-
Hundertjährige überführt in Nordrhein-Westfalen Telefonbetrüger
-
Tour de France: Lipowitz und Evenepoel bilden Doppelspitze
-
Hisbollah sieht in US-Vereinbarung mit dem Iran Niederlage für die USA und Israel
-
Volkswagen plant radikalen Konzernumbau - massiver Stellenabbau und Werkschließungen
-
Elf Jahre Haft wegen Totschlag an neuem Freund von Ex-Partnerin in Bremen
-
Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen
-
Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen
-
Frankreichs Schulen bekommen 130 Millionen Euro für Klimaanlagen
-
Mehr als zwölf Jahre Haft für Mord aus Hass an Homosexuellem in Osnabrück
-
Finanzaufsicht Bafin prüft Zalando - Aktie sackt ab
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten: Prozess gegen mutmaßliche Agenten gestartet
-
UNO warnt vor neu entwickelten synthetischen Drogen
-
Zu 99 Prozent: DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay
-
DGB fordert höheres Rentenniveau und verpflichtende Betriebsrenten
-
Hitzewelle steuert auf Höhepunkt zu: Temperaturen von über 40 Grad möglich
-
EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr gewähren
-
Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser
-
Bei DFB-Pleite: Nächste Top-Quote für ARD
-
Thüringens Innenminister Maier fordert AfD-Verbotsverfahren
-
Gut 450.000 wohnungslose Menschen in Deutschland untergebracht
-
Zahl der Scheidungen leicht gestiegen - Insgesamt weniger Ehen
-
Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident mit Beschlüssen zu Kommunalentlastung zufrieden
-
努莎·奧貝爾與迪特馬爾·沃伊德克:波茨坦如何辜負一名重度殘障幼兒
-
Bayern vor Gavel-Verpflichtung: "Sehr nah an einer Lösung"
-
Нуша Аубель и Дитмар Войдке: как Потсдам бросает на произвол судьбы малыша с тяжелой формой инвалидности
-
Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung
-
Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen
-
Zwei Stürme im Anmarsch: Mehr als hundert Flüge in Japan gestrichen
-
Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei
-
Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich
-
Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein
-
Mieten für eine Million Wohnungen in New York werden eingefroren
-
Ein Fehler? Neuer wiegelt ab
-
Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau: 28 Drohnen abgeschossen
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Venezuela
-
BGH urteilt über Archiv von in Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas
-
Urteil in Prozess um Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten fällt
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten geplant: Prozess gegen Agenten in Hamburg
-
Politik und Deutsche Bahn äußern sich zur Zukunft von Stuttgart 21
-
Bundestag stimmt über Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf 235
-
Hilfe nach Erdbeben in Venezuela: USA schicken Kriegsschiffe und Flugzeuge
-
Japan und Schweden nach Remis in der K.o.-Runde
-
Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg
-
Microsoft macht Xbox-Konsolen deutlich teurer
-
Cleantech Infrastruktur GmbH erneut zur Zahlung an einen Anleger verurteilt
-
Serie antisemitischer Anschläge in Europa: Sieben Festnahmen in Belgien
-
DGB-Chefin Fahimi fordert stärkere Belastung von Vermögen und Erbschaften
-
Dicker Dämpfer vor K.o.-Krachern: DFB-Elf unterliegt Ecuador
-
Doppelpack Pépé: Elfenbeinküste beendet Curacaos Märchen
US-israelischer Angriff trifft größtes Gasfeld der Welt im Iran - Protest von Anrainern
Israel und die USA haben am Mittwoch nach Angaben iranischer Staatsmedien im Iran Anlagen des größten Erdgasfelds der Welt angegriffen. Wie das staatliche Fernsehen berichtete, trafen mehrere Geschosse Einrichtungen in der Energie-Sonderwirtschaftszone in der Hafenstadt Asalujeh am Persischen Golf und lösten einen Brand aus. Die Golfstaaten Katar und Vereinigte Arabische Emirate verurteilten den Angriff. Nach Angaben aus dem Irak stoppte der Iran bereits am Mittwoch seine Ausfuhren in das Nachbarland.
Feuerwehrteams seien zum Brandort in der südiranischen Provinz Buschehr entsandt worden, hieß es im Staatsfernsehen unter Berufung auf den örtlichen stellvertretenden Gouverneur. Das iranische Militär drohte, als Vergeltung Energieinfrastruktur in Staaten der Golfregion ins Visier zu nehmen.
Die getroffenen Anlagen gehören zum Gasfeld South Pars/North Dome, das sich der Iran mit dem auf der gegenüberliegenden Küste gelegenen Golfemirat Katar teilt. Aus dem Feld fördert der Iran rund 70 Prozent des heimischen Gasbedarfs. Israel hatte bereits während des zwölftägigen Kriegs gegen den Iran im Juni 2025 zu South Pars gehörende Anlagen angegriffen.
Das iranische Militär drohte nach dem Angriff, "die Quelle der Aggression" hart zu treffen. Es erwäge, "die Kraftstoff-, Energie- und Gasinfrastruktur" der Länder ins Visier zu nehmen, von denen aus die Angriffe gestartet wurden. Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte eine Liste "legitimer Ziele", unter denen Öl- und Gasanlagen in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind. Diese würden "in den kommenden Stunden" ins Visier genommen.
Wenige Stunden nach dem Angriff stellte der Iran offenbar die Gaslieferungen in den benachbarten Irak ein. Aus dem Elektrizitätsministerium in Bagdad hieß es, die Einfuhren seien "aufgrund regionaler Entwicklungen vollständig gestoppt worden".
Das nun nicht mehr aus dem Iran gelieferte Gasvolumen entspreche einer Strommenge von 3100 Megawatt, hieß es weiter vom Elektrizitätsministerium. Es werde daher "mit Sicherheit Auswirkungen auf das Stromnetz" geben. Das Ministerium werde den Ausfall jedoch mit "anderem Treibstoff" ausgleichen.
Der Irak ist trotz seines eigenen Reichtums an Erdöl und Erdgas bei der Stromerzeugung stark von der Einfuhr von Erdgas aus dem Iran abhängig. Wenige Tage nach Beginn des Iran-Krieges war im Irak bereits landesweit der Strom ausgefallen, das Elektrizitätsministerium schrieb damals von einem "plötzlichen Einbruch" der Gasversorgung für ein Kraftwerk im Südirak.
Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate verurteilten die Angriffe auf das Feld South Pars/North Dome. Ein Sprecher des Außenministeriums in Doha nannte die Attacke "gefährlich und verantwortungslos". Angriffe auf die Energieinfrastruktur seien eine "Bedrohung für die globale Energiesicherheit, die Bevölkerung in der Region und ihre Umwelt".
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten sich in ungewöhnlich scharfen Worten über den Angriff. Attacken auf die Energie-Infrastruktur stellten eine "gefährliche Eskalation" dar und bedeuteten "direkte Gefahren" für Zivilisten, die Sicherheit der Seefahrt und "zivile und industrielle Einrichtungen von zentraler Bedeutung".
Sowohl die Emirate als auch Katar werden seit Beginn des Iran-Krieges vom Iran unter Beschuss genommen, haben hierauf aber bislang nicht militärisch reagiert.
Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Die Führung in Teheran wirft den Golfstaaten vor, den US-Streitkräften zu erlauben, Angriffe von ihrem Territorium aus auszuführen.
se/ju
nach Angaben des stellvertretenden Gouverneurs der südiranischen Provinz Buschehr
F.Bennett--AMWN