-
6600 Hektar Land durch Waldbrand in Spanien zerstört - Wetterbedienungen bessern sich
-
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
-
Kane plaudert über "surreales" Treffen mit Trump beim Golf
-
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
-
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
-
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
-
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
-
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
-
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
-
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
-
Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer
-
Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt
-
Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
-
Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"
-
"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag
-
Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an
-
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
-
Klöckner kritisiert Fokus von Bundestagsabgeordneten auf Online-Netzwerke
-
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
-
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
-
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
-
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
-
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
-
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung
-
Berlin gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke - EU-Genehmigung steht aber noch aus
Luftwaffenstützpunkt Bagram: Trump droht Afghanistan mit "schlimmen Dingen"
US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach einer Rückgabe des US-Luftwaffenstützpunkts Bagram in Afghanistan erneuert - und mit einer Drohung an die radikalislamischen Taliban verknüpft. "Wenn Afghanistan den Luftwaffenstützpunkt Bagram nicht an diejenigen zurückgibt, die ihn gebaut haben, nämlich die Vereinigten Staaten von Amerika, werden schlimme Dinge passieren", schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Die in Afghanistan herrschenden Taliban wiesen die Drohung zurück.
"Ein Deal über auch nur einen Zentimeter afghanischen Bodens ist nicht möglich", erklärte am Sonntag der Stabschef des afghanischen Verteidigungsministeriums, Fasihuddin Fitrat. "Kürzlich haben einige erklärt, sie hätten Verhandlungen mit Afghanistan über die Rückeroberung des Luftwaffenstützpunkts Bagram aufgenommen", sagte er laut afghanischen Medien. Es werde aber keinen Deal geben. "Wir brauchen ihn nicht."
Später hieß es in einer offiziellen Erklärung der Taliban-Regierung, dass "die Unabhängigkeit und territoriale Integrität Afghanistans von größter Bedeutung sind".
Trump hatte am Donnerstag bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien erstmals öffentlich erwähnt, dass seine Regierung den 2021 aufgegebenen Luftwaffenstützpunkt Bagram zurückhaben will. "Wir wollen diesen Stützpunkt zurück", sagte er bei einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Als einen der Gründe, warum die USA die Basis zurück haben wollten, nannte er, dass sie "eine Stunde entfernt von dem Ort liegt, wo China seine Atomwaffen herstellt".
Trump hatte die Aufgabe des Stützpunkts 2021 seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus wiederholt kritisiert, vor allem im Zusammenhang mit seiner generellen Kritik am US-Truppenabzug aus Afghanistan unter seinem Vorgänger Joe Biden. Trump beklagte sich auch über den wachsenden Einfluss Chinas in Afghanistan.
Als Trump am Samstag am Weißen Haus von Journalisten gefragt wurde, ob er erwäge, US-Soldaten zur Rückeroberung von Bagram nach Afghanistan zu schicken, sagte er: "Darüber werden wir nicht reden, aber wir reden jetzt mit Afghanistan und wir wollen ihn zurück, und zwar bald, sofort. Und wenn sie es nicht tun, werden Sie erfahren, was ich tun werde." Konkreter äußerte sich der US-Präsident aber nicht.
Bagram ist der größte Luftwaffenstützpunkt Afghanistans, er liegt etwa 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kabul. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA und dem daraufhin folgenden Einmarsch einer von Washington angeführten internationalen Koalition in Afghanistan diente der Stützpunkt zwei Jahrzehnte lang den USA und der Nato als Basis für ihren Kampf gegen die Taliban.
2021 verließen die westlichen Truppen in einem teils chaotischen Abzug das Land. Im August 2024 hielten die Taliban in Bagram zum dritten Jahrestag ihrer Machtübernahme eine Militärparade ab, an ihr nahmen unter anderem Diplomaten aus China und dem Iran teil.
Nach jahrelanger westlicher Militärpräsenz hatten die Taliban im August 2021 die Macht in Afghanistan zurückerobert und ein sogenanntes islamisches Emirat ausgerufen. Seither setzen sie ihre strenge Auslegung des Islam mit drakonischen Gesetzen durch und beschneiden insbesondere Frauenrechte.
O.Norris--AMWN