Neue Trump-Drohung gegen Nato-Verbündete
Wahl von neuem Regierungschef in Rumänien gescheitert - Politische Krise verschärft
Unwetter: Fans bei Frankreich-Spiel müssen von den Rängen
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich vorn - SPD legt leicht zu
Nach verschossenem Elfmeter: Messi schreibt WM-Geschichte
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
Rumänien: Parlamentsabstimmung über designierten Regierungschef Vestea erwartet
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
USA und Iran einigen sich auf Fahrplan für Friedensabkommen - Atomfrage weiter unklar
Kommunen warnen vor Defiziten von rund 30 Milliarden Euro jährlich
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
US-Amerikanerin Penso pfeift DFB-Team
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Plänen für Heizungsgesetz auf
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
"Brauchen den Neustart": THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
Kiew: Fünf Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine und einen Schwarzmeerfrachter
Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam
Medien: WM-Aus für Schlotterbeck
Mann spendet an Dschihadistenmiliz IS: 5500 Euro Geldstrafe in Hamburg
Medien: THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
Kommunen warnen vor weiteren Rekorddefiziten: rund 30 Milliarden Euro pro Jahr
Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen
Britischer Premierminister Starmer kündigt Rücktritt an
Mehr als jeder dritte Bundestagsabgeordnete hat Nebeneinkünfte
Boulevard
Ein schweres Erdbeben hat den Süden der Philippinen erschüttert und mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen galten nach Behördenangaben nach dem Erdstoß am Montagmorgen als vermisst, mindestens 134 weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, für mehrere Staaten der Region wurden zeitweise Tsunami-Warnungen ausgegeben.
Politik
Im Kosovo ist die Partei von Ministerpräsident Albin Kurti als Siegerin aus der vorgezogenen Parlamentswahl hervorgegangen, für eine absolute Mehrheit reicht es aber angesichts deutlicher Verluste nicht. Die linksnationalistische Selbstbestimmungs-Partei (VV) kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf fast 43 Prozent, wie die Wahlkommission auf ihrer Website am Montag mitteilte. Damit steht der Balkanstaat nach der dritten Parlamentswahl in 16 Monaten womöglich vor einer schwierigen Regierungsbildung. Die Wahlbeteiligung war mit weniger als 37 Prozent sehr niedrig.
Gesundheit
Rund zwei Millionen Kinder werden nach Angaben der Versicherer in Deutschland jedes Jahr nach Unfällen ärztlich versorgt. Die meisten Vorfälle ereigneten sich dabei zu Hause, berichteten der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder am Montag in Berlin anlässlich des sogenannten Kindersicherheitstags am Mittwoch. Erst danach folgten Verletzungen durch Unfälle beispielsweise auf Spielplätzen oder im Straßenverkehr.
Wirtschaft
Die EU-Kommission hat Zugtickets für Reisen durch Europa an 40.912 junge Erwachsene vergeben. Die Gewinnerinnen und Gewinner können mit den Tickets von Juli dieses Jahres bis September des kommenden Jahres durch die EU reisen, wie die Kommission am Montag mitteilte. Die Tickets gehen an Achtzehnjährige, die zwischen Juli 2007 und Juni 2008 geboren wurden.
Politik
Französische Nato-Kampfjets haben über Lettland eine Drohne abgeschossen. Die lettische Außenministerin Baiba Braze bedankte sich am Montag im Onlinedienst X bei den "französischen Verbündeten, dass sie die Drohne abgeschossen haben, die in den lettischen Luftraum eingedrungen ist". Die lettische Armee bestätigte ihrerseits das Eindringen eines "ausländischen, unbemannten Luftfahrzeugs in den lettischen Luftraum im Folge der russischen elektronischen Kriegsführung". Sie äußerten sich nicht näher zur Herkunft der Drohne.
Boulevard
Laut ADAC steht ein vergleichsweise entspanntes Wochenende auf deutschen Autobahnen bevor. Lediglich der zunehmende Ausflugs- und Wanderverkehr sowie die rund tausend Autobahnbaustellen könnten für Engpässe sorgen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Vor allem am Freitagnachmittag kann es laut ADAC zu Verzögerungen kommen, wenn Berufsverkehr, Wochenendpendler und Ausflügler zusammentreffen.
Politik
Israel und der Iran haben sich erstmals seit Beginn der brüchigen Waffenruhe vor zwei Monaten wieder mit gegenseitigen Angriffen überzogen. Israel nahm am Montag als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele im Iran ins Visier - und setzte sich damit über die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump hinweg, von Vergeltungsmaßnahmen für Attacken aus dem Iran abzusehen. 100 Tage nach Kriegsbeginn droht ungeachtet der Bemühungen Trumps um eine Verhandlungslösung eine neue Eskalation.
Boulevard
Papst Leo XIV. hat inmitten des Wiederaufflammens des Iran-Kriegs und weiterer kriegerischer Konflikte zu Frieden aufgerufen. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem spanischen Parlament in Madrid. Staaten müssten Differenzen über die "friedlichen Wege" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".
Der Iran-Krieg belastet zusehends das Neugeschäft der deutschen Industrie: Die Aufträge für das Verarbeitende Gewerbe fielen im April um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch die Aussichten auf die kommenden Monate sind wegen des Konflikts trübe.
Politik
Kriege als "gängiges Mittel" zur Durchsetzung eigener Interessen und eine Missachtung der internationalen Ordnung und Regelwerke: Die vier führenden deutschen Konflikt- und Friedensforschungsinstitute haben vor einer Welt der neuen "Warlords" gewarnt. Einige Regierungen agierten mittlerweile wie Kriegsfürsten und trügen damit zum Zerfall der internationalen Ordnung bei, lautet das Fazit des am Montag präsentierten diesjährigen Friedensgutachtens. Abhilfe könne nur eine konsequente Orientierung am Völkerrecht schaffen.
Boulevard
Vor dem Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl vor einer Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender gewarnt. Pro-Asyl-Geschäftsführer Karl Kopp kündigte am Montag in Berlin an, seine Organisation werde eine "Entkernung in Teilbereichen des Menschenrechtsschutzes" durch GEAS vor Gerichten anfechten. Pro Asyl stößt sich insbesondere an der sogenannten Asylverfahrenshaft, die auch Familien und Kinder betreffen kann.
Boulevard
Nach falschen Kriegsverbrechervorwürfen gegen einen israelischen Soldaten im sozialen Netzwerk Facebook soll der Internetkonzern Meta ein Ordnungsgeld von 100.000 Euro zahlen. Das entschied das Landgericht in Frankfurt am Main nach Angaben vom Montag. Meta habe den fraglichen Post trotz einer gerichtlichen Lösch- und Unterlassungsanordnung erst mit einer etwas mehr als zweiwöchigen Verspätung entfernt, hieß es zu Begründung. (Az. 2-03 O 128/26)
Wetter
Anlässlich des Beginns von UN-Klimaverhandlungen in Bonn hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag zu einem Festhalten am internationalen Klimaschutzprozess aufgerufen. Dieser sei "eine Voraussetzung dafür, die Erderwärmung zu begrenzen und die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken des Klimawandels einzudämmen", erklärte Schneider in Berlin. Die Vereinten Nationen blieben "der zentrale Ort, an dem diese globale Herausforderung gemeinsam angegangen wird".
Wirtschaft
Chemotherapie gegen Krebs könnte für manche Patienten künftig auch zuhause möglich sein: Das Krebsmedikament Sarclisa des französischen Pharmakonzerns Sanofi wurde in der EU als Injektor zugelassen. "Sarclisa ist das erste Krebsmedikament in der EU, das über einen tragbaren Injektor und durch manuelle, subkutane Injektion verabreicht wird", teilte Sanofi am Montag mit. Dies ermögliche eine flexible Anwendung, etwa im häuslichen Umfeld des Patienten.
Boulevard
Windeln mit ungewöhnlichem Inhalt haben türkische Grenzbeamte bei einem Passagier am Flughafen von Antalya entdeckt: Der aus Paris kommende Reisende hatte Geldscheine im Wert von insgesamt gut 380.000 Euro in sechs Windelhöschen in seinem Handgepäck dabei, wie das türkische Handelsministerium mitteilte. Insgesamt wurden demnach 381.750 Euro sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.
Boulevard
Nach einem schweren Unfall mit zahlreichen Beteiligten in Kassel ist eine 69-jährige Frau ihren Verletzungen erlegen. Damit starben insgesamt zwei Menschen infolge des Unfalls am 30. Mai, wie die Polizei am Montag in Kassel mitteilte. In der vergangenen Woche war bereits der 67-jährige Unfallverursacher im Krankenhaus gestorben. Bei der 69-Jährigen handelt es sich um seine Beifahrerin.
Boulevard
In Baden-Württemberg ist ein 88-Jähriger von seinem eigenen Auto überrollt worden und knapp drei Tage später gestorben. Nach Angaben der Polizei in Karlsruhe erlag der Mann am Montag in einer Klinik seinen schweren Verletzungen.
Kultur
Public Viewing spielt bei der am Donnerstag beginnenden Fußballweltmeisterschaft wieder eine deutlich größere Rolle als bei dem im Winter 2022 in Katar ausgetragenen vergangenen Turnier. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim ergab, möchte fast die Hälfte der Menschen in Deutschland Spiele in Gemeinschaft verfolgen.
Wirtschaft
Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen haben in Deutschland im vergangenen Jahr zu massiven Kosten geführt. Der Flugverkehrsbranche entstand durch betriebliche Störungen infolge von Drohnensichtungen ein Schaden von schätzungsweise 60 Millionen Euro, erklärte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag. Demnach kam es zu 116 Störfällen an insgesamt 25 Flughäfen.
Politik
Chinas Präsident Xi Jinping ist zu einem zweitägigen Besuch in Nordkorea eingetroffen. Xi und seine Frau Peng Liyuan wurden am Montag von Machthaber Kim Jong Un und dessen Frau Ri Sol Ju am Flughafen von Pjöngjang empfangen, wie auf Bildern der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zu sehen war. Es ist Xis erster Besuch in Nordkorea seit 2019 und seine erste Auslandsreise in diesem Jahr. Die Reise erfolgte chinesischen Angaben zufolge auf eine Einladung Kims.
Boulevard
Sie sind bekannt als Kritiker der Politik von US-Präsident Donald Trump: Papst Leo XIV. hat bei seinem Spanien-Besuch Regierungschef Pedro Sánchez getroffen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche empfing den Sozialisten und selbsterklärten Atheisten am Montagmorgen in der Apostolischen Nuntiatur - der diplomatischen Vertretung des Vatikan - in Madrid.
Wissenswertes
Wegen eines seit Tagen umherstreunenden Bären sind in der japanischen Stadt Utsunomiya am Montag sämtliche Schulen geschlossen geblieben. Dutzende Jäger, Polizisten und weitere Beamte seien auf der Suche nach dem Tier, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung der Nachrichtenagentur AFP. Die Bewohner seien aufgerufen, nicht ins Freie zu gehen.
Nach dem erneuten Zusammenbruch von Dänemarks Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen gibt es vorsichtige Entwarnung. Teamarzt Morten Boesen berichtete am Montag in einer Mitteilung des dänischen Fußballverbandes: "Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen, und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden kann und nach Hause zurückkehrt."
Boulevard
Mehr als zwei Jahre nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens in Rheinland-Pfalz ist Anklage gegen die Mutter des Kinds erhoben worden. Der 39-Jährigen wird vorgeworfen, ihre schwerstbehinderte Tochter, die über eine Magensonde mit Spezialnahrung ernährt werden musste, nicht ausreichend versorgt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft in Landau in der Pfalz am Montag mitteilte.
Wirtschaft
Im baden-württembergischen Reutlingen hat es am Montag als Folge eines Brands einen großflächigen Stromausfall gegeben. Auch die benachbarten Gemeinden Wannweil und Kirchentellinsfurt waren davon betroffen, wie die Stadt mitteilte. Es waren auch Stunden nach dem Brand weiter 7600 Haushalte ohne Strom. Betroffen waren die Umspannwerke Mark West und Mitte.
Bildung
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Streits in der Koalition über die geplante Bafög-Reform hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die CDU davor gewarnt, junge Menschen aus dem Blick zu verlieren. "Die aktuelle Diskussion um ein Aussetzen der Bafög-Reform treibt Studierende und Schülerinnen und Schüler in die Politikverdrossenheit", erklärte DGB-Vize Elke Hannack am Montag. Sie ist selbst Mitglied im CDU-Bundesvorstand.
Wirtschaft
Nach einem kräftigen Anstieg im März sind die Aufträge für das Verarbeitende Gewerbe im April zurückgegangen. Das Minus betrug 3,8 Prozent im Vergleich zum März, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Vor allem in der Autobranche und im Maschinenbau gingen die Aufträge stark zurück. Experten erklären das vor allem mit dem Iran-Krieg, der Ende Februar begonnen hatte. Die kommenden Monate seien "herausfordernd".
Wirtschaft
Die jüngsten Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Iran haben den Ölpreis kräftig nach oben getrieben. Der Preis für die Nordseesorte Brent zur Lieferung im August stieg am Montag um mehr als fünf Prozent auf 97,83 Dollar pro Barrel (159 Liter). Die US-Sorte Texas Intermediate war um 4,8 Prozent teurer, der Preis lag am Morgen bei 94,85 Dollar pro Barrel.
Politik
Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben nach eigenen Angaben an allen 26 beschilderten deutschen Autobahn-Grenzübergängen die Schilder zur Richtgeschwindigkeit überklebt. Die dort angegebene unverbindliche Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern überklebten sie mit roten "Höchstgeschwindigkeit 100"-Aufklebern, teilte die Organisation am Montag mit. Die Aktion sei ein Aufruf zu einem generellen Tempolimit in Deutschland.
Kultur
US-Präsident Donald Trump hat wegen kritischer Fragen einer Journalisten wutentbrannt ein Interview mit dem Sender NBC abgebrochen. "Sie sind ein voreingenommener, unaufrichtiger Sender. Tut mir leid. Lasst uns aufhören, denn ich habe genug. Vielen Dank, Darling", sagte Trump zu der Gastgeberin der NBC-Sendung "Meet the Press", Kristen Welker, nachdem sie ihn in dem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit seinen wahrheitswidrigen Behauptungen konfrontiert hatte, die von ihm verlorene Präsidentschaftswahl 2020 sei manipuliert gewesen.
Rückenwind für den pro-westlichen Kurs von Nikol Paschinjan: Bei der richtungsweisenden Parlamentswahl in Armenien hat die Partei des Regierungschefs einen deutlichen Sieg errungen. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge sicherte sich Paschinjans Zivilvertrags-Partei bei der Abstimmung am Sonntag 49,8 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission am Montag mitteilte. Das Bündnis Starkes Armenien seines pro-russischen Herausforderers Samwel Karapetjan kam demnach auf 23,3 Prozent.
Wirtschaft
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse bereits bis Anfang Juli gedämpft. "Das wird sehr, sehr stark jetzt drauf ankommen, wie die Arbeitgeber und die Gewerkschaften auch Bereitschaft zeigen am Mittwoch", verwies Miersch am Sonntagabend in der ARD auf das geplante Spitzentreffen der Koalition mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden. Dabei sollen diese sich zu den Reformvorhaben der Regierung bei Steuern, Arbeit, Rente, Pflege und Gesundheit äußern.