende Ziele" im Iran angreifen
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah ab Mittwoch für "begrenzten" Personenverkehr
-
BBL: Bayern verlieren in Bamberg - Alba erlebt Debakel
-
Netanjahu macht sich über Internet-Gerüchte über seinen angeblichen Tod lustig
-
Liverpool patzt gegen strauchelnde Spurs
-
Wadephul sieht keine Notwendigkeit für Beteiligung an Hormus-Mission
-
Barca hält Real auf Distanz
-
Windchaos in Oslo: Raimund tritt nicht an, Schreck bei Hoffmann
-
Eiskalte Mainzer verstärken Bremer Abstiegsangst
Lemke treibt Entsorgung von Munitions-Altlasten in Nord- und Ostsee voran
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) treibt die Entsorgung der Munitions-Altlasten in Nord- und Ostsee voran. "Je länger sie am Meeresboden nach und nach verfallen, desto größer wird die Gefahr für die Tiere und Pflanzen in Nord- und Ostsee", sagte Lemke am Donnerstag in einer Rede zur Eröffnung des "Industrietags Munition im Meer" in Berlin. Dort ging es um ein Sofortprogramm des Umweltressorts und dessen Umsetzung.
Konkret beginnt mit der Veranstaltung das Vergabeverfahren für die Entwicklung und den Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitions-Altlasten in den deutschen Hoheitsgewässern. Erste Bergungen sollen bereits in diesem September im Rahmen eines Pilotprojekts in der Lübecker Bucht erfolgen, anschließend auch in der Mecklenburger Bucht. Die Munition, darunter Spreng- und Brandbomben, Minen und Granaten, war während und nach den beiden Weltkriegen im vergangenen Jahrhundert im Meer versenkt worden, zudem kleinere Mengen chemischer Kampfstoffe wie Senfgas oder Sarin.
"Für unsere Meere stellen Munitions-Altlasten aus den Weltkriegen eine große Belastung dar", sagte Lemke dazu. Sie betonte, dass die aktuelle Bundesregierung die erste Regierung weltweit sei, "die das Problem der Altmunition vor den eigenen Küsten entschieden und lösungsorientiert angeht". Der Beginn des Vergabeverfahrens für die Entsorgungsanlage sei dabei "ein wichtiger Meilenstein". Ziel sei es, die Altlasten "in industriellem Maßstab sicher und umweltgerecht aus dem Meer zu bergen und direkt auf See zu vernichten".
Für das Projekt stehen rund 100 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Nach den Worten Lemkes handelt es sich um "ein Kernstück der Meeresoffensive der Bundesregierung". Die Ministerin wies darauf hin, dass nach dem aktuellen Wissenstand allein in den deutschen Hoheitsgewässern bis zu 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition aus zwei Weltkriegen auf dem Meeresgrund liegen - "teilweise nur wenige Kilometer von unseren wundervollen Stränden an Nord- und Ostsee entfernt".
2019 hatte es demnach Warnungen aus der Wissenschaft gegeben, wonach aus den verrostenden Kampfmitteln bereits Sprengstoff und dessen Abbauprodukte ausgetreten und bereits über Muscheln und Fische in die Nahrungskette gelangt seien. Dabei geht es laut Umweltressort um teils krebserregende oder das Erbgut schädigende Substanzen. Verwiesen wurde auch auf direkte Gefahren und Gesundheitsrisiken für Fischerei, Seeschifffahrt und Tourismus.
Die Ostsee ist davon wegen ihres relativ geringen Wasseraustauschs besonders stark betroffen. Bekannte Gebiete mit Munitionsbelastung befinden sich dort dem Umweltministerium zufolge etwa in den Meeresgebieten nordwestlich von Rerik und Kühlungsborn, nördlich von Zingst beziehungsweise westlich von Hiddensee sowie nordwestlich von Usedom. In der Nordsee sind kleinere Gebiete nahe der Ostfriesischen Inseln betroffen, aber auch südwestlich von Sylt.
Bei der Meeresoffensive der Bundesregierung geht es um den umfassenden Schutz der Meere in unterschiedlichen Bereichen. Dabei geht es neben den Munitions-Altlasten um Überfischung, Verschmutzung und die Belastung durch Plastikmüll sowie generell um Artenschutz und eine umweltverträglichere Nutzung der Meere.
G.Stevens--AMWN