-
Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren
-
"Freut mich wahnsinnig": Lipowitz setzt auf den Teamgedanken
-
Fußball-WM 2026: Das Spiel am Mittwoch
-
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an und nimmt Seeblockade wieder auf
-
Britische Regierung kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für ältere Jugendliche an
-
Merz stellt sich in Sommerpressekonferenz Fragen der Medien
-
Bundesregierung tagt als "Entlastungskabinett"
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Kiew
-
Von Trump nominiert: US-Senat hört Justizminister und neuen Geheimdienstkoordinator an
-
"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team
-
Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen
-
Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"
-
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben
-
"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
-
Macron gedenkt am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags in Nizza der 86 Toten
-
De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"
-
Neue US-Angriffswelle gegen den Iran - US-Militär startet Blockade gegen iranische Häfen
-
Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"
-
"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Macron nimmt Starmer in französische Ehrenlegion auf
-
Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum
-
Trump preist Iraks neuen Regierungschef als "Champion"
-
Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
-
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
-
Nach fünf Jahren staatliche Bitte um Entschuldigung für Flutkatastrophe im Ahrtal
-
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
-
Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"
-
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
-
Digitalminister Wildberger: Weitere 600 Millionen Euro Bürokratiekostensenkung
-
Steinmeier und Wüst fordern mehr Klimaschutz: 5. Jahrestag von Hochwasser
-
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
-
Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
-
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
-
Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen
-
SCANDIC TRADE und SNC SCANDIC COIN:
KI trifft Non-Custodial
-
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
-
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
-
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
-
Popstar Dua Lipa unterstützt Protestbewegung in Albanien
-
Star aus "Der Exorzist": US-Schauspielerin Burstyn erhält in Venedig Preis für Lebenswerk
-
Umfrage in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün ohne Mehrheit
-
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
-
Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"
-
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
AfD-Mitglieder in Rheinland-Pfalz nicht pauschal von Staatsdienst ausgeschlossen
Nach einer vor rund einer Woche verschärften Verwaltungsvorschrift zur Verfassungstreue ist der Weg in den öffentlichen Dienst für AfD-Mitglieder in Rheinland-Pfalz nicht grundsätzlich verwehrt. Jeder Fall werde einzeln geprüft, teilte das Landesinnenministerium am Mittwoch in einer Klarstellung mit. Können Zweifel an der Verfassungstreue ausgeräumt werden, können Betroffene trotzden eingestellt werden. Einen Automatismus gebe es nicht, sagte Landesinnenminister Michael Ebling (SPD) im Deutschlandfunk. Es sei ein "rechtsstaatlich hergebrachter Grundsatz", jede Bewerbung einzeln zu prüfen.
In der vergangenen Woche hatte Eblings Ministerium die Verschärfung der Vorschrift mitgeteilt. Demnach müssen alle Bewerberinnen und Bewerber im Einstellungsverfahren künftig erklären, dass sie keiner extremistischen Organisation angehören oder in den zurückliegenden fünf Jahren angehörten. Wer diese Erklärung verweigert und Zweifel an der eigenen Verfassungstreue nicht ausräumen kann, wird nicht verbeamtet oder in den öffentlichen Dienst eingestellt.
Grundlage dafür ist eine Liste des Landesverfassungsschutzes mit extremistischen Gruppierungen und Organisationen, bei denen hinreichend tatsächlich Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen vorliegen. Auf dieser Liste, die regelmäßig aktualisiert wird, steht auch die AfD.
Die Verwaltungsvorschrift gilt künftig für Neueinstellungen. Für die schon im Staatsdienst Beschäftigten kann die Mitgliedschaft in einer extremistischen Organisation dagegen disziplinarrechtlich relevant sein. Entscheidend sei der Einzelfall, teilte das Ministerium mit. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen die Verfassungstreuepflicht drohe die Entfernung aus dem Dienst.
Die ursprüngliche Mitteilung von vergangener Woche habe nicht explizit darauf verwiesen, dass für die Einstellung und für bestehende Arbeitsverhältnisse die Einzelfallprüfung zum Tragen kommen könne, erklärte das Ministerium nun. "Durch diese Unschärfe konnte der Eindruck entstehen, dass die Einzelfallprüfung nicht auch für Bewerberinnen und Bewerber gilt."
Demnach versperre die Einzelfallprüfung nicht pauschal den Zugang zum öffentlichen Dienst. Unterschrieben Mitglieder der AfD und anderer auf der Liste stehender Organisationen die Belehrung zur Verfassungstreue nicht, bestünden begründete Zweifel an der Verfassungstreue. Bewerberinnen und Bewerber hätten die Möglichkeit, die Zweifel auszuräumen. Würden diese Zweifel beseitigt, könne die oder der Betroffene in den öffentlichen Dienst eingestellt werden.
Blieben die Zweifel an der Verfassungstreue bestehen, könne die- oder derjenige nicht eingestellt werden. Die Vorschrift zur Verfassungstreue habe von vornherein eine Einzelfallprüfung vorgesehen.
D.Moore--AMWN